Gäb es noch mehr VEGANER, wenn jeder selbst schlachten müsste?

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Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

Anit-Nein 50%
Ja 33%
Ich weiß es nicht, aber ich glaube schon. 8%
Ich weiß es nicht. 8%

26 Antworten

Ja

Denn dann wären die Leute sich viel bewusster was sie da tun und würden lieber die Alternativen nutzen an die sie ja auch ganz leicht kommen. Wegsehen fällt leider in unserer heutigen Welt extrem leicht, aber wen da s nicht mehr möglich wäre würde man sein handeln noch mal überdenken.

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Es gäbe mehr Leute die selber schlachten, und mehr Fleischesser die "fleischloser" konsumieren. Kaum ein "normaler" Esser dürfte über Nacht zum Veganer werden. Das dürfte sich erst ändern wenn die Tiere weniger werden würden.

Die Umfrage ist tendenziell und nicht neutral gehalten, daher keine Stimmabgabe. Oder was versteht man unter einem Anti-Nein (inklusive Schreibfehler)? Das Fakeprofil ist ja wohl nicht Dein Ernst.

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da "anit" kein korrektes wort ist...

nein. ich glaube nicht, dass es mehr leute gäbe, die sich derart ungesund ernähren.

als echtes landkind könnte ich kurse geben, wie man zum beispiel kaninchen, gänse, hühner tierfreundlich hält und wie man sie schlachtet, ohne dass sie leden müssen.

mit den für menschen nicht essbaren innereien kann man hund und katze füttern.

und fürs fell gerben kann ich ebenfalls kurse anbieten.

die knochen kann man vermahlen und damit die pflanzen im garten düngen.

das wäre so wie es gehört - nichts wird verschwendet.

bei tieren, die man selber hält, weiss man wenigstens wie sie gehalten wurden und was sie gefressen haben.

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Kommentar von DonkeyDerby
06.03.2016, 18:56

DH! Eigentlich gibt es aber keine für Menschen nicht essbare Innereien, die als Hunde- und Katzenfutter geeignet wären.

Knochenmehl kann man auch rückfüttern.

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Ich möchte nicht den kollektiven Vegan-Aufschrei hören, wenn wirklich jeder, der Fleisch essen möchte,

sein Schwein, Kalb, Lamm, Huhn  selbst tötet und der Großteil dieser Neumetzger das Tier aus Unsachkenntnis eher zu Tode malträtieren als fachgerecht zu schlachten.....

Das wäre in deinem Sinne...?

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Kommentar von kalle10041990
07.03.2016, 11:34

Ich denke mal das jemand der selbst schlachten will sich jetzt nicht an der nächsten Ecke ein Schwein kaufen wird und es dann mit nem Pflasterstein erschlägt. Wenn jemand schlachten will informiert er sich i.d.R. erstmal und lässt es sich einige male von einer Sachkundigen Person zeigen. Schon mal aus Gründen des Selbstschutzes, n Schwein oder nen Bullen "malträtiert" man nicht mal eben zu Tode, die wehren sich wenn man nen Fehler macht und heissts Beine in die Hand nehmen ;)

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Anit-Nein

Da sind wohl auch Vegetarier gemeint. Schlachtprozesse sind keine Spassveranstaltungen. Ich selbst(67J.) habe seit meinem 18. Lebensjahr auf Schlachthöfen gearbeitet. Zwar als Kaufmann, war aber immer dabei.
Früher wurde anders geschlachtet als heute. Schweine wurden einzeln elektrisch betäubt, abgestochen und gebrüht und mit einem Heuer(Hackbeil) mittig halbiert. Großvieh/Rinder wurden mit einem Schlagbolzengerät auf der Schädeldecke getötet, auf den Schragen gelegt und enthäutet, aufgehängt, ausgenommen und mit einem Heuer halbiert. Das war handwerklicher. Ich persönlich habe immer mehr Respeckt vor Rindern gehabt. Übrigens wurden mittwochs einige wenige Pferde geschlachtet. Und es gab einige Kopfschlachter(so heißen die Schlachter), die es ablehnten Pferde zu schlachten.
Heute läuft das sehr industiell ab. Schweine werden durch Gas getötet und im Minutentakt, ausgenommen, durchgsägt. Großvieh wird immer noch per Schlagbolzen getötet, aber der Rest vollzieht sich hängend.In den letzten Jahren war ich nur noch sporadisch z.B. bei Audits beim schlachten anwesend.Ich musste mich erst wieder daran gewöhnen. Wenn auch das industrielle Schlachten für die Tiere weniger schmerzhaft ist, diese riesige Maschinerie wirkt abschreckender.

Die Frage ist ja rein hypothetisch und kann ja nur auf Vorstellungskraft beruhend beantwortet werden. Ich glaube, dass nach anfänglicher Überwindung und vorausgesetzt man macht das häufiger, die meisten Menschen sich daran gewöhnen würden.

