Gallenblase Op Angst vor Op und Narkose

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4 Antworten

Also nach einer Narkose schlecht werden, gibt es heutzutage immer weniger. Diese sind sehr schonend. Ganz Ganz selten, also höchstens 2% der Bevölkerung leidet an Übelkeit, doch kann man weitgehends davon ausgehen das nicht passiert. Bekommst dafür auch schon was im OP. Ich hatte nach meiner Gallenblasenentfernung keinerlei Probleme. Das ist alles Routine und ist ein kleiner Eingriff von höchstens 45min.

wurde dir nach der Narkose auch nicht schlecht weil die die gallenblase nicht mehr da war? hatte mal gelesen das menschen mit gallenblasentfernung mehr schlecht wird. und wie lebst du sonst ohne?

LG

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@SaphiraCandy

Nein wurde es nicht. Ich hatte aber zu diesem Zeitpunkt auch noch eine andere OP dabei. Seitdem ich keine Gallenblase mehr habe, habe ich in diesem Bereich auch keine Beschwerden mehr. Kann auch alles essen. Vorher hatte ich nur noch 2% Fett vertrragen und jetzt ists wieder gut.

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Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine N.=Narkose vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit du nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommst. Bekommst du zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geistige Behinderung bis hin zum Tod. Bekommst du zu wenig, wachst du während der N. auf. Wenn du Glück hast, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass du nur wach wirst, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen bzw. zu verhindern. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. verhindern. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche bzw. Ängste im Aufklärungsformular mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für meine N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich wieder vollkommen wach bin weil auf den Stationen Personalmangel herrscht oder unmotiviertes Personal. So war es jedenfalls bei mir. Denn sie waren nicht in der Lage, einen Patienten professionell auf eine OP vorzubereiten. Im Gegenteil. Sie haben sich über ängstliche Patienten auch noch lustig gemacht. Dazu kam ein hohes Maß an Unfreundlichkeit bzw. Überforderung. Im OP legte mir ein A. den Zugang und gab mir die Pulsoxymetrie. Er war aber für mich gar nicht zuständig u. ging danach auch wieder weg. Laut Narkoseprotokoll war für mich eine Anästhesistin zuständig. Sie war aber noch gar nicht anwesend weil meine OP schon 30 Min. früher stattfand. Plötzlich kam ein A-Pfleger und verabreichte mir heimlich das Hypnotikum u. ging dann auch wieder weg. Leider habe ich das zu spät bemerkt u. ich schlief ein. Hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich von dem schmalen Tisch gefallen (beim Einschlafen). Diese N-Einleitung war unverantwortlich denn ich war noch nicht an die Überwachungsgeräte (RR, EKG) angeschlossen u. habe vor der Einleitung auch keinen O2 bekommen. Man hört nämlich nach dem Einschlafen auf zu atmen u. muss beatmet werden. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Dem Personal im OP konnte man den Stress ansehen. So eine N-Einleitung habe ich bis dahin noch nie erlebt. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm., Gedächtnisstör., Wortfindungsstör., Bluthochdr. u. Schwindel. Wer ist daran schuld? Unser Gesundheitssystem mit falschen Anreizen sowie das Abrechnungssystem. Denn es geht immer nur um Gewinnmaximierung u. erst in zweiter Linie um den Pat. Wenn dann noch Stress, inkompetente Ärzte mit wenig Erfahrung u. Empathie dazu kommen kann das tödlich enden oder wenn man Glück hat mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Dann heißt es, OP oder N-Risiko u. die Ärzte bzw. das KH ist aus dem Schneider. Traurig aber wahr! Während meiner OP war mein RR für 35 Min. nur 75/40 mmHg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrner Str. wo ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Das Personal auf der St. 4 AB war unfreundlich u. zum Teil überfordert. Im OP konnte man Stress u. Fahrlässigkeit erkennen. Der A. hat wahrscheinlich an Selbstüberschätzung gelitten u. war der Meinung, dass er mir vorher keinen O2 geben braucht weil er ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Zum Glück braucht man sich heute nicht mehr alles gefallen zu lassen u. die Götter in Weiß gibt es auch nicht mehr. Auch diese Menschen machen Fehler. Warum müssen sich sonst Ärzte versichern? Schau dir vorher an, wie eine N. ablaufen muss damit du erkennst, wenn etwas falsch gemacht wird u. du evtl. dann auch Schäden davon trägst. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

Ganz ehrlich, kann ja sein das du Pech gehabt hast aber ich habe jetzt mehrere Operationen hinter mir und kenne sehr sehr viele Leute die diese Gallenblasen OP hinter sich haben aber deine Geschichte toppt alles. Mag wie gesagt sein das du leider Pech hattest aber du kannst auch gleich über die Strasse laufen und ein Auto kommt ins schleudern und das wars. Also das eine Narkose solche Auswirkungen nimmt ist wirklich sehr sehr selten! Du kannst auch beim Zahnarzt Pech haben und nach ner Spritze ins Koma fallen, aber wie oft passiert sowas. Ich lass mir übrigens auch bald die Gallenblase rausnehmen, mach mir da aber keinen Kopf weil ich wie gesagt viele Leute kenne die das schon hinter sich haben. In dem KH wo ich das machen lasse sind in der Woche 2-5 Gallen OP s, mal mehr mal weniger, also Routine. Ich werde nicht der erste sein :D Also einfach nicht so viel Gedanken machen, es gibt schlimmeres, glaub mir!

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Keine Panik, die Op wirst du locker überstehen. Die Narkose läuft wirklich ab, wie Kamonster beschrieben hat.....wenn du überhaupt soviel mitkriegst. Hast du regelmäßig Gallenkoliken?

Mach dir keine Sorgen :*

Das geht so:

Der Arzt sagt: "Sie werden in wenigen Sek" zzzzZZZZZ weg bist du.

Keine Sorgen machen sei tapfer du packst das.

Lg

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