Gab es in der Steinzeit beim Menschen auch schon Krebserkrankungen?

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17 Antworten

Mit Sicherheit hat es bereits auch in der Steinzeit schon Krebserkrankungen gegeben, da Zellmutationen bei fast allen Lebewesen vorkommen.

Allerdings sind viel weniger Menschen daran gestorben, da sie im Schnitt, wenn sie überhaupt über das Kindesalter hinausgekommen sind, kaum älter als 30 oder 40 Jahre alt geworden sind.

Manche Krebsursachen liegen auch eher in der Neuzeit begründet, z.B. durch das Rauchen oder durch andere Gefährdungsparameter (Umwelt, Feinstaub, Asbest etc.), aber gegeben hat es den Krebs sicherlich schon immer.

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Sicher, aber nur sehr selten, da die Lebenserwartung nur 25 - 30 Jahre Jahre betrug. Krebs wächst aber meistens langsamer.

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Ja, aber wesentlich seltener aus dem einfachen Grund. Sie starben viel früher an zig anderen Krankheiten die damals nicht heilbar waren und anderen Ursachen wie Krieg, Hunger usw.

Gewisserweise ist Krebs in dem Ausmass eine Zivilisationskrankheit. Menschen leben heutzutage viel länger. Das steigert schonmal rein zeitlich die Wahrscheinlichkeit. Und es ist gut belegt, dass im fortgeschrittenen Alter die Zahl der Erkrankungen nicht linear steigt sondern zum Schluss hin eben rapide. Auch pure Biologie. Ein alternder Körper wird für genetische Fehler anfälliger.

Ausserdem ist die moderne Welt voll von kreserregenden Faktoren, die wieder die Zivilisation hervorgebracht hat. Zigaretten, Alkohol, falsche und ausgefallene Ernährung, Chemikalien in Wasser und Luft, Strahlung jeglicher Art und und und.

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Es gibt Berichte aus der Pharaonenzeit über Krebs. (Ich glaube Brustkrebs.) Auch im Mittelalter war er ein Problem. Die Ärzte diskutierten damals kontrovers, ob ein Krebs aufgeschnitten werden müsse oder nicht. Krebs ist also keineswegs eine neue Krankheit. Neu ist wahrscheinlich oft nur seine Diagnostik.

Ob es Kenntnisse über solche Erkrankungen in der Steinzeit gibt, bezweifle ich. So zahlreich sind die archäologisch geeigneten Studienobjekte nicht.

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Krebs gab es schon immer, beim Menschen ebenso wie bei Tieren. Das hat übrigens nichts, oder nur sehr wenig, mit natürlicher radioaktiver Strahlung zu tun.

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Sicher, nur nicht so häufig, weil die Menschen zuvor an anderen Kranheiten gestorben sind.

Auch heute ist das Land mit der höchsten Krebsrate, das Land mit dem höchsten Lebensalter ===> Japan.

Das Land mit der geringsten Krebsquote ist gleichzeitig das Land mit der geringsten Lebenserwartung: Bürgerkrieg, Mangelernährung, mangelnde Hygiene, Kindersterblichkeit ...

Also freu Dich lieber darauf lange zu leben, und dann eben am Krebs zu sterben.

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Ja bestimmt. Die sind dann aber sicherlich eher selten über das Anfangsstadium hinausgekommen, da Dich der Säbelzahntiger oder der Höhlennachbar mit der Keule normalerweise vor dem Krebs erlegt hat ;P

Selbst heutzutage sind Krebserkrankungen bei jungen Menschen deutlich seltener als bei Älteren und das trotz all der Giftstoffe in uns, die die Zellerneuerung beeinflussen und die die Neandertaler noch nicht hatten.

Damals gab es nach heutigen Maßstäben NUR junge Menschen. Wer die 40 schaffte galt bestimmt als alt und weise.


 

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Kommentar von ThomasJNewton
18.11.2016, 20:30

Ein "Höhlennachbär" wäre jedenfalls nicht aufgrund seines Naturromantizismus' gefährlich.

Biologie ist eine Wissenschaft, und da reicht es nicht, nichts falsches zu schreiben.

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Vermutlich sind die meisten Menschen in der Steinzeit nicht alt genug geworden, um an Krebs zu erkranken. Aber grundsätzlich gibt und gab es Krebs immer in der Geschichte der Menschheit.

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Ganz sicher - nur wurden die Menschen damals nicht so alt, so dass Krebs für sie das geringste Problem war.

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Ja, gab es, warum sollte es sie nicht geben?

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Einige gab es sicher, aber sie werden deutlich seltener gewesen sein, da die Menschen im Schnitt nicht einmal halb so alt wurden wie heute.

Vielleicht interessiert dich dieser Artikel:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16219-2013-06-06.html

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Ja. Radioaktive Strahlung gab es schon immer, sogar mal mehr als jetzt. Menschen gab es vor 2 Millionen Jahren noch nicht, aber Tiere sind vor Krebs nicht geschützt. Tiere wurden früher eher älter als jetzt. Neanderthaler hatte sicher Krebs, aber nicht so oft.

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Kommentar von BurkeUndCo
19.11.2016, 13:41

Prinzipiell richtig, nur es gibt auch andere Ursachen für Krebs, nicht nur Radioaktivität.

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Ja, und schon früher.

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Ja, aber mit großer Sicherheit. Krebs hat etwas mit genetischen Defekten und Zellwachstum zu tun. Man kann auch als kerngesunder Mensch "spontan" an Krebs erkranken.

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Kommentar von Bewusstuss
18.11.2016, 14:44

Naja spontan nicht gerade wenn man bedenkt das wir alle selbst der Eisbär und Pinguine PCB verseucht sind durch Monsanto und ihrem Chemie Unfall 

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Kommentar von Bevarian
19.11.2016, 12:13

Krebs hat etwas mit genetischen Defekten... ...zu tun.

Willst Du das etwa beheben und ein wenig am Menschen herummendeln? Hat schon ein anderer versucht...  ;(((

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Sehr interessante Frage, die ich mir auch gestellt habe.

Ich bin ein Freund von Fakten und habe keine Ruhe bevor ich sie nicht habe... gesagt getan, ich habe mich mit 5 Zeitzeugen gebohren im Zeitraum 1926 - 1938 (ungelogen alles entspricht der wahrheit + der großteil meiner Interviewten oder wie ich sie nennen soll ist Geistig sehr fit ,lebt gesund) unterhalten und jeder ich betone : Jeder hatte Krebs vor 1960-1950 nicht gekannt, mitbekommen, davon gehört oder sonstiges! Rede hier auch nicht von Hinterwältler ganz im gegenteil.

Sehr interessant ?  (Habe auch noch viele Aussagen mit den Medien von heute verglichen und musste feststellen das die "Zeitzeugen" (öfters widersprachen)

und P.s ich glaube nicht an Reptilienmenschen und bin geistig bei Bewusstsein :D

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Wahrscheinich ja, nur das die Menschen nicht alt genug wurden, um von der Erkrankung getötet zu werden.

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Bestimmt. Da die Menschen damals aber kaum älter als 30 wurden, waren die Krebserkrankungen seltener (bei uns gibt's ja viele Menschen, die erst Krebs bekommen, wenn sie sehr alt sind).

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