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Wenn man damit groß geworden wäre, so wie ich, dann ist es völlig normal und gehört zum Leben dazu.

Ich bin ein Dorfkind, wir hatten Enten, Hühner, Kaninchen und Schafe, und es war völlig normal, das davon auch hin und wieder eines geschlachtet wurde. So normal, wie unser Gemüse und unser Obst aus dem Garten kam.

LG

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Kommentar von Rocker73
06.03.2016, 19:18

Meine Großmutter musste immer ein Schälchen unters Schwein halten für das Blut, das war schlimm für sie, aber als dieses Tier dann noch mal gezuckt hat hat sie alles verschüttet. Deswegen ist sie kaum noch Fleisch...

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Anit-Nein

Nein, ich bin mir ziemlich sicher das es dann so gut wie keine Veganer mehr geben würde. Zumindest nicht die, die es wegen des Tierwohls sind. Wenn ich ein Tier selbst aufziehe weiß ich das es ein gutes Leben hatte, und wenn ich es selbst schlachte weiß ich das es schnell und schmerzlos von statten ging. Ich denke einfach mal 100 Jahre zurück, da war selber Schlachten noch gang und gebe. So etwas wie Veganer gab´s damals sogut wie gar nicht.

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Kommentar von DonkeyDerby
07.03.2016, 10:59

Richtig. Allerdings hatten die Tiere vor 100 Jahren in der bäuerlichen Kleinhaltung eben kein gutes Leben. Noch heute heißt es hier im Dorf, wenn man ein Schwein mästet, dass man "ein Schwein einsperrt".

Die Schweine wurden in sehr engen Buchten gehalten, einzeln, kein Sozialkontakt zu anderen Schweinen. Sie lagen in ihrem eigenen Mist, die Buchten waren zu eng, um eine Trennung zwischen Liegefläche und Kotfläche zu ermöglichen.

Mastbullen lebten in Anbindehaltung, der Weidegang war den Mutterkühen vorbehalten.

Kaninchen werden in der bäuerlichen Kleinhaltung noch heute oft in sehr kleinen Buchten in Einzelhaltung gehalten.

Von dem Ideal des Bilderbuchbauernhofes in früherer Zeit sollten wir uns mal verabschieden. Tatsächlich ist die oft geschmähte "Massentierhaltung" oftmals wesentlich tierfreundlicher als die frühere bäuerliche Haltung.

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Glaub ich nicht - früher haben sich die Leute beim Selberschlachten auch nicht so angestellt. Da gabs halt seltener Fleisch. Das kann man sich ja wieder antrainieren.

Vegetarier vielleicht. Aber Veganer? Nee...

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Kommentar von silberwind58
06.03.2016, 18:37

Tiere schlachten kann man sich wieder antrainieren ! Besser nicht !

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gegenfrage, gäbe es mehr fleischesser, wenn auf dem gemüse, die giftigen stoffe stehen würden, wenn analysen über erdproben veröffentlicht würden, wenn auf veganen fertiggerichten die chemische zusammensetzung stünde

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Kommentar von Ominvore08
06.03.2016, 18:39

Ich bin ja für chemiefreies Gemüse. Und Ersatzsch*iße fasse ich nicht an. IGITT.

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Gute Frage,ich kann von mir sagen,ich würde wirklich kein Tier mehr essen können,müsste ich selber schlachten.Das könnte ich nicht,schlachten!

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- Drehen wir den Spieß doch einfach mal um...

Wie wäre es, wenn jeder Veganer für seine passende Ernährung ständig 100 km fahren müsste? Folgende Antwortmöglichkeiten sind auswählbar:

  • Würde ich gerne tun
  • Anti-Nein...also ja würd ich machen
  • Könnte sein, also ja würd ich tun...
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Ja

Die meisten realisieren ganicht, was sie da essen. Bzw Ob es mehr Veganer gibt ist nicht ganz klar, da dafür ja keine Tiere getötet werden, in der Massentierhaltung nur gequält, doch es würde sicherlich mehr Vegetarier geben.

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Ja

Sicher!

Aber laut deinem Nutzernamen bist du ja Allesfresser, genau wie ich ;)

LG

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Kommentar von glaubeesnicht
06.03.2016, 18:38

Der Nutzername ist "Ominvore08"! Das ist kein Allesfresser. Er hat mit dem User "Omnivore08", den es hier auch gibt, nichts zu tun.

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Kommentar von Miramar1234
06.03.2016, 19:12

Ach Manno,müssen wir jede Mode mitmachen? Dann werden der Niklas und ich eben archaisch und schlachten selber.Hm,lecker ,warmes Blut.^^

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Veganer vielleicht nicht unbedingt aber bestimmt mehr Vegetarier.

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Gegenfrage,: Gebe es so viele Veganer, wenn sie ihre Lebensmittel selbst pflanzen und ernten müssten?

