Gab es auch Menschen, die aus der BRD in die DDR fliehen wollten und warum?

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12 Antworten

sicherlich gab es welche

nicht alle durften im Osten bleiben ! die waren wählerisch

die Gründe ... vielfältig,

von überzeugten Sozialisten bis Leute die dem Wehrdienst  oder ihren Schulden / Alimente entfliehen wollten

auch der Liebe wegen gab es "Umzüge"

frag die Eltern der Frau Merkel, die gingen auch in den Osten

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Geflohen nicht, die meisten sind sozusagen auch nicht freiwillig gegangen, sondern sind dort eingewandert, da bekannte oder Familien Mitglieder dort gelebt haben.

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Die brauchten nicht zu fliehen, die konnten legal einreisen. Zum Beispiel die ganzen RAF - Leute oder der Sänger Dean Reed, der war aber US - Amerikaner.

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Es gab durchaus Menschen, die sich von der DDR mehr versprachen als von der BRD. Nur mußten diese nicht fliehen, sie durften das Land einfach verlassen. In der DDR wurden sie meist im Auge behalten.

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Kommentar von PetraKH
24.12.2015, 10:10

Sie wurden in der Regel nicht aufgenommen. Insbesondere nach Errichtung des Antifaschistischen Schutzwalls. Siehe meine Antwort zum Thema.

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Gab es. Zum Beispiel Leute die der RAF angehört waren sind in die DDR geflohen, weil sie dort nicht greifbar waren.

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Kommentar von Patchouli
23.12.2015, 23:06

Gleicher Gedanke!

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Aus der Bundesrepublik Deutschland konnte man legal ausreisen, man brauchte also nicht zu fliehen. Es gab aber Fälle, in denen Ost-Spione kurz vor ihrer Enttarnung in die DDR flohen. Der bekannteste und hochkarätigste dürfte Hansjoachim Tiedge gewesen sein.

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Von "fliehen" kann hier eher nicht die Rede sein, aber es gab schon Menschen die aus der Bundesrepublik in die DDR zogen. Z.B. die Familie von Angela Merkel.

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Es gab nichts, was es nicht gab. So flohen z.B. Leute wie Jupp Angenfort oder Manfred von Brauchitsch, weil sie politisch verfolgt wurden.

Andere  - wie z.B. Wolf Biermann - reisten legal ein.

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Kommentar von PetraKH
24.12.2015, 10:09

Der Fall Jupp Angenfort u.a. Betroffenen des KPD-Verbots in der BRD unter Adenauer ist wieder ein anderes Thema und hat nichts mit den Alltagsmenschen zu tun, die in der DDR leben wollten.

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Ja, z. B. von den RAF Terroristen sind manche in die DDR geflohen, da sie dort eine neue Identität erhielten und dem deutschen Strafvollzug entkamen. Nach der Wende war ihre "Freiheit" aber zu Ende.

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Kommentar von PetraKH
24.12.2015, 10:07

Ich kritisiere, dass die RAF-Mitglieder in der DDR aufgenommen wurden. Ich denke, dass es da Geheimabsprachen gab, denn die BRD wollte die ja los werden. Hier ist Raum für Spekulationen.

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Hallo,

'fliehen' kann man es wohl nicht nennen, aber ja - es gab Menschen, die von der BRD in die DDR gezogen sind.

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Ja, gab es.
Zum Nachlesen:
Martin Schaad: Dann geh doch rüber, Über die Mauer in den Osten; Ch.Links Verlag, 2009.

Es gab sogar Menschen, die erst in den Westen flohen und später wieder zurück gegangen sind.
Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zentrales_Aufnahmeheim_R%C3%B6ntgental
und Artikel von Spiegel Online:
http://www.spiegel.de/einestages/uebersiedler-aus-der-bundesrepublik-in-die-ddr-a-1036756.html

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ja gab es, die sind aber nicht geflohen sonder legal eingereist

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