Gab es unter Hitler wirklich eine Volksgemeinschaft ?

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4 Antworten

Es gab eine Zwangs-Volksgemeinschaft

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Kommentar von Modem1
21.04.2016, 22:12

Das "Staatsvolk" war auch immer in der Gemeinschaft fröhlich anzusehen: DEFA Augenzeuge...

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Es handelte sich, wenn überhaupt, um eine verordnete "Volksgemeinschaft", die gekittet wurde durch Zugehörigkeit zur NSDAP, durch Pflichtmitgliedschaft in der HJ / BDM, Mitgliedschaft in diversen SA-Unterformationen (Kraftfahrer, Segelflieger usw.).

Die NS-Gesellschaft war alles andere als klassenlos. Die Gewerkschaften wurden alsbald nach der Machtübernahme aufgelöst und in die DAF, eine Art Einheitsorgansiation überführt, in der Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen organisiert waren. - Eine Unterorganisation der DAF war die Organisation "Kraft durch Freude" (KdF), deren Zweck die Freizeitgestaltung im NS-Sinne war. Im Prinzip hatte KdF die gleiche Aufgabenstellung wie nach dem Kriege die Pseudogewerkschaft in der DDR: Vermittlung von Urlaubsplätzen.

Für die Unterstützung Sozialschwacher wurde das "Winterhilfswerk" gegründet, das sich aus Spenden (die "freiwillig" zu geben waren) finanzierte. Es handelte sich hierbei um eine Art Sozialverband, der im Wege der Gleichschaltung die Aufgaben der aufgelösten Sozialverbände, z.B. der Arbeiterwohlfahrt mit übernahm.


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Als Erfolg der "Nationalsozialistischen Revolution" zeigte die DEUTSCHE WOCHENSCHAU Bilder von einer glücklichen Gemeinschaft.Ob diese Menschen wirklich glücklich waren weis der Teufel.Meine Mutter musste in das"Landjahr" das war auch ein Gemeinschaft aus jungen Menschen. Dort wurde eine strenges Regime geführt unter den Mädchen.Sie sagte mir das sie am liebsten wieder nach Hause wollte.

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Nein eigentlich nicht. Es gab auf jeden Fall eine Rangordnung, man versuchte eine Volksgemeinschaft aufzubauen, aber letztlich blieb Chef Chef und Arbeiter Arbeiter.

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