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Kommentar von ponyfliege
06.03.2016, 18:51

;-))

mir fallen etwa 10.000 dinge ein, die ich lieber tue, als gärtnern. 

sammeln, was eh wächst ist okay. aber nutzgarten oder auch nur blumengarten.... ähm... nö.

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Kommentar von MaSiReMa
06.03.2016, 20:09

Ich habe in unserem Garten einiges an Nutzfläche, und jedes Jahr hole ich dort für uns unseren Salat, Tomaten, Paprika, Kohlrabi, Zuchini und noch so einiges mehr raus.

Ebenso sind einiges an Obstbäumen und -Büschen vorhanden, bis hin zu Weintrauben, Erdbeeren und Rhabarber. Unsere Kids sind zwar Stadtkinder, und rein theoretisch sind wir nicht auf Selbstversorgung angewiesen, aber  sie wissen, wo alles herkommt und es schmeckt so viel besser. ;o))

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Nein - ich selber bin im Kommunismus aufgewachsen, die Läden waren immer leer (Falls Fisch oder Fleisch da war, war es verschimmelt, wie alles) und wenn du Fisch oder Fleisch bräuchtest, musstest du dir es entweder selber jagen oder mit uns befreundet sein. Aber da das komplette Dorf eigentlich zusammen hielten, war alles okay.

Ich weiß noch, als ich mit mein Opa damals am Schwarzen Meer fischen ging (Wir wohnten in Moldawien.) und wir halt nachhause gingen und wir direkt nach тетя Marina gefahren sind. Damals war es auch so, dass jeder, wirklich jeder ein 50l Fass mit Vodka im Garten hatten (zum gären), und immer wenn wir jemanden besucht haben, haben wir halt viel Essen und viel Alkohol mitgebracht.

Was ich damit versuche zu sagen, man kann nicht einfach auf Fisch und Fleisch so verzichten, viele Vitamine und Nährstoffe bekommst du nur aus Fisch und Fleisch. Es gibt zwar künstliche Alternativen beziehungsweise allgemeine Alternativen, aber das ist trotzdem kein permanenter Zustand.

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Kommentar von ponyfliege
06.03.2016, 18:46

die antwort ist super!

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Kommentar von AppleTea
06.03.2016, 20:19

Die Antwort ist vor Allem falsch. Veganer fallen ja auch nicht um wie tote Fliegen, nur weil sie weder Fisch noch Fleisch essen. Man braucht eben beides nicht

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Ich weiß es nicht.

und denke,wenn die Fleischeslust dann groß genug würde,schlachten mer halt selbst.Selbst ist der Mann.^^

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Anit-Nein

Nö, wenn man es gewohnt ist, warum sollte es dann für einen eklig sein? Wäre dann die normalste Sache der Welt.

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Ich weiß es nicht, aber ich glaube schon.

Ich denke es würde schon reichen wenn jeder mal Persönlich auf einen Schlachthof müsste.

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Kommentar von DonkeyDerby
06.03.2016, 18:42

Warst Du schon einmal auf einem Schlachthof?

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Kommentar von user6363
06.03.2016, 18:50

Es kommt natürlich darauf an, auf was für ein Schlachthof du bist. Es gibt humane Methoden, wie man ein Tier möglichst schmerzlos und human erlegen kann.

Leider ist es so, dass die meisten Tiere aus der Massentierhaltung kommen und sehr grausam und wirklich unter aller... Sau behandelt werden, mit vielen Schmerzen und so weiter sterben.

Die (Fleisch-) Konzerne möchten nur verdienen, wie ist den egal. Wenn die Konzerne merken (Und das tuen die im Moment.), dass die Welt auf Bio-Produkte stehen und meinetwegen ein paar Euronen mehr dafür zahlen, was machen die Konzerne dann? Richtig, sie steigen auf Bio um. Nicht direkt - aber fließend.

Wir müssen nur aufhören, solches Fleisch zu kaufen. Ich würde gerne nur zu meinen Dorfbauer gehen und dort da Fleisch kaufen, wäre es nicht so teuer und hätte ich überhaupt ein wenig Geld.

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Anit-Nein

nein. das sieht man an Dänemark

Nirgends werden so viele Schweine pro Einwohner geschlachtet wie
in Dänemark. Radikal offen geht der Konzern Danish Crown damit um: Töten, zerlegen, ausweiden - selbst Schulklassen wird in der Fabrik alles gezeigt. Das zahlt sich aus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/schweine-schlachten-zum-zuschauen-fleischproduktion-in-daenemark-a-965922.html

Das gute daran wäre dann würden nicht mehr so viele am "Bambi Syndrom" leiden...

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Kommentar von fhuebschmann
06.03.2016, 20:12

Leider ist aber dänisches Schwein vorallem das von benannter Firma so ziemlich das schlechteste Schwein was es gibt. Zähes wasserfleisch das geht sofort zurück wenn ich das im Froster finde.

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