Fußball, Schiedsrichterentscheidung: Spieler blutet aus dem Mund -- muss er vom Platz zur Behandlung

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6 Antworten

Das ist gängige Praxis und ist wohl auch so von den Fußballverbänden geregelt. Ein blutender Spieler muss sich behandeln lassen und darf erst wieder mitspielen, wenn die Blutung gestoppt ist. Schließlich würde er ohne Behandlung nicht nur Gefahr laufen, Blut zu verlieren, sondern sich auch eine Infektion zu holen.

Auch wenn z.B. ein Trikot blutverschmiert ist, muss es gewechselt werden.

Wenn ein Spieler blutet darf er nicht mehr mitspielen. Er muss den Platz verlassen bis die Blutung evtl. gestoppt werden kann. Stoppt die Blutung nicht, muss der Trainer ihn auswechseln bzw. das Team zu zehnt weiterspielen. Genau so darf ein Schiri den Trainer des Platzes verweisen, wenn er mit zu lautstarken Kommentaren oder Gesten ins Spielgeschehen eingreift oder den Schiedsrichter versucht zu beeinflussen.

ja, ein Spieler darf erst wieder am Spiel teilnehmen, wenn die Blutung gestillt ist. Bei Nasenbluten oder Blutungen im Mund recht blöd, da man nicht einfach ein Pflaster raufkleben kann.

Der Spieler darf auch dann erst wieder teilnehmen, wenn der Schiedsrichter oder sein Assistent kontrolliert hat, dass die Blutung gestillt ist.

Spieler die Bluten haben das Spielfeld zu verlassen und dürfen es nicht wieder betreten bis die Blutung gestoppt wurde.

Klar ist diese Entscheidung richtig. Soll er denn den ganzen Platz vollbluten?

Es kommt noch besser: ein "heimischer" Zuschauer meinte allen Ernstes, er könne doch einfach den Mund halten, also geschlossen halten, um so weiterspielen zu können... Doch vermutlich wäre er, der Spieler, nicht der Zuschauer, irgendwann innerlich verblutet ;)

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Der Schiedsrichter hat da völlig korrekt gehandelt.

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