Fürsorgepflicht, drogenberatung jugendamt hilft nicht!?

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4 Antworten

Bei Obdachlosigkeit ist tatsächlich die Polizei dafür zuständig eine Unterkunft zu besorgen. Das entsprechende Rechtsgutachten aus jüngster Zeit kann ich raussuchen.

Eine andere Baustelle sind die Drogen. Dein Freund sollte Kontakt zu Narcotics Anonymous aufnehmen und da regelmäßig an den Treffen teilnehmen. Schaue online nach wo die nächste Gruppe ist. Dort bekommt er wirklich umfassende Informationen zu THC und Unterstützung sich auf wesentlichere Themen zu konzentrieren, Zudem wird ihm der regelmäßige Besuch sicherlich auch positiv angerechnet.

Die Frage ist tatsächlich zentral ob er weiterhin konsumieren oder Hilfe haben will. Da beißt keine Maus einen Faden von ab. NA wird ihm aufzeigen können dass ein vollkommen drogenfreies Leben ein wertvolleres Leben ist. 

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Puh echt schwierige Situation. Ich würde nochmal raten zum Jugendamt zu gehen und die Situation komplett zu erklären.
Sollte natürlich ein Nachweis dabei sein, dass er nächste Woche erst einen Termin bei der Drogenberatung hat.

Das Jugendamt wird kein Kind auf der Straße schlafen lassen.
Ansonsten gibt es an Schulen oft Vertrauenslehrer die einem auch gut helfen können.
Oder bei der Polizei nach Anlaufstellen fragen, bzw der Polizei die Situation erklären (heißt leider nicht, dass die das verstehen)

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Also ich denke nicht, dass die Mutter ihn einfach so rauswerfen kann. Er ist noch nicht volljährig. Aber dass das Jugendamt ihn nicht mehr aufnimmt ist fragwürdig. Das kann doch garnicht sein oder?

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Kommentar von Lucri
16.02.2016, 16:54

die haben einfach gesagt, dass sie ihm nur dann helfen wenn er ne therapie gemacht hat. ich bin da sooo sauer drüber. am liebsten will ich den zuständigen anrufen und ihn fragen was das soll!! hätten wir nicht ein lieben jungen in der klasse der ihn aufnimmt und zumglück ein auto hat, müsste er auf der straße schlafen!

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Kommentar von Wasabitoast
16.02.2016, 16:55

Die Wege des Jugendamtes sind unergründlich. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Manche Mitarbeiter sind wirklich von der Willkür gepackt.

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Kommentar von Zana0607
16.02.2016, 16:56

Dass heißt, obwohl das Jugendamt für Jugendliche da sein und helfen müsste, lassen die einen einfach im Stich? Davon höre ich grad zum ersten Mal und bin geschockt. Habt ihr nochmal versucht mit denen zu reden?

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Kommentar von Lucri
16.02.2016, 16:59

unfassbar! mit dem jugendamt? nein das ist ja alles erst von 2-3 stunden passiert! ich hab leider ein wichtigen termin gehabt sonst wäre ich mitgekommen zum jugendamt. und ich hätte mich da nicht so einfach abwimmeln lassen

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Es gab zu meiner Zeit so etwas wie ein 'Sleep in' oder den Kindernotdienst. Ich weiß jetzt leider nicht, aus welcher Ecke ihr kommt. Aber Google hat mir eben schon einige Ergebnisse gezeigt. Ich habe die Leute dort so kennen gelernt, dass sie eigentlich niemanden einfach so abweisen. Bei der Polizei würde ich eine Anzeige schalten, weil das eine Verletzung der elterlichen Sorge ist. Ich rate deinem Freund erstmal komplett nicht zu kiffen.

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Kommentar von HobbyPianistin
16.02.2016, 19:46

Ich würde dem Freund raten, nicht nur "erstmal komplett nicht zu kiffen" - sondern generell zukünftig nicht mehr zu kiffen ;) !

Das "erstmal" bringt ihm leider nix: Wenn er in eine Jugendhilfeeinrichtung oder Inobhutnahmegruppe aufgenommen wird und erst nach ein paar Tagen wieder anfängt zu kiffen, wird er eben wieder rausgeschmissen (bzw. vorher JA und Eltern informiert). U

Ja, wenn es einem wichtig ist sich die ohnehin schwierige Beziehung zu den Eltern komplett zu verbauen sollte man sie sofort anzeigen, statt ein gemeinsames Gespräch beim JA zu führen, oder in einer Beratungsstelle etc.. Die Frage inwieweit das eine Konsequenz für die Eltern hat, hängt immer auch stark von Verhältnismäßigkeiten ab. Bei einem 17jährigen, der von seinen Eltern mal für eine Nacht und einen Tag vor die Tür gesetzt wird und dem begründet zugetraut werden kann, dass durchzustehen - ist die Mühe für eine solche Anzeige umsonst ;).

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