gammastrahlen alss heizkörper?

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6 Antworten

du weißt schon, was radioaktive Strahlung ist, oder?

Gammastrahlung erhitzt nicht im eigentlichen Sinn, sondern strahlt "radikale" Elektronen ab. Das Wort "Radikal" wird dabei verwendet, da diese Elektronen - ähnlich wie Hooligans auf der Straße - vor allem eines machen: Irgendwo hingehen, wo sie nicht hingehören und Sachen machen, die sie nicht sollen.

Durch eine Bestrahlung KANN zwar ein Stoff selbst ebenfalls radioaktiv werden (nämlich dann, wenn dadurch eine Kettenreaktion im jeweiligen Element losgetreten wird, aufgrund dessen es selbst zu einem radioaktiven Strahler wird), tatsächlich wird das bestrahlte Element, wenn es organisch ist, schlicht zerfallen und sich in andere Zwischenstoffe umwandeln. Erwärmen wird sich dabei nichts.

Ein weiteres Problem: Mikrowellenstrahlung kann man mittels metallbedampften Scheiben, metallenen Oberflächen etc. gut abschirmen. Für Alpha- und Beta-Strahler reichen schon jeweils ein Blatt Papier, um die Strahlung wirksam abzuhalten. GAMMAstrahler hingegen erfordern "ein wenig" mehr: ein guter halber Meter Blei, um genau zu sein.

beamer05 15.02.2012, 14:09

Gammastrahlung erhitzt nicht im eigentlichen Sinn, sondern strahlt "radikale" Elektronen ab

Daß Gammastrahlung mit Elektronen nichts zu tun hat, ist dir dabei wohl entgangen?

GAMMAstrahler hingegen erfordern "ein wenig" mehr: ein guter halber Meter Blei, um genau zu sein

Vielleicht magst Du ja mal nach den Begriffen Halbwertsschichtdicken und Abschirmung gooogeln.

Irdische Gammastrahlung ist nur selten sooo hochenergetisch, als daß einige cm Bleiabschirmung nicht ausreichend wären (z.b. die "Bleiburgen" in nuklearmedizinsichen Betrieben).

Erst künstlich erzeugte Photonenstrahlung (z.b. aus großen Linear- oder Kreisbeschleunigern) mit Energien ab ca. 15 MV braucht erkennbar mehr Abschirmung.

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wäre es theoretisch nicht sinnvoll anstatt mikrowellen, mit gammastrahlen auf essen zu schießen, um es zu erwärmen??

Nein!

ich weiß, es würde atomar verseucht sein

Nein, würde es nicht (was immer du mit "atomar verseucht" meinen könntest), Auch Menschen, die mit ionisierender Strahlung (Gamma- oder Photonen) bestrahlt wurden, sind deshalb ja noch lange nicht "verseucht")

es müssste rein aus thermaler sicht doch weitaus besser und schneller funktionieren, oder?

Oder!

Würdest halt dran sterben, macht aber nix.

beamer05 14.02.2012, 18:18

Wieso sollte man von Gamma-bestrahltem Essen sterben??

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ich glaub du verstehst net ganz dass das praktisch zwei total vershciedene sachen sind, shcau dir erstmal an wie ne mikrowelle funktioniert und was gammastrahlen sind, und dann erklärst du mir nochmal genau wie man das bitte anstellen soll

na ja wer auf strahlug,tod und leiden steht ist das bestimmmt keine schlechte idee

beamer05 14.02.2012, 18:19

Was hätte, deiner Meinung nach, die Gammabestrahlung des Essens mit "tod und leiden" zu tun??

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splash47 30.03.2012, 16:29
@beamer05

na ja in der mikrowelle ist man durch das glas welches die strahlung abschwächt geschützt, ist man aber der strahlung langfristig ausgesetzt platzen deine inneren organe

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splash47 30.03.2012, 16:33
@splash47

oke war wikipedia, da steht des wär nix anderes als röntgenstrahlung und die wie du warscheinlich weißt einen tumor bei längeremGammastrahlung – auch -Strahlung geschrieben – ist im engeren Sinne eine besonders durchdringende elektromagnetische Strahlung, die beim Zerfall der Atomkerne vieler natürlich vorkommender oder künstlich erzeugter radioaktiver Nuklide entsteht.

Der Name stammt von der Einteilung der ionisierenden Strahlen aus radioaktivem Zerfall in Alphastrahlung, Betastrahlung und Gammastrahlung mit deren steigender Fähigkeit, Materie zu durchdringen. Alpha- und Betastrahlung bestehen aus geladenen Teilchen und wechselwirken daher deutlich stärker mit Materie als die ungeladenen Photonen oder Quanten der Gammastrahlung. Entsprechend haben letztere ein deutlich höheres Durchdringungsvermögen.

