Fusch bei Dämmung der Dachwohnung, in wie weit muss der Vermieter nachbessern?

1 Antwort

Für mein Rechtsempfinden braucht der Vermieter - solange bis ihr keine Mängel habt - garnichts zu tun. Wenn kein Schimmel in eurer Wohnung vorhanden ist bei dem Kältebrücken ursächlich sind, sind die baulichen Mängel zweitrangig. Der Vermieter muss euch beim Einzug (wenn das nicht schon zig Jahre her war) einen Energiepass vorgelegt haben, falls nicht kann man zumindest die Nebenkosten bestreiten. Wenn der Energiepass vorgelegt wurde und die Heizkosten zu hoch sind, erst dann könnte man die mangelhafte Ausführung der Dämmung bemängeln.

Das ist eine sehr interessante Antwort, danke. Als wir einzogen, wurde ein energiepass vorgelegt. Dieser Wert wird aber weit überschritten. Und die heizkosten sind ins unermessliche gestiegen. Die HV hat eine fehlerhafte Dämmung erst einmal ausgeschlossen und gesagt, dass man ja nicht das ganze Dach öffnen könne, was ich auch durchaus verstehe, deshalb hatte ich ja die Idee mit den Steckdosen. Nun kann ich die fehlerhafte Dämmung nachweisen, wobei ich mir halt nicht sicher bin, in wie weit die sich rausreden können. Vielleicht liest das ja jemand, dem was ähnliches passiert ist und kann mir dann was raten.

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@Chelestine

Mit was wollen die sich denn rausreden???

"Die Dämmwolle an den Rigipswänden ist nicht vollständig vorhanden, soll heißen: die Ecken haben gar keine Dämmwolle und dort wo die Steckdosen sind, wurde nur eine Bahn Dämmwolle schräg an die Wand gelehnt. Ich kann also locker ins Dach schauen."

Wenn tatsächlich die Heizkosten zu hoch sind, würde ich ein Mängelschreiben verfassen per Einschreiben mit angemessener Fristsetzung zur Mängelbeseitigung. Verläuft die Frist fruchtlos, wäre Mietminderung geboten. Fertig.

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