fx 9370 runter takten?

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1 Antwort

Da hast Du aber dennoch einen guten und sinnvollen Aspekt dieser Prozessoren genannt. Denn wenn Du schon einen FX 9370 besitzt, so wirst Du gewiss auch ein entsprechend ausgestattetes Mainboard ( OC - Funktionen ) besitzen.

Grundlegend einmal ist allen AMD FX eine Sache gleich : sie haben allesamt nach oben wie unten offene Multiplikatoren. Und technisch ist ein AMD FX 8320E nichts anderes als ein FX 9590.

Aber bevor Du Dich jetzt via "BIOS / Uefi" an Deine Versuche der optimalen Einstellungen machst, so versuche es zunächst einmal auf "Softwareebene". Dazu bringt entweder Dein Mainboard bereits entsprechende Software mit, oder Du benutzt allgemein das Tool " AMD Overdrive "

Dann senkst Du den CPU-Takt via Multiplikator erst einmal Schritt für Schritt soweit ab, wie Deine gewünschten Programme dann noch hinreichend flüssig laufen. Wenn Du dann ein bestimmtes ( fixes ) Taktlevel gefunden hast, so kannst Du die Kernspannung der CPU in kleinen Schritten ( ca. je 0,05 V ) darauf anpassen. 

Die FX 8320 / 8350 werden in der Regel mit max. 1,35 V betrieben, FX 8320 / 8370E in der Regel mit ~ 1,25 - 1,30 V. Setzt Du eine Einstellung falsch, so hast Du in der "Software-Variante" zunächst einmal den Vorteil, dass "nur" die Software / ggf. auch Windows abstürzt.

Wenn Du z.B. mit 2,2 Ghz @ 1,25 V stabil arbeiten KÖNNTEST ( musst Du halt ausloten ), so kannst mal schauen, ob Deine Taktsoftware evtl. auch Feinabstimmungen an den sogenannten "C / P -States" zulässt. Damit kannst Du etwas genauer einstellen, wo der Ruhetakt der CPU, Basistakt und evtl. ( falls gewünscht ) auch Turbomodi liegen sollen.

Dann als weiterer Schritt lassen sich unter Windows per "msconfig" ggf. auch einzelne Threads / Module des Prozessors von der Berücksichtigung / Arbeitsverteilung ausschliessen. Sie benötigen dann zwar immer noch etwas Energie, werden dann aber von Windows in einem niedrigen "P-State / Energiesparmodus " gehalten.

Erst wenn auf Softwareebene alles gut und stabil läuft, so könntest Du im BIOS / UEFI viele der ermittelten Einstellwerte auch manuell einstellen. ( sofern Dein Mainboard diese Stelloptionen im BIOS / UEFI anbietet )

GGF gibt es dort sogar noch die Möglichkeit "APM" zu aktivieren. Das ist eine Art "Power-Limiter" für den Prozessor, welcher allgemein auch die maximale Energieaufwendung der CPU für Anwendungen strenger limitiert und z.B. weniger "Turbo" anlegt. 

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MotionMaker 27.12.2015, 22:52

ok, also danke erstmal dafür. ich hätte wirklich nicht damit gerecht das mit jemadn vorschlägt ich solle es mit einer software machen sonder gleich alles im bios erledigen....kurz gesagt ich benutze linux mint 64bit. und mit wine möchte ich das nicht wirklich riskieren.

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Parhalia 27.12.2015, 23:54
@MotionMaker

Wenn Du es direkt im BIOS versuchst, so läufst Du halt Gefahr eines "BIOS-Resets", wenn Du z.B. die Spannung zu weit absenkst. 

Senke dann halt erst einmal dort den Takt z.B. auf 2,5 - 3.0 Ghz und anschliessend in kleinen Schritten die Kernspannung. Je nach Menüumfang im BIOS kannst Du auch einzelne Kerne / Module dort deaktivieren und ggf. auch den "Uncore / Nortbridge - Takt" nebst HT-Link minimal absenken.

Reine Absenkung des Taktes birgt zunächst mal die geringsten Risiken einer möglichen Fehlfunktion / Instabilität der CPU.

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