Funktionsweise von Linux?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

es ist völlig richtig was andere schon geschrieben haben: in wenigen Sätzen ist das nicht zu beantworten. Ich versuche doch etwas zu schreiben.

Linux als Name steht für den Kern (Kernel) eines Betriebssystems, aber auch für eine Familie von Betriebssystemen, die den Linux-Kernel benutzen.

So ein Kern hat mehrere Aufgaben, die zugehörigen Programme wiederholt er in einer  unendlichen Schleife. Zu solchen Aufgaben gehören Dienstleistungsprogramme für den (die Benutzer) . Das sind z.B.Programme, die Daten von der Festplatte (oder einem USB-Stick oder .. ) holen, aber auch dort hin schreiben. Dazu gehören Programme, die Zeichen von der Tastatur lesen (wollen) und diese anderen Programmen (wie einem Editor, Firefox, ... ) zur Verfügung stellen. Dazu gehören auch Programme, die Daten aus dem Internet empfangen und senden.Diese Aufzählung kann nahezu unendlich fortgesetzt werden.

In dieser "unendlichen Schleife" werden die einzelnen Programme immer wieder unterbrochen, um anderen Rechenzeit und Arbeitsspeicher zu geben.
Linux muss also die aktuellen Zustände der unterbrochenen Programme (Prozesse) merken und auch wieder zurückholen. Das alles gehört u.a. zur Speicherverwaltung.
Hinzu kommt, dass nicht jedes Programm gleich häufig aufgerufen werden muss. Niemand kann so schnell auf ein Tastatur  drücken, wie der Computer mit seinem Betriebssystem nachfragen könnte.
Bei anderen Dingen ist es ähnlich. Diese Besonderheiten sind dann alle im Kernel "eingebrannt", so dass ein optimaler Ablauf gegeben ist.

Als Benutzer merkt man davon wenig, denn alles, was auf dem Monitor erscheint, wird intern von vielen Programmen erledigt.

So ein Kernel muss auch die unterschiedlichsten Hardware-Komponenten behandeln. Für z.B. jede, auch wenn sie nicht vorhanden ist,  Grafikkarte müssten entsprechend unterschiedliche Programmteile vorhanden sein.
Das würde aber den Platz im RAM sehr schnell ausschöpfen.
Es gehört zu den Eigenschaften von Linux solche Teile zwar auf der Festplatte zu speichern, aber nur bei Bedarf als sogenannte Module (Treiber bei Windows) in den RAM zu laden.

Den Rest ( 99,999 %) solltest du dann wirklich im Internet nachlesen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Linux ist der Kernel der daraufaufbauenden Betriebssysteme. Der kernel kann monolithisch sein oder modular, er kennt den Befehlssatz der Hardware und setzt systemaufrrufe in hardwareaufrufe um.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also es ist mitnichten wie Windows. Ich persönlich finds weitaus komfortabler wenn man sich mit der Mechanik mal auseinandergesetzt hat. Wie das Prinzip aber aufbaut ist ( für mich) schlecht in Worte zu fassen ohne Stunden darüber zu referieren.

Das GUI ( Also die grafische Oberfläche ) ist Windows relativ ähnlich (absichtlich) je nach Distribution ( Ubuntu,Mint,Debian usw.)

Die Shell ( also das $: oder C:\\\\ mit dem blinkenden _ im schwarzen Kasten) ist auf Linux wahnsinnig dynamisch ( im direkten Vergleich kann da Windows einpacken)

Ich könnt da jetzt noch viel weiter ausholen aber ich würd sagen - probiers doch einfach aus.


Gruß Cynob


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo

ich wollte mich nur mal darüber Informieren

Wie bereits von Cynob geschrieben ist das nichts was man in ein paar Sätzen beschreiben kann. Es ist auch nicht notwendig wenn Du die Wikipedia und einige Webseiten dafür bemühst.

Wenn Du hier etwas erfahren möchtest, dann solltest Du versuchen möglichst konkrete Fragen zu stellen!

Linuxhase

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?