Gäbe es in Europa genauso große Vorbehalte in der Bevölkerung oder Probleme, wenn die Flüchtlinge nicht aus dem Nahen Osten kämen?

...komplette Frage anzeigen

17 Antworten

ne völlig desorganisierte, unkontrollierte Masseneinwanderung in ein dichtbesiedeltes Land führt doch immer zu fast unlösbaren sozialen Problemen. Auch die Flüchtlinge nach dem Krieg, die doch Deutsche waren, sind teils auf grosse Ablehnung gestossen, da, wo sie im Westen und Süden einquartiert worden waren.

Aber ich glaub, es geht gar nicht um die Herkunft, sondern um das, was sie in ihren Köpfen mitbringen. Was gegenwärtig bei uns in Millionenhöhe eingewandert kommt, sind zu 90% jung, männlich, Moslem. Und die bringen als Ideologie das wohlbekannte islamische Menschen- und Frauenbild mit, sowie den wohlbekannten moslemischen Dünkel: also die Selbstüberschätzung als Rechtgläubige und die tiefe Verachtung für das gastgebende Land, seine Kultur und seine Menschen.

Von keinen anderen Menschen aus China, Japan, Vietnam, Indien, die doch auch hier Heimat gefunden haben, sind isolierte Parallelgesellschaften errichtet worden, in denen Bildungsferne, Integrationsunwillen und die Unfähigkeit, sich den eigenen Lebensunterhalt zu erarbeiten, derart konzentriert zu finden sind - und zwar aus religiös-ideologischen Gründen, dem sunnitischen Islam in seiner mittelalterlichen Auslegung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von suziesext06
06.04.2016, 21:45

hi staffilokokke - danke sehr fürs Sternchen :)

0
Kommentar von hummel3
30.09.2016, 18:23

Von mir würdest du glatt auch noch ein Sternchen bekommen für diese Antwort! Leider geht das noch nicht bei GF. :-))

0

Flüchtlinge aus Vietnam leben bereits in Deutschland. Sie kamen im Vietnamkrieg zu uns und ihre Kinder gelten heute als Bildungselite. Wenn sie auffallen, dann nicht durch Gewaltprobleme, sondern durch gute Abschlüsse.

Der Grund für die reibungslose Integration von Asiaten dürfte ihr positives Verhältnis zu Bildung sein, sowie ihre dezente Religion. Die asiatischen Flüchtlinge forderten keine Sonderrechte ein, missionierten auch nicht, sondern investierten ihre Kraft ins Lernen.

Ansonsten kennt man aus Fernost vor allem hochqualifizierte Gastarbeiter und -studenten. Falls es mit denen Probleme gibt, landen sie zumindest nicht in den Medien.

Insofern würde es wahrscheinlich weniger Vorbehalte geben, wenn ostasiatische Flüchtlinge kämen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es geht in Deiner Frage ja nicht um "erwünschte Zuwanderung"... sondern um Flüchtlinge, die meist erstmal von der Allgemeinheit versorgt werden müssen...

.. und ich denke, da würden ohnehin Vorbehalte herrschen.

Erschwerend kommt bei Menschen die kulturell, religiös, ideologisch anders geprägt sind... natürlich noch die Sorge hinzu... ob die überhaupt anpassungsfähig und-willig sind.

z.B.:

.. ich als hochqualifizierter Ingenieur, der technische Probleme besser lösen kann als die meisten anderen Ingenieure.. würde wohl überall mit Handkuss aufgenommen werden, ungeachtet meiner Nationalität und Religion ...

....aber ich als hilfsbedürftiger Mensch, evtl. noch mit Familie... würde nahezu überall auf große Vorbehalte stoßen... und müsste mir -- als rationalisierten Grund-- sicher auch meine Nationalität und Religion anhören müssen....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von staffilokokke
06.04.2016, 15:28

Ich versuche mir das gerade vorzustellen, eine vierköpfige Bauernfamilie aus ..ja, Japan, haben alles durch einen Tsunami verloren. Irgendwie käme es mir leichter,erträglicher vor, sie zu versorgen, als eine eben solche Familie aus Afghanistan oder Syrien. Nur das sie das gleiche durch Bomben verloren haben. 

Am Ende zählt vielleicht doch nur das Kosten-Nutzen-Verhältnis.

1

Ich denke, dass es auch Vorbehalte, wegen der anderen Religion und den verschiedenen Kulturen gibt. Was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Schließlich kann auch eine Gesellschaft mit verschiedenen Religionen und Abstammungen funktionieren.

