Gänge für ein Fahrrad?

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4 Antworten

Mehr Gänge

Ein Cityrad hat mit einem Trekkingrad nicht viel gemein.

Ein Cityrad ist wie sein Name sagt voranggig für die Stadt gedacht. Dafür sitzt man nahezu aufrecht, hat einen tiefen Einstieg und eine eher geringe Übersetzung. Meist werden dabei Nabenschaltungen mit max. 9 Gängen im Rad verbaut, weil dies vollkommen ausreichend ist

Ein Trekkingrad hingegen ist für die Stadt und das Überland gedacht. Daher ist die Geometrie des Bikes sportlicher, leichter und der Einstieg höher - auch um dem Rahmen die notwendige Stabilität zu geben. Außerdem werden hier oft Kettenschaltungen verbaut. Die Preise der Räder differieren viel stärker als bei Cityrädern. Bei Trekkingrädern werden mitunter auch richtige "Raketen" hergestellt, die einfach nur das maximal mögliche an verbauten Teilen darstellen.

Du musst dich entscheiden, wo du dein Rad einsetzen möchtest. Soll es wirklich nur in der Stadt eingesetzt werden, minimal am Wochenende und du möchtest aufrecht sitzen, dann ist das Cityrad für dich das Richtige. Ansonsten wähle ein Trekkinrad.

Die Anzahl der Gänge korreliert mit der Wahl der Schaltung: Ketten- oder Nabenschaltung. Eine Nabenschaltung ist haltbarer, weniger reparatur- und pflegebedürftig. Einmal ordentlich eingestellt, fährst du sie einfach nur. Eine Kettenschaltung ist aufwendiger in der Pflege und der Einstellung. Sie muss regelmäßig gewartet werden. Ein Nabenschaltung für die Stadt sollte mind. 8 Gänge haben. Sehr gut sind die Shimano Alfine 9 und 11 (Zahlen stehen für die Gänge). Die Abstufungen sind nah genug, um das Rad vernünftig einsetzen zu können. Eine Kettenschaltung hat heute bei Trekkingrädern 24 oder 27 Gänge (also 3x8 oder 3x9). Eine 2x10 oder 3x10er Kettenschaltung ist viel zu teuer und weniger als 8 Ritzel auf der Kassette zeigt eher an, dass an dem Rad Komponenten verbaut sind, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen.

Als Ergänzung: Wieviel Gänge die Räder Anderer haben ist Nebensache, weil du nicht weißt wie und wo die Räder eingesetzt werden. Beide Dinge müssen immer zusammen betrachtet werden. Ansonsten wird das Bild verzerrt.

Ich fahre am Stadt-MTB: Kette 3x9 / am Renn-MTB TwentyNiner: Kette 2x10 / am Tandem und Reise-MTB: Rohloff-Nabenschaltung mit 14 Gängen (wegen der großen Belastung und Langlebigkeit).

Das soll auch zeigen, dass Nabenschaltungen nicht nur an Bikes mit geringer Beanspruchung verbaut sind. Stellt man eine Dauerleistung an ein Bike schlägt wieder die Stunden der hochwertigen Nabenschaltungen von Rohloff und Pinion.

ca. 8 Gänge

davon ausegangen, dass es sich um ein rad mit nabenschaltung handeln soll, würde ich zu einer sachs 7 gang oder shimano 8gang nabe raten...

mein ghost mtb hat übrigens 27 (3 x 9 Kette)

lg, anna

ca. 8 Gänge

Wenn Du nur ein Rad für die Stadt brauchst, reichen 8 Gänge.

Hier hast Du dann meist auch einen Rücktritt. Eine 8-Gang-Schaltung ist in der Regel auch nicht wartungsintensiv (da Nabenschaltung), wie eine Kettenschaltung.

8-Gänge würde ich aber schon nehmen, um das Fahren etwas zu erleichtern.

Möchtest Du auch Radtouren unternehmen oder etwas sportlicher fahren, empfehle ich Dir eine 24-Gang (oder mehr) Kettenschaltung.

ca. 8 Gänge

mit der nabenschaltung hast Du eine gute wahl getroffen. 3 gaenge ist vllt. ein bisschen wenig. ab 5 ist aber voellig ausreichend...

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