Gänge überspringen beim runterschalten schädlich für Kupplung und Getriebe?

14 Antworten

Kommt doch immer auf die situation an. Wenn ich von weitem die rote ampel sehe und ich fahre 90km/h oder so dann schalte ich nacheinander bis in den 3ten und dann bleibe ich stehen.

Wenn ich ziehmlich apruppt bremse dann natürlich nicht. Ich glaube das macht jeder ander (fahrstil eben)

Mich nervt es wenn ich mit fahre und fahre die mit getretener kupplung durch die gegen fahren beim abbiegen. Die landen auch ständig im falschen gang zu hoch oder zu tief das passiert nicht wenn man gang für gang fährt

Wenn Du das bei der Einkupplung entsprechend mit Zwischengas am Motor mit möglichst geringer Drehmomentschwankung hin bekommst z.B. um ein wenig die Motorbremse auszunutzen beim ausrollen / verzögern , sehe ich für Kupplung, Kardan & Kreuzgelenkwellen nebst Getriebe da jetzt mal grob keine sonderlichen Zusatzbeanspruchungen.

Nur ( zu) ruckartige Lastwechsel mag das drehmomentübertragende Gesamtsystem nicht so wirklich genausowenig wie übermäßige Beanspruchung des Kupplungs-Ausrücklagers oder Reibbelagverschleiß , wenn Du hier mit schleifender Kupplung "angleichen" wolltest.

Ist so ein 1A naja, kommt drauf an Ding

Bei einem übersprungenem Gang ist der Drehzahlunterschied größer, als wäre der Gang nicht übersprungen wurden. Dadurch müssen die Synchronringe und die Kupplung größere Drehzahlunterschiede ausgleichen. Ebenso ist das Schleppmoment des Motors damit größer, weswegen die Rückflanken des Getriebes stärker genutzt werden.

Ich denke, dass es einen geringen Einfluss haben würde. Ob das für einen relevant ist, muss jeder selbst für sich wissen.

Bei einem übersprungenem Gang ist der Drehzahlunterschied größer, als wäre der Gang nicht übersprungen wurden. Dadurch müssen die Synchronringe und die Kupplung größere Drehzahlunterschiede ausgleichen. 

Richtig. Ist aber nicht relevant, wenn man die Drehzahlen selbst angleicht. Und damit spart man erfahrungsgemäß richtig viel Sprit (und Bremsbeläge!). Ich zum Beispiel bremse mit der Radbremse üblicherweise selbst an Autobahnausfahren nicht oder nur ganz kurz.

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Ich hab bei meinem alten Auto sehr oft den zweiten oder vierten Gang übersprungen. Egal ob beim hoch- oder runterschalten.

Der Wagen ließ sich wunderbar im dritten Gang bei nur 20 kmh und weniger fahren. Also ein kurzer Gasstoß im ersten und direkt in den dritten. Außer ich war zum Beispiel in einer 30er Zone. Da wird man oft zu lahm für den dritten aber zu schnell um dauerhaft im ersten zu bleiben.

Der 4. Gang war jedenfalls für mich als Landstraßen und Autobahnfahrer fast sinnlos. Da ich eh gern zügig beschleunige, geschah dies fast ausschließlich im dritten. Und bei erreichter Geschwindigkeit ging ich sofort in den letzten, den fünften Gang.

Gang für Gang habe ich nur dann geschaltet, wenn ich von weitem auf eine Ampel oder einen Kreisverkehr zu rollen wollte.

Bei passender Drehzahl ist es dem Getriebe jedenfalls recht egal. Vom fünften aber direkt in den zweiten oder gar ersten schalten obwohl man noch zu schnell ist, sollte man aber vermeiden.

Gänge überspringen beim runterschalten schädlich für Kupplung und Getriebe?

Wenn man es falsch macht, auf jeden Fall, man erhöht damit den Verschleiß von Synchronringen und Kupplung. Möglichst verschleißarm bis - frei geht´s mit Zwischengas.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

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