Gab es eine Urweisheit?

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16 Antworten

Hallo, gute Frage - ich hoffe mal, sie bleibt stehen und wird nicht wieder gelöscht... Ja, es gibt das eine, das größte Urgesetz bzw. die größte Urweisheit, das bzw. die schon immer zu allen Zeiten galt und bis heute gilt - das ist die Liebe... Die Liebe ohne Wenn und Aber auch und vor allem zu unseren Nächsten, den Tieren...:) Liebe ist die größte Macht, die es gibt - Liebe ist alles und aus ihr entspringt alles !! Ohne Liebe ist alles nichts - darum finde auch ich sie mehr als faszinierend ! :) Gruß, Elsie

Vielen Dank für den Stern...:)

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Hallo! Will man eine Urweisheit definieren so muss man sich zunächst mit dem Sinn des Lebens beschäftigen.

Wollen wir nicht in die Philosophie ausweichen und auch die religiöse Betrachtungsweise außen vorlassen so ist der Sinn des Lebens die Erhaltung der Art.

Die Urweisheit war und ist es auch heute noch alles wichtige für dieses Ziel zu tun. Nur Umfeld und Umwelt haben sich geändert und schon muss man Weisheiten anders definieren.

Zu oft wird dabei vergessen dass man für ein Fortbestehen der eigenen Art immer auch andere Arten braucht und daran scheitert der Mensch offenbar.

Erstmals hat ein Lebewesen - der Mensch seit einigen Jahrzehnten - die Macht alles Leben inklusive dem eigenen auszulöschen und daran arbeitet er auch. Täglich sterben zig Tierarten. Der Mensch löscht die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht.

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.

Wahrscheinlich nicht. Auf jeden Fall steht die Theorie einer Urkultur im Widerspruch zu den momentanen Erkenntnissen über die Entwicklung der einzelnen historischen Hochkulturen und über die kulturelle Evolution des Menschen im allgemeinen.

Ich möchte dir an dieser Stelle ein Buch empfehlen: UR-Ewigkeit in Raum und Zeit von Anita Wolf-Freundeskreis e.v.

Mir hat es zu weiterer Erkenntnis und Verständnis verholfen.

Hier ein kleiner Hinweis zu dem Namern Ur: UR, die Verkörperung des Schöpfers und der Schöpfung; der Selbstlaut und der Mitlaut. In diesem grundsätzlichen Gottheitsnamen verkörpern sich alle Dinge,enthüllen,kristallisieren sie. Das herrliche Dual, von UR aus sich herausgestellt,Ihm sich angepaßt,auch gleichgemacht. ER,der ewig Erste(Selbstlaut) und alle Dinge das Zweite,das Gewordene ( der Mitlaut) oder das Primäre und das Sekundäre.---------- Und somit gibt es noch viel mehr in diesem Philosophischen Buch zu entdecken. Solltest du es dir anschaffen wünsche ich dir viel Freude beim lesen. Alles liebe Brighet

Entstehung von Religion - von der Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. Ina Wunn erklärt

"Zusammenfassung: Die Frage nach der Entstehung von Religion kann mit Hilfe kognitionswissenschaftlicher Ansätze nicht befriedigend beantwortet werden, vielmehr ist die gesamte Breite religionswissenschaftlicher Forschung einschließlich Religionsethologie und Religionssoziologie heranzuziehen. Ausgangspunkt jeder Überlegung zum Thema der frühesten Religiosität hat dabei der archäologische Befund zu sein. Demnach entstand Religion in dem Moment, in dem sich der Mensch der Bedrohtheit seiner Existenz bewusst wurde, aus einem Repertoire von Abwehrgesten und Signalen zusammen mit der Fürsorge für die Verstorbenen. Vor allem die so genannte schamweisende Frau mit ihrer Kombination beschwichtigender und drohender Signale entwickelte sich von einem schützenden Objekt zu einem beschützendenWesen, das sich anschließend in einem Prozess kultureller Evolution in regelrechte Göttinnen mit festen Zuständigkeitsbereichen aufspaltete."

Alles weitere in "Götter - Gene - Genesis: Die Biologie der Religionsentstehung" von Ina Wunn und Patrick Urban

" in dem sich der Mensch der Bedrohtheit seiner Existenz bewusst wurde"

Der Teil erinnert mich an ein Video über den Daoismus. Dort wurde gemeint, dass der Mensch sich bewusst wird, dass er sterblich ist und daher nach der Unsterblichkeit strebe.

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Ich kann dir nur empfehlen, dich mit Ägyptologie zu befassen. Die alten Ägypter waren jeder Kultur haushoch überlegen. Sie kannten sich mit Astronomie und komplexer Mathematik aus. Unteranderem haben sie Berechnungen für die Vorhersage eines Sonnenfinsternises betrieben, und kannten sich zudem mit Sternenbildern aus. Sie kannten sogar einen Planeten im Sternenbild, den sie eigentlich nicht kennen dürften. Sie behaupteten, jemand aus diesem Planeten habe sie besucht und gelehrt.

Das stimmt, was die Physik, Mathematik und alles an Kosmos betrifft, waren die Ägypter großartig. Aber ich weiß nicht, aber das auch ein Hinweis dafür ist, dass diese Urphilosphie auch von dort stammt. Die alten Ägypter kamen mir bisher immer etwas grausam und ,was den Menschen im Fühlen angeht, als unrational vor.

