Gab es jemals eine Demonstration die wirklich etwas dauerhaft verändert hat und die Politiker verstanden haben dass sie falsch liegen?

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17 Antworten

Ich erinnere an die Wende in der DDR 1989, die durch maßgeblichen Druck der Bevölkerung zustande gekommen ist oder die Nelkenrevolution in Portugal.

Auf der eher negativen Seite, kann man ein heutiges Beispiel sehen. Die immer härteren Asylrechtsverschärfungen in Deutschland sind sicher auch auf die zahlreichen rassistischen und fremdenfeindlichen Demos während der letzten zwei Jahren zurückzuführen, wenn auch sie natürlich nicht alleine verantwortlich sind.

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Kommentar von voayager
09.10.2016, 22:27

die Nelkenrevolution ist ein schlechtes Beipiel, weil ein Putsch vorausging. Ohne den wäre der Stein nicht ins Rollen gekommen.

Die Wende in der DDR, war dadurch besiegelt, als die SU die DDR nicht mehr stützte, alles Weitere war dann nur noch Begleitmusik.

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Demonstrationen haben sogar schon ganze Staaten abgeschafft, zum Beispiel die DDR und jede Menge Regierungen gestürzt. Der arabische Frühling oder die Revolution in der Ukraine sagen dir etwas? Oder die islamische Revolution im Iran? Oder Solidarnosch in Polen? Rumänien? Usw. Usw. 

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Kommentar von voayager
09.10.2016, 22:23

nee, da war schon mehr im Gepäck, nämlich Streiks und Besetzungen, mit bloßen Latschdemos erreichst du nichts weiter

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Gab noch keine und wird auch keine geben.
Aus einer Demo erwächst kein politischer Handlungsdruck.

Ende der 1960jahre demonstrierten vorweigend Stutenten gegen den Shah Besuch, im Ergebnis bildete sich die RAF.
Anfang der 1970er Jahre streikte die ÖTV und setzte erhebliche Tariferhöhungen durch.

Das ist der Unterschied, ein Streik kann etwas bewirken, eine Demo nicht.
Die Demos gegen HartzIV haben gar nichts geändert, erst die Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht zwangen die Politik zum handeln.

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Kommentar von Fielkeinnameein
10.10.2016, 08:57

Also im Iran z.B. hat eine Demonstration schon einmal merklich etwas verändert. 

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Natürlich, massenhaft. Viele Beispiele wurden hier schon genannt, wo Volksbewegungen die Politik oder Die Gesetzgebung geändert haben. Aber wie es der Name sagt, es waren Volksbewegungen, keine grölenden Häufchen...

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Hast Du die Demo`s in der DDR vergessen die vor 27 Jahren ein ganzes System zu Fall brachten und die Wiedervereinigung Deutschlands möglich machten?

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Kommentar von Dudelmann01
09.10.2016, 20:41

ich glaube nicht dass sich die ossis selbst befreit haben. das war politisch gewollt und die udssr hatte selbst zu viele probleme. deshalb haben sie das geld der wessis genommen.

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Die Demonstrationen im Herbst 89 in Leipzig und Dresden....

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Hier in Deutschland haben sich die Herrschenden stets über die Demonstranten hinweggesetzt. Paradebeispiel: anti-TTIP demo in Berlin. Immerhin sind 250000 Menschen auf die Straße gegangen. Die herrschenden Politiker ignorierten diese Riesen-Demo, die mainstream Medien dto.

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Genau: Das Recht zu demonstrieren gibt uns die Illusion, etwas verändern zu können. Ich erinnere mich daran, dass nach der Demo gesagt wurde: Wir haben gewonnen: Das ist jetzt vom Tisch. Bis es in einem Jahr wieder rausgeholt wird. Ich hab mich sooo geärgert und etwas dazu gelernt.

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Kommentar von vitus64
09.10.2016, 21:08

Von welcher Demonstration redest du?

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Nur so unwichtiges Zeugs wie den Sturz des DDR-Regimes, die Abschaffung der Gesetze zur Rassentrennung in den USA, der arabische Frühling... also nichts wirklich Wichtiges, da hast du schon Recht.

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Kommentar von Dudelmann01
09.10.2016, 20:51

aber seit merkel hat demonstrieren nix mehr gebracht oder?

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Demos gibt es seit dem Internet nicht nur auf der Straße. Onlinepetitionen sind auch eine Art von Demos. Campact und Foodwatch machen das schon seit Jahren recht erfolgreich, z.B. gegen TTIP und CETA und hoffentlich auch bald geben Nestle.

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Ja zum Beispiel in der Ukraine wo sie Janukowitsch gestürzt und einen Bürgerkrieg ausgelöst haben. 

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Kommentar von Fielkeinnameein
10.10.2016, 08:55

Dort wurde geputscht .. das ist ja wohl etwas anderes als zu demonstrieren.

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Am meisten hat Günter Schablowski an dem Mauerfall mitgewirkt. Mit dem Versprecher ". . . meines Wissen tritt dies sofort in Kraft", auf Nachfrage eines Reporter zur Ausreise der DDR- Bürger in westliche Ausland.

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Kommentar von Saturnknight
09.10.2016, 20:55

Und was willst du uns jetzt damit sagen?

Es geht hier nicht um den Mauerfall, sondern um Demonstrationen. Und als Schabowski diese Pressekonferenz gegeben hat, da war die Mauer schon kräftig am wackeln. Das war immerhin am 9. November. Aber schon 1 Monat vorher kam es ja zu den Ereignissen in der tschechischen Botschaft, wonach mehrere Tausend Menschen mit dem Zug nach Deutschland durften.

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DDR, Märzrevolutuion, auch die Demos gegen TTIP und leider sogar pegida haben etwas bewirkt.

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Gerade letzte Woche wurde in Polen gegen einen Gesetzesentwurf  für  ein rigoroses Abteribungsverbotr gestreikt. Die Folge war eine Rücknahme seitens der Regierung.

https://www.welt.de/print/welt\_kompakt/print\_politik/article158605732/Polen-kippt-Gesetz-gegen-Abtreibung.html

Ob das dauerhaft anhält, weiß ich nicht...

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Kommentar von Dudelmann01
09.10.2016, 20:54

kann ich jetzt nix sagen dazu. ausser dass die politik  3 schritte vorwärts geht und bei zu grossem widerstand zwei schritte zurück damit erst mal ruhe ist. der fuss bleibt aber in der türe....

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ACTA. Schon vergessen?

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die Montagsdemos in der DDR haben wohl schon was bewirkt.

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Kommentar von Dudelmann01
09.10.2016, 20:39

ich dachte die ostdeutschen kamen frei weil die udssr zusammen gebrochen ist.....

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Kommentar von voayager
09.10.2016, 22:24

doch nur, weil die SU nicht mehr die DDR stützte

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Wenn ich mich recht erinnere haben so die Frauen das Wahlrecht erstritten.

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Kommentar von Dudelmann01
09.10.2016, 20:36

wann war diese demo und wie viele frauen waren dabei? ich glaub das nicht.

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