"Gangstalking - Surviving the Game" Titel für eine studentische Kurzgeschichte. Wer kann mir Informationen zu diesem Thema und MK-Ultra geben?

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2 Antworten

Ich hab da halt irgendwie schon so ein bisschen was vor Augen. 
Warum wollt ihr es euch so kompliziert machen, mit dieser ganzen "Geschäftmänner aus hoher Position der Finanzwelt, Geheimbunde und Geheimdienste"-Sache? Ihr könntet auch einfach eine Gruppe ganz normaler Männer in Anzügen nehmen, so ein bisschen "Typ älterer Manager", seriös,mit einer gewissen Präsenz, berechnend. Diese können sich dann vielleicht einfach an einer Art rundem Tisch zusammen setzen, in einem Konferenzsaal oder Ähnlichem. 
Wer diese Männer sind, oder warum sie tun, was sie tun, wird dann im Großen und Ganzen nicht weiter erläutert und bleibt dem Leser/Zuschauer zu ergründen überlassen.
In einer Art Abstimmung könnte dann über die Wahl des Opfers/der Zielperson und die zu nutzende Vorgehensweise entschieden werden, streng nach Protokoll. Dies ist merklich nicht das erste Mal, dass diese Runde zusammen sitzt.
Alles ist durchgeplant, und das "Spiel" beginnt- vielleicht sind sogar zwei Kandidaten ausgewählt worden, für den Fall dass einer nicht lange genug durchhalten könnte?
Die Methoden sind einfach, und es wird langsam angegangen- "zufälliges" Anrempeln im Vorbeigehen, Menschen, die in z.B. der U-Bahn oder auf der Straße in einem bestimmten Rhythmus husten, unverwandte Blicke, die ihm von völlig Fremden zugeworfen werden. Langsam arbeitet man sich vor, am Arbeitsplatz und schließlich sogar im Haus/ in der Wohnung werden Dinge um um Zentimeter oder auch nur Millimeter verrückt, Uhren geringfügig verstellt, schwache Gerüche (wie etwa fremdes Parfüm) verbreitet, etc. 
Dem Opfer wird nach und nach jeder sichere Rückzugsort genommen, ohne die Ursache genau zu kennen steht es überall unter Stress. 
Vielleicht sieht es ja, wenn es nachts aus dem Fenster schaut, eine dunkle Silhouette am Ende der Straße, die sich nicht fortbewegt? Das Glimmen einer Zigarette im Fenster des unbewohnten Hauses gegenüber?
Beides wäre natürlich sofort wieder verschwunden.
In der Folgezeit würde es immer schlimmer werden, in fremden Gesprächsfetzen würde das Opfer Dinge hören, die niemand ihm Fremdes wissen dürfte, nachts gehen die Rauchmelder los, vermeintliche Spam-Mails mit seinem Namen tauchen in seinem Postfach auf und verschwinden wieder. Der Stresspegel steigt, nicht zuletzt durch Schafmangel, an, und nun fängt das Opfer sogar an, in unbeteiligten Personen Verfolger zu sehen. 
Das Protokoll wird Schritt für Schritt erfüllt, alles läuft nach Plan- nur eines nicht. Ein relativ junger, neuer Einsteiger in der "Runde" wird sichtlich nervöser, er bekommt kalte Füße. Und so beschließt er, dem Opfer eine Nachticht zukommen zu lassen...

So, bis hierhin hab ich's, wie's in meiner Fassung weiter geht hab ich noch nicht greifbar genug, das käme dann wohl morgen (bzw. heute Nachmittag).

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Kommentar von friendlyfire97
02.02.2017, 22:05

Vielen Dank für deine guten Ideen. Ich habe sie heute mal mit unserer Gruppe durchgesprochen. Sie waren von deiner Version der Story echt angetan. Wir werden sie gerne in unsere Ideensammlung für den Plot aufnehmen. Da hast du uns eine gute Grundlage für weitere Recherchen geliefert. ;)

Es gleicht ein wenig den Zersetzung-Methoden der Stasi. Wir haben aber die Absicht die operative Psychologie des MfS mit modernen Techniken der heutigen Zeit zu verschmelzen. Wir wollen das damalige MK-Ultra Projekt mit der heutiger Satelliten-Technik in der Handlung einfließen lassen. Unsere Gruppe hat interessante Leitartikel über taktische akustische Satelliten-Systeme gefunden, die in einem Kriegsfall den Gegner täuschen sollen. Genau deswegen wollen wir die Geheimdienste und den militärischen Abschirmdienst mit in die Handlung einbauen.

Deine Anregung mehrere Opfer in das Szenario einzubinden, ist ein guter Ansatz um weitere Handlungsstränge neben der Hauptstory aufzubauen. Wir hatten daran gedacht reale Ereignisse (der Amoklauf in München oder die Messerattacke von Grafing) aus dem letzten Jahr mit diesen zu verknüpfen und in den Plot einzubauen. Die beiden Vorfälle waren so mysteriös, da die Medien über die genauen Hintergründe bis heute nicht mehr viel berichtet haben. Sie bieten daher für uns einen guten Stoff um diese in eine fiktive Handlungstrang einzubetten.

Wir lesen uns momentan unzählige Erfahrungsberichte durch, die auch von einer Belästigung/ Folter mit Mikrowellenwaffen in Zusammenhang stehen. Aus den Berichten ist immer wieder zu entnehmen, dass die Opfer unter dem "Voice Hearing" leiden. Die Zielperson hört 24 Stunden lang Stimmen im Kopf, die durch Impulsfrequenzwaffen erzeugt werden. Es bietet zumindest eine gute Story, um eine moderne Art der weißen Folter darzustellen. Das in Guantanamo Menschen mit Musik gefolter werden stellt dies schon gut dar. Aber eine solche Methode der Folter wäre beispielos und würde alles in den Schatten stellen. Wir wollen diese Atmosphäre akustisch im Geschehen festhalten, um die künstlich erzeugte Reizüberflutung auf das Zielopfer im Kurzfilm festzuhalten.

Unser Projekt soll schon etwas aus dem Rahmen fallen und vielleicht auch etwas Gesprächsstoff provozieren. Leider haben wir für unsere Verfilmung nur ca. 30 Minuten zur Verfügung. Wir haben daher das Problem alle Handlungstränge in der wenigen Zeit logisch zu verknüpfen. Wir wollen ja den Zuschauer nicht irretiert zurücklassen. Für das Drehbuch haben wir natürlich mehr Handlungsspielraum.

Vielleicht hast ja noch eine gute Idee wie es unseren Protagonisten am Ende gelingt die Situation zu bewältigen. Die Realität scheint da bis jetzt noch keine Erfolgs-Story geliefert zu haben.

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Die Story bearbeitete bereits Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachmann in seinem Roman "Menschenjagd" https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenjagd\_(Stephen_King)

MKULTRA kommt darin allerdings nicht vor.


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Kommentar von ratdragon
02.02.2017, 22:38

Hab ich witzigerweise erst letzten Monat gelesen, klasse Buch, aber auch keine Story die einem irgendwie Hoffnung gibt, dass der Protagonist durchkommen könnte ^^'

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