Funktioniert die Pensionskasse eigentlich auch als Direktversicherung?

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4 Antworten

Vielleicht meinte er das hier:

Seit 2005 können die Beiträge zu Direktversicherungen wie bei Pensionskassen und Pensionsfonds bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (2007 = 2.520 Euro) steuerfrei aus dem Bruttoeinkommen umgewandelt werden. Darüber hinaus sind weitere 1.800 Euro jährlich steuerfrei möglich. Bei bis Ende 2004 abgeschlossenen Verträgen können die Beiträge weiter bis zu einem Betrag von 1.752 Euro jährlich mit einem Pauschalsatz von 20 Prozent besteuert werden. Mit Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer ergibt sich ein Steuersatz von 21,5 Prozent.

http://www.ihre-vorsorge.de/Betriebliche-Altersversorgung-Modelle-Direktversicherung.html

Die Pensionskasse war nach dem § 3.63 als Förderung im Rahmen der Engeltumwandlung bis zum 31.12.2004 bekannt.Dort konnte man wie schon oben erwähnt, 4% der BBG (aktuell 210,-€ im Monat) umwandeln. Die § 40b Direktversicherung konnte bis zu diesem Zeitpunkt parallel (1752,-€ pauschal versteuert)laufen. Ab dem 01.01.2005 wurden der §40b und der §3.63 zusammengelegt, somit nur noch der §3.63 existiert. Das heißt Pensionskasse und Direktversicherung laufen nun unter einem Paragraphen. Die zusätzlichen 1800,-€ steuerfreie Ansparung im Jahr ist aber nur möglich,wenn derjenige den § 40b noch nie genutzt hat! Also stimmt die Aussage deines Finanzberaters eindeutig.

Ja er hat recht. bei dem wort "direktversicherung" geht es darum, dass eben direkt in eine altersvorsorge eingezahlt wird. ein durchlauf des geldes durch die steuern ist eben nicht nötig, sodass man mehr geld in den privaten rententopf einzahlen kann als man es vom bereits versteuerten nettoeinkommen machen könnte.

Bei der Pensionskasse wie auch bei der Direktversicherung und beim Pensionsfonds ist auch die Riesterförderung möglich. Was aber nicht zu empfehlen ist.

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