Gab es wirklich die biblische Sintflut?

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7 Antworten

Hallo,

die Sintflut gab s auf jeden Fall! Aber von Sündenflut kommt der Begriff nicht, bevor man so was weitergibt sollte man s schon mal nachprüfen.

ZITAT WIKIPEDIA: Das deutsche Wort „Sintflut“ ging aus mittelhochdeutsch sin(t)vluot, althochdeutsch sin(t)fluot hervor, das so viel wie „immerwährende Überschwemmung“ bedeutet, es hat also nichts mit dem Wort „Sünde“ zu tun. Die germanische Vorsilbe sin- bedeutet „immerwährend, andauernd, umfassend“ und wurde seit dem 13. Jahrhundert volksetymologisch zu „Sünd-“ umgedeutet. Der Begriff „Sündflut“ wurde so in einer Reihe von Drucken bis ins 18. Jahrhundert verwendet, später wurde er als Titel oder Thema belletristischer und dramatischer Werke benutzt. Im Englischen heißt Sintflut „The (Great) Flood“ oder − nach dem französischen Wort − „Deluge“. Französisch heißt es déluge, spanisch diluvio und italienisch diluvio universale. Das hebräische Wort für Sintflut, מַבוּל mabūl, bezeichnet die himmlischen Wasserkrüge (vgl. נֵבֶל nēvel „Vorratskrug“) und kommt von der hebräischen Verbwurzel בלל bll mit der Bedeutung „anfeuchten, vermengen, verwirren“, das sich hier auf das „schwitzen“ eines porösen Kruges bezieht. Die Verbwurzel tritt ebenfalls als Wortspiel mit dem Namen der Stadt Babel (< bāb īlim „Tor Gottes“) und der dort stattfindenden Sprachverwirrung auf.

Es gibt auf beiden seiten heftige diskussionen, aber es scheint mir, dass archäulogische funde die Sintflut bestätigen (Muschelfunde in Gebirgen etc.). Die Bibel spricht auch von Kontinentalteilung etc., welche ja belegt ist. Man muss allerdings von wesentlich schnelleren entwicklungen ausgehen, als die Wissenschaft annimmt. (z.B. müssten die Berge unter ca. 4000m hoch sein, um komplett mit Wasser bedeckt zu sein)

http://www.wyattmuseum.com/noahs-ark.htm schau dir das mal an

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Man sagt, wenn sich der gesamte Wasserdampf der Atmosphäre als Regen niederschlüge, würde die durchschnittliche Niederschlagshöhe auf der ganzen Erdoberfläche höchstens ein paar Zentimeter betragen. Woher kam also das Wasser der gewaltigen Sintflut der Tage Noahs? Gemäß dem Bericht in 1. Mose sagte Gott zu Noah: „Ich bringe die Sintflut [oder: „den Himmelsozean“; hebr.: hammabbúl] der Wasser über die Erde“ (1Mo 6:17, Fn.). Im nächsten Kapitel wird beschrieben, was geschah: „Alle Quellen der großen Wassertiefe [wurden] aufgebrochen, und die Schleusen der Himmel wurden geöffnet“ (1Mo 7:11). Die Sintflut war so überwältigend, daß „alle hohen Berge bedeckt wurden, die unter den ganzen Himmeln waren“ (1Mo 7:19).Wo ist das viele Wasser jetzt, das nach dem Genesisbericht „alle hohen Berge“ bedeckte? Offensichtlich ist es hier auf der Erde. Man nimmt an, daß die Ozeane früher kleiner und die Kontinente größer waren als heute, was durch Flußbetten bewiesen wird, die sich weit in die Ozeane erstrecken. Auch gilt zu beachten, daß die Berge in der Vergangenheit viel niedriger waren als heute, wie Wissenschaftler festgestellt haben. Einige Berge wurden aus den Meeren hochgedrückt. Über die gegenwärtige Situation wird folgendes gesagt: „Dem Volumen nach gibt es zehnmal soviel Wasser im Meer wie Land über dem Meeresspiegel. Würde man all dieses Land gleichmäßig ins Meer schütten, so stände das Wasser auf der ganzen Erde eineinhalb Meilen [2 400 m] hoch“ (National Geographic, Januar 1945, S. 105). Es gab demnach mehr als genug Wasser, um „alle hohen Berge“ zu bedecken, wie es in dem inspirierten Bericht heißt, nachdem die Flutwasser herniedergeströmt waren, doch bevor die Berge anstiegen und sich der Meeresboden senkte und bevor sich das Polareis bildete (1Mo 7:19).

Eine weitere Idee zur Sindflut siedelt diese im Schwarzen Meer an.

Es steht wissenschaftlich fest, das am Bosburus einst eine geschlossene Landbrückt bestand, und das Schwarze Meer damals Trocken lag. Als diese Landbrücke brach müssen wirklich sindflutartige Wassermassen auf die dort lebenden Menschen heringebrochen sein.

Ja klar gab es die. In Mesopotamien, dem heutigen Irak, fand man eine meterdicke Schlammschicht. Jeweils unter und über dieser Schicht fanden sich Spuren menschlichen Lebens. Aber in eben dieser nur Schlamm. Zudem gibt es in jeder Mythologie eine Geschichte über eine verheerende Flut, in der immer ein "Held" zutage tritt, der der biblischen Figur des Noah sehr ähnelt. Übrigens heisst die Sintflut eigentlich "Sündenflut", da sie ob der immensen Sündenlast der Menschen hervorherufen wurde. Aber keine Sorge, so eine Flut wird es nie mehr wieder geben. Dafür steht der Regenbogen. ich hoofe damit ist die Frage in etwa beantwortet. Falls witere Fragen zur Bibel bestehen, wenden Sie sich doch direkt an mich: Holzmann-andi@web.de

Bitte nicht! Dann haben wir nichts davon!!!

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@ramir49

Genau! Es ist schön dich in unserer Runde zu haben ;)

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@luperi

Ich würde auch sagen: Sei kein Frosch, Andi, und melde Dich bei Gutefrage an!

Zahllosige Superpreise winken!

... und vielleicht sogar der "Ratgeberhelden"-Status für Fragen zur Bibel!

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Ja, natürlich! Und zwar weltweit! Das belegen alle Funde, alle Berichte - was brauchst Du noch mehr?

Meine Empfehlung: Gehe doch zu wort-und-wissen.de. Hier werden wirklich sachliche Antworten gegeben. Gustav

und warum gibst du keine?

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