Füße schmerzen nach dem aufstehen...

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Guten Tag,

dass was Sie beschreiben kann gut zu den typischen Beschwerden eines Fersenspornes passen, wobei der Bergriff irreführen ist da nicht ein Knochenvorsprung sondern hohe Spannungszustände an der Fußsohlensehne diese herbeiführen. In erster Linie ist Krankengymnastik mit Dehnung der Fußsohlensehne und der Achillessehne die erste Therapie- Etappe. Hilft dies nicht, ist auch das Tragen von Schuheinlagen erforderlich. Auf alle Fälle ist jedoch der Gang zum Orthopäden/ Fußchirurgen zu empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen,

Adem Erdogan- Ars Pedis

Ich habe schon immer Probleme mit den Füßen. Das, was Du erzählst, klingt so, wie es bei mir war, als ich eine Achillessehnenentzündung hatte. Das war vor allem in den Fersen und hat ewig gedauert, bis es wieder weg war. Behandeln konnte man das eigentlich nicht, ich habe nur Schmerztabletten geschluckt und irgendwann war es vorbei, nach 10 Jahren kam es wieder. Dann hat es wieder ewig gedauert, ich kannte es ja, dann war es wieder vorbei. Ich rate Dir einfach, bis Deine Prüfungen vorbei sind, Voltaren zu schlucken und dann zum Orthopäden zu gehen und es untersuchen zu lassen. Es wird nichts sein, wo Du nicht noch eine Woche warten kannst.

Möglich ist, daß Dein Fußgewölbe (längs) einsinkt, daß Du eine Tendenz zu Senk- oder Plattfüßen hast. Dann würde sich das strapazierte Gewölbe und mit ihm die Muskulatur über Nacht erholen und Du würdest besonders morgens, wenn Du das erste Mal wieder auf den Füßen stehst, die Belastung spüren, bis sich im Lauf des Tages die Bänder, Muskeln und Gelenke wieder an die Dehnung gewöhnt haben.

Morgendliche Schmerzen können auch auf Arthrosen, Rheuma-Erkrankungen und anderes hindeuten, aber nachdem Du im Studium bist (also noch jung), würde ich davon eher nicht ausgehen. Rheumatische Erkrankungen können einen natürlich in jedem Alter treffen.

Ich würde mir keine großen Sorgen machen, wahrscheinlich ist kein dringendes Handeln erforderlich. Ich würde aber in nächster Zeit einmal einen Orthopäden aufsuchen und einiges am Körper prüfen lassen, z. B. die Stellung der Füße, Knie- und Hüftgelenke und die Wirbelsäule. Ein einsinkendes Fußgewölbe kann wiederum andere Fehlstellungen auslösen und damit auch weitere Probleme machen, die man verhindern kann. Die übliche Therapie sind Einlagen für die Schuhe und gelegentlich auch gymnastische Übungen für die Füße. LG

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