Wenn die Flüchtlinge aus einem Land kämen, dass Deutschland mehr gleicht, würde es wahrscheinlich nicht so viele Vorurteile herrschen, weil keine fremde Kultur kommen würde. Außerdem wäre es einfacher diese Menschen zu integrieren, weil sie unsere Sitten und Gebräuche schon kennen.

Aber so etwas kann man lernen. Auch die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten können integriert werden und können unsere Kultur kennenlernen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von staffilokokke
06.04.2016, 11:25

Hallo. Sicher hast Du recht mit der Integration und Teilhabe an der europäischen Gemeinschaft. Aber mir will Partout kein Land einfallen, wo das mit dem Funktionieren der verschiedenen Religion und Abstammung funktioniert (hat). 

Afrika ? Die Apartheid gibt es immer noch. Und die Stämme haben sich auch vor dem Einmischen der ersten und zweiten Welt bekämpft.

Amerika ? Brauch ich nichts erläutern. 

Australien ? Die Aborigines die "eingestädtet" wurden, liefern sich blutige Straßenschlachten mit der Regierungsgewalt. 

Indien ? Muslime und Hindus leben da auch nicht friedlich miteinander.

Israel ? Der Konflikt mit den Palästinensern existiert seit Anbeginn des Staates. 

Ich will auch glauben, das es geht. Aber ist das nicht nur reines Wunschdenken ?

 


2

Die Vorbehalte wären bei Australiern vermutlich sehr gering ("Die sind wie wir") und bei Asiaten nicht ganz so groß wie bei - ich sag's jetzt einfach mal - Muslimen, da Asiaten mit ihrer Religion nicht so hausieren gehen. Bei uns und - wenn ich das richtig interpretiere - auch in Asien bestimmt die Religion nicht das Leben, sondern die Religion wird ins Leben integriert oder eben nicht. Muslime sind da anders trainiert und die Religion spielt einfach eine große Rolle und wird als Verhaltenskodex benutzt. Dazu kommt der innere Konflikt, der sich aufbaut, wenn man mit den hier herrschenden Freiheiten konfrontiert wird, die man aber so nicht kennt und die einen auch erschrecken, weil sie im eigenen Land so nie möglich wären. Diese Freiheiten kennen Australier und Asiaten aber schon, weil es sie in ihren Kulturen auch gibt. Also gibt es da schon mal keinen Kulturschock.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von OlliBjoern
05.04.2016, 21:49

Das ist ja nicht ganz falsch, es ist aber auch etwas vereinfachend. Es gibt durchaus Iraker, bei denen die Religion nicht das Leben bestimmt, und andererseits Asiaten, bei denen das schon der Fall ist (wenn man an tibetische Mönche denkt; diese sieht man zugegebenermaßen aber nicht hierzulande in der Fußgängerzone).

0
Kommentar von OrientDreams
05.04.2016, 23:14

Als ob die Flüchtlinge alle Religiös sind und mit den "Freiheiten" hier nicht zurecht kommen schaut euch doch mal viele Flüchtlinge an ein Großteil ist geflohen weil sie es so wollen wie es hier ist zb. Alkohol unehelicher Geschlechtsverkehr Drogen und weitere "freiheiten"

0

Das wäre sicher auch nicht anders.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie damals in den 50ern und teilweise auch noch in den 60ern bei uns über die WK2-Flüchtlinge hergezogen wurde!

Im Haus meiner Großeltern lebten mit uns zwei Flüchtlingsfamílien bis Anfang bzw. Mitte der 60er.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Siefraegt
05.04.2016, 21:32

Deutschland, wie es in den 50ern und 60ern existierte, gibt es heute nicht mehr.

Die Menschen sind insgesamt viel offener für andere Kulturen geworden, solange diese, das Vertrauen der Bevölkerung nicht missbrauchen.

Das kann man beispielsweise an den 50.000 " Boat-people" sehen, die aus Vietnam zu uns eingereist sind und heute ein produktiver Teil der Bevölkerung darstellen. Oder auch bei den Italienern und Russlanddeutschen.

Die einzige Bevölkerungsgruppe, die immer wieder dadurch auffällt, dass ein nicht geringer Teil daraus, die europäische Kultur nicht annimmt, sind leider die Muslime. Und das obwohl sie noch vor den oben genannten, zu uns gekommen sind. 

Deswegen wäre mir bei einer Aufnahme von Australiern/Japananern sehr viel wohler zumute, als bei der Aufnahme von von Menschen aus Nah Ost und Nord Afrika.

2

Grundsätzlich wären die Vorbehalte geringer, da:

  • tatsächlich Fachkräfte zu erwarten wären,
  • kein Religionskonflikt importiert würde.

