Ganz kurze Frage zur leidigen Kommasetzung

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8 Antworten

Einiges hatte er jedoch beim Alten belassen, denn bei meinem ersten erwartungsvollen, aber vorsichtigen Gang durch die Stadt meinte ich, einige Dinge wiederzuerkennen.

Erstes Komma: neuer Satz (Satzreihe)
Zweites Komma: Aufzählung, mit aber getrennt (bei und wäre kein Komma gekommen)
Komma nach "Stadt" entfällt (Hauptsatz noch nicht zu Ende)
"meinte" wegen der Zeitenfolge
Drittes Komma: Abtrennung eines Infinitivsatzes mit "zu" (Kann-Vorschrift; ich würde es machen)

Hmmm ... was ist, wenn "ich" eine Situation beschreibt, bei der "ich" durch die Stadt gehend feststellt, dass "er" Einiges beim alten belassen hatte (statt hat) ...?

Darf beim Gebrauch der vollendeten Vergangenheit (Plusquamperfekt) nur die einfache Vergangenheit (Präteritum) verwendet werden ...?

Und wenn "meinte" verwendet werden muss, müsste es dann nicht heißen "meinte ich einige Dinge wiedererkannt zu haben" ...?

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DH!

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Das Komma muss weg, da es sich bei meine ich einige Dinge wiederzuerkennen sich nicht um einen Nebensatz handelt. :)

"einige Dinge wiederzuerkennen" ist ein erweiterter Infinitiv, der mit Komma abgetrennt wird.

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Das komma muss weg da jede form von Satzteil ein Prädikat brauch und dann in dem Teil keins mehr vorhanden wäre

Schon mal was von Aufzählung gehört?

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Ja das Komma gehört hin, da es den Satz , aber vorsichtigen Gang durch die Stadt, eingrenzt und somit auf eine nebensächliche aber durchaus informative Quelle hinweist.

Nein, es muss wegen der Aufzählung dort stehen, nach "Stadt" darf keines stehen, dafür muss es nach "ich" stehen.

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Ne das muss weg und das davor würde ich sagen auch weil dahinter ein aber ist bin aber kein Deutschlehrer ^^

das erste muss bleiben

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Auch dir: Vielen Dank! :D

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In Situationen, bei denen ich mir der Zeichensetzung nicht sicher bin, arbeite ich gerne mit Gedankenstrichen:

"Einiges hatte er jedoch beim Alten belassen, denn bei meinem ersten erwartungsvollen - aber vorsichtigen - Gang durch die Stadt, meine ich einige Dinge wiederzuerkennen."

bzw.

"Einiges hatte er jedoch beim Alten belassen, denn bei meinem ersten erwartungsvollen - aber vorsichtigen - Gang durch die Stadt, meinte ich einige Dinge wiedererkannt zu haben."

Durch Gedankenstriche heben sich manchmal auch die fraglichen Kommas (Kommata) etwas hervor.

Die Bindestriche finde ich wenig gelungen, das Komma nach "Stadt" muss weg, und nach "ich" muss eines hin.

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@LolleFee

Alte Regelung, neue Regelung, oder schon immer und weiterhin ...?

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Das Komma muss weg, aber nach vorsichtig kommt noch eine hin.

Nein ! Kein Komma nach "vorsichtigen" !!

pk

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Ich meine das Komma muss da hin und nach dem meine ich nochmal eines.

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