Game-Designer werden (aber nicht über Privatschulen) möglich?

4 Antworten

Hallo,

ich möchte kurz nochmal ergänzen: Level Design ist ein "Game Design" Thema. Es ist ein Unterschied, ob du ein Level beispielsweise mit Bäumen und Gräsern ausschmückst, oder ob du bestimmst, wo sich etwas spielrevelantes im Level befindet. 

Das nur vorweg. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du eher das künstlerisch-gestaltende, also "Game Art" meinst, und nicht Game Design, was über das staatliche Studium fast nicht bedient wird.

In dem Fall der Game Art Schiene ist jede herkömmliche Ausbildung oder Studium, das ansatzweise in dem Bereich geht, eigentlich schon in Ordnung. Wichtig ist dann nur, dass du viel privat machst und dir das Portfolio aufbaust.

Dass du bei Spielemessen nur ins Gespräch kommst und nichts weiter, ist ein riesengroßer Irrtum. Viele finden so ihre Jobs oder bekommen wichtige Vorteile bei Bewerbungsgesprächen durch Kontakte. Quo Vadis/Veranstaltungen von dem making games magazine usw sind alle sehr wertvoll.

Ansonsten kann ich noch empfehlen, dir meine anderen Antworten auf ähnliche Fragen anzusehen. Für Chichibi gilt das gleiche, er beantwortet diese Fragen auch öfters ;)

Ich hab  ein bisschen rausgehört, dass du vermutlich doch eher in Richtung Artist gehen möchtest, und weniger in Richtung Game Design.

Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen dir für beides einmal ein Buch zu kaufen, um einen besseren Eindruck des jeweiligen Berufs zu bekommen.

Wenn du als Artist angenommen werden möchtest brauchst du ein gutes Portfolio. Bist du schon auf Deviantart oder Pinterest oder einer anderen Art Community unterwegs? Wenn nicht, würde ich dir das dringend empfehlen. Darüber bekommst du Feedback und kannst dich verbessern durch den Vergleich mit anderen, kannst dich mit ihnen austauschen und Tutorials durcharbeiten.

Für Animationen oder Modeling solltest du dir dementsprechende Programme besorgen und damit arbeiten. Es gibt häufig 30-Tage Probeversionen von Maya, Photoshop und Konsorten oder aber freeware wo nur die Assets hin und wieder etwas kosten. Es gibt auch manchmal Schülerpreise, da müsstest du mal nachfragen.
Damit solltest du dann schon einmal viel rumprobieren und, wenn etwas gutes bei rausgekommen ist, es in dein Portfolio integrieren.

Wie schon vorher erwähnt sind Kontakte hier auch sehr wichtig. Geh auf Conventions oder Messen und sprich mit den Leuten. Überlege dir vorher Fragen (auch wenn du die Antworten schon meinst zu kennen) und nimm ein paar deiner Werke mit. Zeige Interesse und frage nach Meinungen, Tipps, Feedback, etc. Du musst dafür sorgen, dass du den Leuten im Gedächtnis bleibst. Frage sie, wie sie in die Branche gekommen sind, oder was sie dir empfehlen würden. Frage mit welchen Programmen sie arbeiten und versuche  ein Gespräch darüber zu führen, und so weiter und so fort. Dabei ist es natürlich wichtig es nicht zu übertreiben und nicht zu nerven.

Es gibt auch einige Workshops die du machen könntest, Zeichenbücher speziell für Conceptart und so weiter.
das wichtigste in dem Bereich ist Leidenschaft und Wissen/Erfahrung. Danach kommen direkt die Kontakte. Oohne Kontakte kommt du nur mit Glück weiter.

Programmieren hilft dir bei Game Design, nicht beim Game Art/Concepting oder Grafiker etc. Deshalb würde ich mir gut überlegen bevor ich so etwas als Ausbildung starte. Dann lieber etwas gestalterisches.

Mediengestalter ist schon die beste Ausbildung, die machen kannst. Ansonten gehen natürlich noch diverse Studiengänge. Informatik ist wohl nichts für dich - alles, das Informatik im Namen hat, beinhaltet viel Mathe und Programmieren.

Bei der Ausbildung zum Mediengestalter kannst du mal nach Entwicklerstudios gucken. Die bilden da auch teilweise aus. Eine Mappe wollen die vermutlich auch sehen. Aber du kannst doch auch einfach mal eine anlegen. Vielleicht in RIchtung ConceptDesign, in dem du Umwelt und Charaktere für ein fiktives erstellst. Die Firmen wollen sehen, dass du dich auch gerne in deiner Freizeit damit beschäftigst.

Passende Studiengänge gibt es sicher einige. Im Grunde alles, was in Richtung Design oder Medien geht. Da gibt es auch keinen einheitlichen Begriff, das heißt immer irgendwie anders. z.B. "Interaktive Medien", "Digital Media", "Kommunikationsdesign" etc pp.

Eine Auflistung für Medien-Studiengänge findest du unter www.medien-studieren.net

@ultimegastriker

Da liegt der Schwerpunkt ja auch deutlich auf Programmierung, Datenbanken usw. Der gestalterische Teil scheint sehr klein zu sein.

Du willst ja aber offensichtlich lieber in den Gestalungbereich. Da glaube ich nicht, dass du mit dieser Ausbildung glücklich wirst. In der Gaming-Brache wären die Tätigkeiten eher Programmieren von Browsergames und Pflege der Server und Datanbanken.

Wenn dann würde ich dir eine Ausbildung zum/zur Gestaltungstechnischen Assistenten/in epfehlen:

http://www.medienberufe.de/bildungsangebot/berufsausbildung-plus-fachhochschulreife/gestaltungstechnischer-assistentin-36-monate/

Die klingt von den Inhalten eigentlich recht gut.

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