Gab es auch Vegetarier in der Steinzeit? Wovon haben die gelebt?

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15 Antworten

Vegetarier waren vermutlich die, die keine Kraft, keine Werkzeuge, keine Waffen hatten, ein Tier zu erjagen.

Hominoide haben sicherlich irgendwann mal ein Tier erlegt, dann getestet, was man davon essen kann und Geschmack daran gefunden. Sie haben auch sicherlich gemerkt, welchen Wert im Sinne der Ernährungsphysiologie Fleisch hat.

Trotzdem haben die Steinzeitmenschen lange Zeit gedarbt, sich vegan ernährt und viele sind dabei umgekommen. Erfroren, verhungert, verdurstet.

Deshalb wundere ich mich immer sehr, wenn irgendwer eine Steinzeitdiät propagiert. Ja, die Steinzeitmenschen haben eine ganz besondere Diät gelebt, sie hatten kaum was und kämpften Jahr für Jahr um ihr Überleben.

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Es gab bestimmt irgendwann mal Vegetarier in der Steinzeit. Die haben dann aber bestimmt nich lange gelebt. Die Pflanzen, die gegessen wurden, waren schwer zu verdauen, weshalb sich der Magen anpassen musste. War ziemlich unvorteilhaft. Fleisch ist einfach nahrreicher und praktischer. Die Evolution des heutigen "Homo sapiens" wurde ebenso wahrscheinlich durch das Verzehren von eiweißhaltigem Knochenmark "getriggerd", wodurch das Hirn wachsen konnte.

Ein Vegetarischer Urzeitmensch ist deshalb also selten bzw. nicht relevant.

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In der sehr sehr frühen Steinzeit waren die Menschen nur Sammler. Mit der Zeit haben sie dann angefangen, auch mal ein Stück Aas nicht liegen zu lassen, bis sie schließlich so weit entwickelt waren, um mit Waffen auf die Jagd zu gehen. Die Vegetarier hätten zu der Zeit wohl nicht lange überlebt, da im Winter fast nichts außer Fleisch zur Verfügung stand. Heutzutage ist das zum Glück anders.

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"Die Steinzeit" umfasst einen Zeitraum von weit über zwei Millionen Jahren.

Da haben sich die Nahrungsgewohnheiten, soweit wir das heute wissen, auch verändert.

In der Altsteinzeit war der Mensch Jäger und Sammler. Er lebte von dem, was er fand und was er erjagen konnte. Das ging über Milionen Jahre so.

Erst als in der Jungsteinzeit der Mensch begann, sesshaft zu werden und Ackerbau zu betreiben, veränderte sich sein Essen. Getreideprodukte nahmen eine großen Raum im Speiseplan ein, weniger Fleisch. Ergebnis waren die ersten Zivilisationskrankheiten durch zuviel pflanzliches Essen und zuwenig Fleisch.

In den jungsteinzeitlichen Ansiedlungen gab es Felder und dann natürlich auch Zuchtvieh, womit ein abwechslungsreiches Essen gewährleistet war. Aber wie gesagt, in den steinzeitlichen Städten gab es wenig Fleisch, viel pflanzliches Essen und die Menschen waren krank, anders als in den dörflichen Ansiedlungen, wo man gesünder war - nicht zuletzt wegen des Fleichverzehrs.

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Kommentar von Naginata
14.07.2017, 08:05

Man nannte es die Landwirtschaftliche Revolution, die vor ca. 25.000 Jahre begann. Du hast recht Fluch und Segen zu gleich 

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In der "Steinzeit" haben die sich meist vorrangig vegetarisch ernährt. Sie müssten noch jagen und hatten noch nicht die Möglichkeit Fleisch zu konservieren. Und oft würde längere Zeit kein Wild erlegt. 

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Klar gab es welche, die haben sich früher aber sicher noch nicht Vegetarier/Veganer genannt. Denn das Jagen wurde sicher erst später entwickelt und wenn dann auch nicht immer erfolgreich. Also gab es sicher nur Beeren, Kräuter und Pflanzen.

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Nein den Vegetarier den du dir darunter vorstellst, den gab es natürlich nicht. Der Mensch hat sich von allem Ernährt, alles was essbar war, wurde auch gegessen. 

Das ist eine alberne wunsch Vorstellung zu glaube der Urzeitmensch habe sich mit Moralischen und Ethischen Grundsatzfragen auseinandergesetzt. 

Vegetarier / veganer tauchten immer da auf wo Wohlstand am dichtesten vertreten war. Daher kann man davon ausgehen, das es keine Vegetarier in der Steinzeit gab.

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Ein Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser. Ob jemand vegetarisch wird oder nicht, erfordert die Auseinandersetzung mit der Moralität oder andere äußerliche Faktoren, wie Kultur etc.. 

Damals hatten Menschen noch nicht so viel Zeit, sich mit der Moralität ihres Handelns auseinanderzusetzen und waren darauf fixiert zu überleben. (Ich gehe davon aus, dass du die Frage so meintest, dass der Mensch sich bewusst dazu entschied, vegetarisch zu leben.)

Ich tendiere eher zu nein, aber man weiß nie.



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Vermutlich gab es da noch keine weil die Menschen damals immerhin wussten, dass man die Nährstoffe die in Fleisch enthalten sind zum Überleben braucht. 

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Kommentar von onidagori
13.07.2017, 23:53

Darüber haben sie sich keine Gedanken gemacht. Sie haben gegessen, was da war. Satt wollten sie sein, mehr nicht.

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Die Steinzeit ist eine Zeitepoche, die nichts mit der Vegetation zu tun hat.In der Steinzeit hat es bestimmt mehr Wälder gegeben als heute, da intensive Rodung nicht stattfand. Auch dürfte es mehr Pflanzen geben als heute, da der Mensch viele Pflanzen ausgerottet hat

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Ich denke schon. Sie könnten sich ja zu dieser Zeit auch schon von Beeren ernähren . Aber so ausgeprägt wie heute war das sicher noch nicht .😄

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Bewußtes Vegetariertum gab es wahrscheinlich nicht. Aber immer wieder die Situation, daß die Jagd nicht erfolgreich war.

Da sie das wirklich zum Überleben brauchten, wußten sie sicherlich besser, welche Teile von welchen Pflanzen (Früchte, Blätter, Wurzeln) man essen konnte, als Du Dein Smartphone benutzen kannst.

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Nein gab es nicht. 

Es wurde Wissenschaftlich bewiesen das der Mensch erst durch den Verzehr von Fleisch und den Darin Enthaltenen Nährstoffen weiter entwickeln konnte. 

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Nein es ga keine Vegetarier in der Steinzeit. Die haben sich ALLE von Fleisch ernährt.

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Kommentar von onidagori
13.07.2017, 23:54

Blödsinn! 

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Kommentar von Timo5802
13.07.2017, 23:57

Nein. Alle haben sich von Fleisch ernährt. Aber "vegetarisch" genauso aber hauptsächlich von Fleisch.

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von Tieren

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Kommentar von onidagori
13.07.2017, 23:55

Wieso nur von Tieren? Der Mensch zählt als Allesfresser. Heißt, Tiere und Pflanzen.

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