Im weiteren Sinne wird mit Gammastrahlung jede elektromagnetische Strahlung mit Quantenenergien über etwa 200 keV bezeichnet, unabhängig von der Art ihrer Entstehung. Dies entspricht Wellenlängen kürzer als 0,005 nm (5 pm). In diesem allgemeinen Sinn wird die Bezeichnung insbesondere dann verwendet, wenn der Entstehungsprozess der Strahlung nicht bekannt ist (beispielsweise in der Astronomie) oder für die konkrete Aufgabenstellung gleichgültig ist (beispielsweise im Strahlenschutz), jedoch ausgedrückt werden soll, dass höhere Energien als bei Röntgenstrahlung (ca. 100 eV bis ca. 250 keV) vorliegen.

Der kleine griechische Buchstabe (Gamma) wird allgemein als Formelsymbol für ein Photon beliebiger Energie und Entstehungsart benutzt.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Entstehung 1.1 Radioaktivität: „Gammazerfall“ 1.1.1 Bezeichnung nach Mutternuklid des Alpha- oder Betazerfalls

1.2 Paarvernichtung 1.3 Gammablitze in der Astronomie

2 Terminologie: Gammastrahlung und Röntgenstrahlung 3 Wechselwirkung mit Materie 4 Anwendungen 4.1 Medizin 4.2 Sensorik und Materialprüfung 4.3 Sterilisation, Keimverminderung, strahlenchemische Vernetzung 4.4 Mößbauer-Spektroskopie

5 Nachweis 6 Forschungsgeschichte 7 Literatur 8 Weblinks 9 Einzelnachweise

Entstehung [Bearbeiten]

Radioaktivität: „Gammazerfall“ [Bearbeiten]

Gammastrahlung im ursprünglichen Wortsinn entsteht meist als Folge eines vorhergehenden radioaktiven Zerfalls (z. B. α- oder β-Zerfall) eines Atomkerns. Der nach dem Zerfall zurückbleibende Kern, der Tochterkern, befindet sich in der Regel in einem angeregten Zustand; anschaulich gesagt schwingt oder rotiert er beispielsweise. Beim Übergang in einen weniger hoch angeregten Zustand oder den Grundzustand gibt er die frei werdende Energie in Form von Gammastrahlung ab (siehe Zerfallsschema). Diese Zustandsänderung des Kerns wird als Gammaübergang oder auch „Gammazerfall“ bezeichnet, obwohl der Kern dabei keineswegs „in seine Bestandteile zerfällt“, die Anzahl der Neutronen und der Protonen bleiben also konstant.

Der angeregte Zustand kann statt durch α- oder β-Zerfall auch auf andere Weise, wie Neutroneneinfang oder andere Kernreaktionen oder die vorherige Absorption eines -Quants, entstanden sein.

Die durchschnittliche Verzögerungs- oder Halbwertszeit zwischen dem Alpha- oder Betazerfall und dem Gammaübergang hängt vom Nuklid und dem jeweiligen angeregten Zustand ab. Typische Halbwertszeiten von Gammaübergängen sind vom kernphysikalischen Standpunkt gesehen vergleichsweise lang, da der angeregte Kern − den man sich etwa wie einen pulsierenden Rugbyball vorstellen kann – ein oszillierendes elektromagnetisches Quadrupolfeld aufbaut. Weil das abgestrahlte -Quant aber nur Dipolschwingungen aufnehmen kann, schwingt der Kern insgesamt sehr dämpfungsarm.

Gemäß der Heisenbergschen Unschärferelation ist die mittlere Lebensdauer (die Halbwertszeit geteilt durch ) eines Übergangs umgekehrt proportional seiner Energieunschärfe oder Linienbreite :

Die Energiezustände in Atomkernen sind – zumindest bei „langen“ Halbwertszeiten von mehr als etwa 10−15 Sekunden – scharf; daher sind die Wellenlängen oder Energien der Gammastrahlen eines radioaktiven Nuklids charakteristisch, vergleichbar etwa dem optischen Linienspektrum chemischer Elemente. Die Messung des Gammaspektrums einer unbekannten Substanz (Gammaspektroskopie) ist daher geeignet, Aufschluss über Arten und Mengenanteile der darin enthaltenen Radionuklide zu geben.

Bezeichnung nach Mutternuklid des Alpha- oder Betazerfalls [Bearbeiten]

Die kernphysikalisch „lange“ Halbwertszeit der Gammaübergänge ist vom praktischen Standpunkt her gesehen meist immer noch sehr kurz (weit unter 1 Sekunde). Will man Gammastrahlung für Forschungs-, medizinische oder technische Zwecke nutzen (siehe unten) – beispielsweise die vom 2,5-MeV-Zustand des Nuklids Nickel-60 ausgesandte Kaskade zweier Photonen von 1,17 und 1,33 MeV – braucht man daher ein Präparat des Betastrahlers Cobalt-60. Dieses Nuklid zerfällt mit 5,26 Jahren Halbwertszeit zum gewünschten Ni-60-Zustand.

Zerfallsschema von 60Co Aus diesem praktischen Grund werden Gammastrahlen (nicht nur beim Ni-60, sondern ganz allgemein, auch in wissensc

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es ist vorallem nachhaltig

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