Funktionsweise eines Solarladereglers?

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2 Antworten

das kommt auf den Laderegler an.

die einfachen billigen Laderegler begrenzen einfach nur die Spannung durch verheizen überschüssiger Enerige.

bei den aufwändigeren geräten hast du in der regel einen Step Down Wandler d.h. der regler macht aus einem recht weiten Eingangspannungsbereich von z.B. 40 bis 400 Volt eine konstante Ausgangsspannung von 24 (27) volt.

Laderegler die eine niedrigere eingangsspannung haben, als die Augangsspannung sind mir jetzt nicht geläufig, würde aber auch wenig sinn machen, da ein zusätzlicher stepup wandler erforderlich wäre.

wenn man nun mehrere Panele in Reihe schaltet, dann liegt ja schon sehr früh eine spannung an, die höher ist, als die Akkuspannung. in dem bereich darunter würde der Strag so wie so keine wirklich ausreichende Leistung zum Laden der Batteire bringen...

lg, Anna

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Laderegler haben ein sogenanntes "Spannungsfenster", in dessen Rahmen sich die Eingangsspannung bewegen darf. Da gibt es viele verschiedene Typen. Laderegler für große Inselanlagen können Eingangsspannung von 200 bis 900 V verarbeiten.

Kleinere Inselsysteme arbeiten oft mit 12 oder 24 Volt Batterien, die Solarmodule haben dann eine Ausgangsspannung von 17....23 volt oder 32...45 Volt. Moderne Laderegler stellen automatisch die Batteriespannung fest und regeln dementsprechend.

Die Regelschaltungen in den Ladereglern arbeiten bei Inselsystemen als Aufwärts- und Abwärtswandler, bei großen Systemen nur als Abwärtswandler.

In Deinem Fall sollte die Leerlaufspannung des Moduls 45 Volt nicht überschreiten, wenn die Batteriespannung 24V beträgt. Bei 12V Batteriespannung sollte das Modul nicht mehr als 23 Volt liefern.

Andernfalls sinkt der Wirkungsgrad.

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