Gab es in Deutschland mal ein rein spekulatives Urteil?

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4 Antworten

In Deutschland gilt der Grundsatz "in dubio pro reo" - im Zweifel für den Angeklagten. Wenn die Staatsanwaltschaft also nur einen Verdacht hat, aber KEINEN Beweis (also Zeugen, Bilder, Unterlagen oder natürlich ein geständnis) wird die Anklage vermutlich nicht mal zur Verhandlung zugelassen, geschweige denn das es ein Urteil gibt.

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So Etwas kann es in Deutschland so nicht geben dazu müssen mehrere beweise vorliegen die eindeutiger sind und nur weil sich jemand in der nähe von einem Tatort bewegt hat ist das noch kein Beweis was anders ist wen noch viele andere dazu kommen!

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Das klingt mir sehr konstruiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein deutsches Gericht jemanden verurteilt, nur weil er am Tatort gewesen sein könnte.

Selbst wenn sich nachweisen lässt, dass jemand am Tatort war, muss der Staatsanwalt immer noch hinreichend belegen, dass er die Tat auch begangen hat.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann gibt es nur den Beweis, dass der Angeklagte in der Stadt war (die Videoaufzeichnung). Die Zeugen haben nur jemanden gesehen, aber niemand kann den Angeklagten identifizieren.

Ich würde keinem deutschen Richter zutrauen, allein auf dieser Grundlage eine Verurteilung auszusprechen.

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Kommentar von Hykovar
09.09.2016, 16:50

Schade dann war das wohl nur Fiktion...gut dann kann ichs vergessen den Film zu finden, ich fand den irgendwie im Rückblick nochmal ganz gut habe mich irgendwie dran erinnert, aber es gibt tausende solcher Filme die im deutschen Fernsehen in den letzten Jahren ausgestrahlt wurden.

Danke dir! =)

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