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Die Menschen waren damals nicht so vernetzt wie heute. Evtl. sind Kulturen parallel entstanden und haben sich parallel entwickelt. Evtl. sind teilweise Einflüsse in einander übergegangen oder haben sich gegenseitig verdrängt.

Ansonsten würde ich eher mal in "Afrika" suchen :)

Aber die Kultueren lebten ja sehr stark vom Handel :) da wurde oft sehr viel mehr als nur materielle Waren transportiert ;)

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@Epiktedt

Das bedeutet du schließt in deiner Studie nur Kulturen ein, die Handel betreiben bzw betrieben haben?

Was ist mit den ganzen Kulturen, welche z.b. eingeschlossen im Regenwald leben (und das heute sogar noch tun). Nomaden, welche in der Wüste leben oder die Einwohner der Arktis oder Sibiriens. Dort gibt es heute noch "Stämme", welche den Kontakt zur restlichen Welt komplett meiden.

Diese Kulturen außen vor zu lassen, wäre denke ich nicht sinnvoll.

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@MrMiles

Nein nein^^ Ich schließe die nicht aus. Der Handel war nur ein Beispiel, wie es da Vermischungen und übertragungen zwischen den Völkern (auch ganz ohne Internet) gegeben haben könnte.

Dieses Urwissen muss ja mal im ganz Kleinen, ganz Subtilen bei einem Menschen aufgegangen sein. Daher halte ich das auch bei Völkern, die nicht so großen Anschluss an Ideenströmungen hatten, gut möglich. Wahrscheinlich in den Traditionen konnten dann auch manche Gedankengebäude über die Zeit wachsen.

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Nein, im Gegenteil.
Es gibt auch absolut keine Gründe das anzunehmen.
Und ja, die Religionen sind größtenteils miteinander verflechtet und zweigten und synthetisierten (Synkretismus) im Laufe der Zeit. Ein Indiz für eine "Urweisheit" findet man dabei allerdings nicht.
Ich denke die Religion (bzw deren Vorraussetzungen) ist auf bestimmte biologische bzw neurologische Veränderungen im Gehirn zurückzuführen, die sich im Laufe der Evolution des Menschen vollzogen haben.

Ja, die Geometrie. Das Judentum hat das Hexagramm, als Abblid des hexagonalen. Die Blume des Lebens ist ein Abbild der kubish dichtesten Kugelpackung. Beide Kugelpackungen, die kubisch dichteste und hexagonal dichteste kann man in hexagonaler Form abbilden. Beide Strukturen mit 12 Kugeln um eine Kugel herum. Das Pentagramm, der Dodekapentaeder (der Äther) hat ebenfalls 12 Seiten und wird als Makrostruktur des Universums gehandelt. Überall wo Zivilisation in Gange kommt findet sich Geometrie und Religiöse Deutung. Auf synthesis.de.to kann man nachlesen, dass selbst die Planetensymbole der Antiken Gottheiten auf die kubisch dichteste Kugelpackung hindeuten, sowie wird dort auf einen kubischen zellulären Automaten verlinkt, der durch logische Verknüpfungen 8 Elementarteilchen und Antiteilchen produziert. Was den Islam angeht, kenne ich mich nicht so gut aus, aber mir ist keinerlei Symbolik bekannt.

Das Menschen und die Natur eins sind und das Göttliche sich in allem zeigt, und von Gott oder den Göttern Beseelt sind, Das ist der Urglaube der früheren Völker gewesen, und man brachte Opfer den Göttern weil man ja auch von ihm genommen hatte, und so wurden aus den Pflanzen und Tieren und der Erde die Götter die dort ihren Wohnsitz hatten Götter die die Schutzherren der Pflanzen und Tiere und der Sonne usw, waren .

Naja nach der Bibel ging es so das gott die Menschen in Babylon beim Bau der Babylon Turms auseinander führte und allen eine eigene Sprache gab damit sie sich sich nicht absprechen können und dann überall auf der Welt verteilten. Und aus einem Sohn von Noah wurde der ägyptische volk entstanden und aus den anderen Söhnen weiß ich nicht.

Wenn du Gottes Geist außen vorläßt, wirst du nie eine befriedigende Antwort darauf finden.

Ich weiß, was du meinst und ich lasse ihn nicht außen vor. Ich will nur offen bleiben für alles Denkbare und dann schauen, ob die ganzen Bezeichnungen nicht doch EINS sind. :) Dann nämlich würden viele Fehler heute nur der Interpretation und Auslebung, anstatt der tatsächlichen Ursache, geschuldet.

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Wenn es eine "Urweisheit" GAB, dann gibt es sie immer noch!

Es gibt sie noch immer, sie ist überall, aber nicht als Objekt manifest sondern das Subjekt =)

ja, genau davon spreche ich :)

Ich vermute auch, dass das, was so subjektiv ist, dass wir es nichtmal erfassen können, dann auch den Namen Gott oder Dao oder so bekam^^

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@Epiktedt

Das Subjekt hat viele Namen & Gesichter kannst es nennen wie du willst.....

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