Gab es im Mittelalter Friseure?

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Die einfachen Leute konnten sich die Haare in einigen Badehäusern schneiden lassen. Vom sogenannten "Scherer" oder eben Barbier. Dort soll es für die untere Schicht so einige Sachen gegeben haben. Den "Bader" als Arzt für Leute mit weniger Geld, gemeinsame Bäder und eben Dirnen. Dieser Barbier soll aber auch bei einigen medizinischen Dingen geholfen haben. So auch beim Aderlass und bei der "Zahnextraktion". Also ist man für gesundheitliche Probleme entweder zum Bader oder zum Barbier gegangen. Kommt eben auch auf die Zeit an. So genau weiß ich es nicht mehr, ist eben schon lange her die Zeit :) Manche ließen sich die Zähne auch vom Schmied ziehen. Der hatte eben eine Zange.

Ich würde schätzen dass man Frauen aus den niederen Schichten nicht die Haare geschnitten hat, aber das ist nur meine Vermutung.

Den germanischen Frauen und Männern wird nachgesagt dass sie ihre Haare färbten. Mit Seifen aus Ziegenfett und Buchenasche, oder mit der "Haarbeize" aus Rinder- oder Hammelteig mit Lauge und Kalk. Rot färben konnte man sie mit Zinnober. Weiter gab es zum Bleichen und Blondieren Schwefel, Harze, Eiweiß und Eigelb.

Ich weiß nicht ob die Bürger im damaligen Mitteleuropa davon gebraucht machten. Ich denke aber nicht.

Ja, die Leute gingen zum Bader (der arbeitete in Badehäuser), der war auch für die Körperpflege zuständig, schnitt Haare und Bart. Er hatte aber auch noch andere wichtige Aufgaben, z.B. kleinere medizinische Behandlungen wie Wunden versorgen, Brüche schienen usw.

Die Reichen Leute hatten ihren privaten Haareschneider und die Armen konnten sich so was nicht leisten. Da musste ein Messer reichen, auch hatten sie genug zu tun, um sich von den kleinen Tierchen zu befreien.

Die Haare hat sich damals niemand gefärbt. Die Haare hat man beim Barbier schneiden lassen oder es selbst gemacht

Heute ist der Barbier  ja nur für Männer. War er damals auch für Frauen?

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Es gab keine Friseurleistungen...Die Oberschichte könnte sich Mägde leisten, die die Haare gekämmt haben.

Haare färben stand gar nicht zur Debatte

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