Funktioniert ein (Auto)-Anlasser auch dauerhaft eingespurt?

6 Antworten

Gewöhnlich verfügt jeder Anlasser zusätzlich noch über einen Freilauf damit es nicht den E-Motor aus Fliehkraft zerlegt wenn der Anlasser verklemmt oder Derjenige der startet nicht bemerkt dass der Motor schon längst läuft.

Dieser Freilauf bewahrt den E-Motor, aber trotzdem ist da ein Ritzel dass extrem schnell auf einer Welle gedreht würde wenn der Anlasser eingespurt bleibt. Das betr Lager macht dies immer nur kurzzeitig mit, auf längere Sicht nicht.

Du könntest das auch bei fast jedem Auto merken wenn Du den Anlasser betätigt lässt nachdem der Motor angesprungen ist, das macht dann richtig ungesunde Heulgeräusche (deshalb nicht empfehlenswert, aber vielleicht schonmal bemerkt wenn der schlecht hörende Opa aus der Nachbarschaft sein Auto startet).

Das Ritzel läuft auf einer  Nut auf der Anlasserwelle, eine Feder zieht das Ritzel zurück, wenn kein Strom mehr durch den Anlassermotor fließt.

Würde das Ritzel in seiner Position verbleiben, dann würden die Zähne der Schwungscheibe und die des Anlasserritzels schon nach kurzer Zeit schwer beschädigt.

Ausserdem würde sich der Anlassermotor so schnell drehen, daß die Wicklungen des Läufers durch die Fliehkraft aus den Nuten gedrückt werden. Der Startermotor wäre somit hinüber.

Ein zusätzlicher Freilauf ist nicht integriert, es gibt jedoch Anlassermodelle, deren Ritzelnut kreisförmig ansteigend eingefräßt ist. Würde sich das Ritzel schneller als der Anlassermotor drehen, würde es sich selbst zurückschieben und wäre somit nicht mehr im Eingriff.

Das das Ritzel eingespurt bleibt ist konstruktionsbedingt nicht möglich.

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Die meisten Starter haben einen Freilauf.

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@madguy1

Ein technisch gesehen richtiger Freilauf bedeutet, daß das Ritzel eingespurt bleiben würde und durch den Freilauf sozusagen leer mitdrehen würde.

Das ist bei keinem Anlasser der Fall -  auch wenn es manchmal so bezeichnet wird.

Bei einem Anlasser wird das Zahnrad durch zurückschieben aus dem Eingriff genommen, was prinzipbedingt etwas ganz anderes ist.

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Am Strom der durch den Anlassermotor fliesst liegt es nicht, es liegt am Strom das nicht mehr durch den Elektromagneten fliesst.

Die Zähne würden sicherlich ebenfalls leiden, aber mehr leidet das Ritzellager auf der Ausrückwelle.

Der Anlassermotor selbst würde nur zu schnell drehen wenn der Freilauf fest ist. Ein zusätzlicher Freilauf ist nähmlich wirklich im Anlasser integriert um den genau davor zu schützen.

Schrägnuten werden bei den meisten Anlassern verwendet um den auch bei einem etwaigen Verklemmen auszuspuren, aber nicht immer.

Dass das Ritzel eingespurt bleibt ist möglich, nur dessen Lager hält dies nur kurzzeitig und nur für geringe Motordrehzahlen aus.

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@machhehniker

wir reden vom gleichen Prinzip. Diese Schrägnuten führen das Ritzel zurück, wenn die Schwungscheibenverzahnung eine höhere Umfangsgeschwindigkeit hat, als das Ritzel.

Ausserdem: bei vielen Bosch-PKW Anlassern ist auf dem Magnetschalter eine Gabel, die das Ritzel einrückt, wenn er betätigt wird. Deshalb ist der Magnetschalter auch am Anlassermotor selbst befestigt.

Bei Motorrädern sieht das anders aus. Die haben (aber auch nicht bei jedem Modell) eine art "Zwischenwelle", die das Ritzel ausrückt. Das ist dann ein richtiger Freilauf, beim PKW-Anlasser ist die ganze Konstruktion anders.

Aber es ging beim Fragesteller ja um PKW-Anlasser.

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@bit77

Wir reden nicht vom selben Prinzip, Du behauptest dass in einem PKW-Anlasser kein Freilauf vorhanden wäre, ich dass es zusätzlich zu dem ganzen Ausrücksystem, Schrägnuten usw auch einen Freilauf hat.

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@machhehniker

. Das ist wirklich eine Anschauungskrücke. Ich hab da mal was ausgekramt:  https://www.youtube.com/watch?v=l38f6a-Q-yY   Jetzt müssten wir uns nur noch darüber streiten, ob der Anlasser bei anliegender Spannung trotzdem ausrückt.

Es kommt auf die Bauform des Ritzels an, nur mal so zum Beispiel: bei einem PKW bzw. Kleinbus VW T5 mit 5 Zyl. Turbodiesel befindet sich im Ritzel selbst ein Rollenfreilauf, die Spindelsteigung, auf der das Anlasserritzel sitzt ist verhältnismäßig flach.

Bei einem meiner alten Ford Escort sieht der Starter fast genauso aus, allerdings sitzt auf dem Ritzel kein Rollenfreilauf. Die Steigung umlaufenden Nut ist allerdings recht schräg, weil halt nur die Kraft der Rückholfeder das Ritzel zurückzieht und deshalb eine große Steigung aufgrund der Querkräfte unterstützend wirkt.

Ich habe das mit diesem Rollenfreilauf nicht bei jedem Starter gesehen, man erkennt das an dem dicken Bund direkt hinterm Ritzel.

Bei ganz neuen PKW sind die Starter noch kleiner, weil sie teilweise einen Planetensatz haben. Der Startermotor selbst hat mehr Drehzahl, durch die Übersetzung wird das Drehmoment wieder wettgemacht. Bei diesen Startern (Maserati) hat es zumindest bei den mir bekannten Modellen keinen Freilauf.

Fakt ist aber: egal ob Freilauf oder nicht, ein längeres eingespurtsein des Ritzels ist einfach schlecht. Da fliegen die Späne schon nach wenigen Sekunden.

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Ein Anlasserfreilauf wird dann nur benötigt wen der Anlasser ständig im Eingriff des Motors ist .

Der Freilauf am Autoanlasser ist nur ein Rollenfreilauf der nur kurz mit dem Motor mitlaufen kann läuft der länger so hat das meist immer Schäden dort oder im Startermotor wen er mit dem Motor mit läuft . 

Bei Motorräder ist das meist anders da greift der Anlasser ständig in den Motor ein wen da nicht wie bei BMW Moto Guzzi Harley auch solche Starter verbaut sind wie im Auto , 

den wen der Motor dann schneller läuft als der Anlasser wird der über den Freilauf nicht mehr mitgenommen das heißt der Anlasser dreht nicht mehr so schnell wie der Motor dreht den das macht der Autoanlasser wen der Rollenfreilauf fest sitzt und der Anlasser mit dem Motor mitdreht das ist der Tot für den Anlasser am Auto . 

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Danke, das hilft mir schon mal weiter. Wenn es der Anlasser bzw. der vorhandene Freilauf für ein paar Sekunden (1-5s nachdem der Motor angesprungen ist) pro Startvorgang aushält, würde es für meine Zwecke schon reichen.


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Ich kenne dieses Prinzip von den Minarelli- und Aprilia sowie Peugeot-Zweitaktmotoren.

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