Trotzdem ist auch hier zu beachten, dass Ressourcen nicht unerschöpflich sind, und eine Kapazität schnell überspannt werden kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich nicht. Das Problem ist, dass die Länder des Nahen Ostens kulturell ganz anders geprägt sind als Europa.

Ein Beispiel: Nach der großen Pew-Studie glauben 80 % der Menschen dort, dass eine Frau dem Mann stets gehorchen muss. 56 % finden es richtig, dass ein Moslem, der aus dem Islam austritt, getötet werden sollte. Problem ist also die Rückständigkeit und der vormoderne Islam, sein Frauenbild, seine Intoleranz, seine Überheblichkeit und sein Wille zu herrschen.

Der ehemalige Ministerpräsident von Singapur Le Kuan sagte nach jahrzehntelanger Erfahrung mit Einwanderung: "Man kann alle integrieren, nur die Muslime nicht." Probleme mit Polen, Russen, Vietnamesen, Chinesen werden wir nie haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schwer zu sagen, wie genau die Bevölkerung reagieren würde, wahrscheinlich aber sehr ähnlich. Die "Argumente", die Pegida- und AfD-Anhänger geben, sind:

-Akkulturation 

-zu hoher finanzieller Aufwand

-zu wenige kompetente Arbeitskräfte

-Terroristen

Weitere fallen mir gerade nicht ein. Bis auf den letzten Aspekt sind alle wahrscheinlich, und man würde noch andere finden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Siefraegt
05.04.2016, 21:09

Dein 1. und 2. Aspekt würden, meiner Meinung nach, ebenfalls nicht greifen. Jedenfalls nicht in dem Umfang, wie es bei den Menschen aus Nah Ost der Fall ist.

0

Deiner Frage liegt ein Webfehler zu Grunde: Japan und Australien betrachten wir berechtigterweise als wirtschaftlich entwickelte und stabile Länder an. Warum sollten gerade Menschen dieser Staaten aus ihrem Land flüchten?! Flüchten sie dennoch, dann sind diese 2 Nationen längst nicht mehr das, wofür wir sie ansehen. Unser Bild über sie würde sich wandeln.

Im übrigen ist es so, dass sich Japaner recht gut in andere Kulturen akklimatisieren, die Australier in ihrer Lebensweise der hiesigen Kultur ähneln.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auf keinen Fall! - Kaum eine andere Bevölkerungsgruppe der Welt könnte solche Probleme auslösen, wie der Islam mit seinen Anhängern. Sie sind völlig inkompatibel mit dem Rest der Welt, egal wo sie auch auftauchen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von cherami
30.09.2016, 23:56

So ist es wohl - Muslime sind überall "völlig inkompatibel" mit dem Rest der Welt. Nicht einmal untereinander vertragen sie sich friedlich. 

1

Bestimmt gäbe ea dann weniger Vorbehalte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vorbehalte gibt es immer aber es könnten durchaus weniger sein

Nur die Sache ist Türken Syrer usw Leben schon länger hier und viele fallen halt auch unangenehm auf deshalb gibt es da mittlerweile mehr vorbehalte

Von prügelnden Asiaten habe ich noch nichts gehört aber von türkischen u.a. Schon sehr viel

MfG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Butterfly2605
05.04.2016, 20:39

Das muss aber nicht heißen, dass alle Türken so sind.

0
Kommentar von staffilokokke
05.04.2016, 20:59

Das ist leider wahr. Jedenfalls nicht bei uns.

0

Nein, es geht denke ich mal eher um die Religion an sich und die Werte und Einstellungen, die diese Menschen aufrecht erhalten wollen, pflegen und manchmal auch... uns aufzuzwingen versuchen.

Andere Einstellungen... andere Kulturen... anderes Frauenbild.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke, die Vorbehalte kann man mit jedem Land erreichen, wenn man es nur versucht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Alle Antworten können nur SPEKULATIV sein ! Punkt.

pk

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wo der Islam hin kommt, kommt der Terror mit, laut Q. "Euch ist der Kampf vorgegeben bis die Welt Allah gehört." und wenn ihr dabei getötet werdet, dann kommt ihr direkt in das Paradies und bekommt 72 Jungfrauen und es gibt genug die diesen Irrsinn glauben und das brauchen wir in Euro nicht..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von hummel3
30.09.2016, 18:19

Leider hast du mit deiner Feststellung recht! - So war es schon immer mit dem Islam und so wird es auch immer mit dem Islam sein. Der Islam ist unverbesserlich, weil dies einer Selbstauflösung gleich käme.

2

Was möchtest Du wissen?