Gab es erfolgreiche Mathematiker mit schweren chronischen Schmerzen, Erschöpfung und Autoimmunität?

4 Antworten

Ich weiß nicht, ob es Mathematiker gibt, die speziell genau diese Krankheiten hatten, aber generell erkranken viele Menschen im Laufe ihres Lebens irgendwann mal an einer schweren Krankheit und somit eben auch Mathematik- und Physik-Genies. John Nash hatte Schizophrenie, Alan Turing war depressiv, Hilbert hatte Anämie, Stephen Hawking ALS. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass solche Krankheiten gewissermaßen förderlich für eine Mathematiker-Karriere sein könnten, schließlich ist die Mathematik ein wunderbares Mittel zur Ablenkung von den Symptomen einer Krankheit.

Von Experte MacMadB bestätigt

Deine Frage über die Mathematiker ist nicht das, was du wirklich wissen möchtest.

Und vielleicht ist dein Ziel, zur High Society zu gehören, auch zu hoch gesteckt. Wärst du nicht mit einem ganz normalen Leben glücklich?

Das klingt nach einer Depression und du fokussierst dich nur auf die negativen Dinge, weshalb du dort auch nicht herauskommst.

Ich verstehe, wenn ich dich nicht erreiche, da du dich in deiner Not in einer Erklärung festgebissen zu haben scheinst.

Auch klingt es ein wenig aufgebauscht, denn mit schweren Schmerzen, die ich nur zu gut kenne, könnte man nicht schreiben und man würde sich auf dem Boden zusammenkrümmen, und du schreibst chronisch.

Was hast du bisher versucht?

Bist du körperlich aktiv?

"Deine Frage über die Mathematiker ist nicht das, was du wirklich wissen möchtest. "

Doch, schon.

"Und vielleicht ist dein Ziel, zur High Society zu gehören, auch zu hoch gesteckt. Wärst du nicht mit einem ganz normalen Leben glücklich?"

Eigentlich möchte ich nur Mathematik betreiben, am liebsten bis ich nicht mehr kann, aber halt ohne nicht mehr können zu müssen.

Chronische Probleme gefährden das. Dabei wäre die Expertise nur Korollar.

Ein ganz normales Leben ohne über alles mögliche, besonders Mathematik, nachzudenken, selbst nur diese bis zum 5. Semester Bachelor? Wie ekelhaft.

"Ich verstehe, wenn ich dich nicht erreiche, da du dich in deiner Not in einer Erklärung festgebissen zu haben scheinst."

Ich habe oben eine Ausarbeitung aus einem Forschungs-Repositorium, Researchgate, zitiert.

Das eigentliche Ziel war darzustellen, dass im Gegensatz zu manischen Störungen, solche die permanent stressen ein gescheites Durchdenken massiv erschweren.

"Auch klingt es ein wenig aufgebauscht, denn mit schweren Schmerzen, die ich nur zu gut kenne, könnte man nicht schreiben und man würde sich auf dem Boden zusammenkrümmen, und du schreibst chronisch. "

Korrekt, 2 Jahre mittlerweile. Und ja, hätte ich nicht, um nicht zu sagen was in der Birne, diese Motivation, wäre ich sogut wie für gar nichts zu gebrauchen.

Es knackt und sticht beim Drehen des Nackens, was auch nur ca. 5 Grad Drehwinkel liefert, ehe es sich anfühlt, mit 1000 glühenden Spießen gepfählt zu werden.

Muss schon mindestens 8 Stunden am Tag neben Schlaf liegenbleiben, sonst krampft der ganze Rumpf.

"Was hast du bisher versucht?

Bist du körperlich aktiv?"

Nicht viel, da keine Kraft zu. Ein paar Mal die Woche 15 min spazieren. Wird schwierig mit beschränkten mentalen Ressourcen allem hinterherzurennen, es ist rückgekoppelt.

Eins könnte ich (u.a. dem vermeintlich psychopathischen Hausarzt) sagen: das ist wohl nicht der Mentalität verschuldet, denn ich versuche auch seit 2 Jahren "Ach, nur Kopfsache". Fehlanzeige. Da kennen wohl manche weder Neurophysiologie noch den Energieerhaltungssatz.

Also nach 1 Stunde Konzentration nicht 5 Tage Bettruhe zu brauchen, das wäre mal ein Anfang.

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Bestimmt. Dass durch irgendwelche Krankheiten das maximale Potential des Gehirns nicht ausgeschöpft werden kann, heißt noch gar nichts.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Mathematik-Studium

Ich bin nicht erschöpft, Student in Mathematik, habe eine Autoimmunerkrankung mit meinem Diabetes und sehr starke Schmerzen durch meine leibliche zum Glück verstorbene Mutter. Die Opioide sogen gelegentlich dafür, dass ich erschöpft bin. Aber ansonsten bin ich zum Leidwesen der Professoren geistig meistens gut beisammen. Die müssen öfter korrigiert werden an der Uni.

Okay, das klingt schonmal gut. Diese n=1 Studie sei damit, positiv, beendet.

Meine ich nicht zynisch, ist wohl ein Gegenbeispiel.

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@cykalord69

Ich habe durch Schläge meiner leiblichen Mutter höllische Schmerzen mit 5 mal angebrochener Wirbelsäule und einem Riss in der Schädeldecke. Mein Hobby ist bis zur 250. Wurzel aus Zahlen im Duzentillardenbereich zu ziehen. Aktuell studiere ich Mathematik, um meiner Schulpflicht nachzukommen, ohne dass ich was arbeiten muss.

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@User23478

Mensch, dazu habe ich einiges von dir eingesehen, und weiß wirklich nicht was ich sagen soll, außer dass ich - wie stets - die gesamte Existenz einfach nur verachte.

Man könnte eine zivilisatorische Hochburg errichten, und trotzdem gibt es Menschenmüll, dem es einfach vorbei geht, woran dann andere, insbesondere Kinder, unschuldig angegangen werden...

Wisse, dass die Mathematik, so gesagt, die Gottheit aller Erkenntnis und Objektivität ist, und dir eine gewisse Göttlichkeit widerfährt.

Im Gegensatz zu all den Fantasiefiguren, die sich Menschen ausdachten, um ihre Grausamkeit zu rechtfertigen, hat die Mathematik Effekte auf der Realität und ist somit mehr Gottheit als alles andere.

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@cykalord69

Ich hatte einen Vorteil. Ich musste meinen Bruder befreien. Dadurch hatte ich keine Zeit mich in mein Leid zu verkriechen. Mein kleinerer Bruder hat mir das Leben gerettet.

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