Fürchtet ihr euch vor dem Tod?

Das Ergebnis basiert auf 99 Abstimmungen

Nein, weil... 84%
Ja, weil... 12%
Ich kann sterben??? 4%

Ich hasse diese Tagesaufgaben.

Ja, ich auch 😅 aber ich habe sie lieber erledigt als offen

72 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, weil...

Alles was lebt, wird auch irgendwann sterben. Am Tag der Geburt steht schon fest, dass man nicht lebend aus der Sache raus kommt. ;)

Ich fürchte mich nicht davor. Es wird zwangsläufig passieren. Man kann nichts dagegen tun. Man kann es nur akzeptieren und das Leben genießen, bis der Tag dann kommt.

Das Unbekannte dabei ist allerdings, wie und wann es geschehen wird. Diese Unbekannte macht mir doch etwas Sorgen. Ich würde gerne noch ein paar Jahrzehnte leben und möglichst ohne Leiden und in Würde abtreten. Aber man wird ja nicht gefragt, wann und wie man sterben möchte. Aber letztendlich bin ich ein Mensch, der die Dinge so nehmen kann, wie sie sind. Das versuche ich mir zu bewahren, bis es soweit ist.

Nein, weil...

Weil ich es eh nicht verhindern kann und auch nicht ewig leben möchte, außerdem gehört es ja nun mal zum Leben dazu. Respekt habe ich aber schon, wenn die Zeit gekommen ist.

Nein, weil...

Ich habe weniger Angst vor dem Tod als Neugier. Angst habe ich jedoch vor dem Sterben. Der Prozess des schmerzhaften Zerfalls und die Reaktionen und Gefühle, welche diese elendigen Etappen für die Geliebten bedeuten.

Ich denke, dass wir alle einen psychologischen Schutzwall haben, der uns vor dem gröbsten bewahrt. Hätte ich panische Angst vor dem Tod und mich würde die Ungewissheit plagen, wäre ich vermutlich religiös. Es ist eben ein Opium, dass manchen Menschen unentbehrlich scheint.

Ich habe bislang die Auffassung, dass ich mich glücklich schätze überhaupt zu einer solchen Zeit am Leben zu sein. Dass ich hier meine Gedanken "verewigen" und teilen kann, ohne Angst und Bange um mein Überleben zu haben, weil ich in einem relativ sicheren Umfeld lebe, versorgt und versichert bin, das ist ein Privileg, dass nicht einmal in der Gegenwart für alle Menschen gilt. Ich bin zumal froh überhaupt am geistigen Leben teilnehmen zu können, mir alle Sinneseindrücke so oft ich möchte anzutun, die Sonnenstrahlen und die frische Brise auf der Haut spüren zu dürfen. Und ich lebe nicht allein und sterbe zumindest prinzipiell nicht allein. Wir sterben in derselben Sekunde wie hunderte andere Menschen auf der Erde auch. Ich weiß, dass dies wahrscheinlich eine zu theoretische Sichtweise ist, die sich mit der Zeit noch ändern kann/wird, aber solange es geht, sollten wir uns das Leben nicht schwerer machen als es sein muss. Das Leben ist ja eben nicht der Tod, weshalb also jenen so oft und gewaltsam vor die Augen bringen? Am Ende müssen wir uns von seiner Echtheit alle überzeugen lassen. Wenn wir sterben. :-)

Woher ich das weiß:Hobby – Selbststudium
Nein, weil...

...der Tod letztlich nichts anderes ist als Nichtexistenz. Ich war bereits für viele, viele Milliarden Jahre nichtexistent. Warum sollte ich Angst davor haben, in jenen Zustand zurückzukehren, den ich bereits die längste Zeit der Geschichte innehatte?

Ja, weil...

Der Fakt, dass das Universum ganz ohne uns klar kommt, und das in Ewigkeit ohne uns, und dies auch noch weiter tun wird, für mehrere unendlich Jahre ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass es beinahe unmöglich ist, wieder in seine Struktur zu kommen und sich selbst, der mal war, der gerade schreibt, wieder zu erkennen. Meine Hoffnung beläuft darauf, dass jedes Lebewesen im Grunde gleich ist. Bloß Vernetzungen im Gehirn, ähnlich einer Software eines Computers. Dies ist unser Geist. Ich hoffe, dass im Großen und Ganzen die Benutzer austauschbar sind. Denn nur so besteht die Chance, dass die Wahrnehmung allein das Ich bildet, welches jeder von uns dann in gleicherweise wahrnehmen würde. Dabei ist es trotzdem nichts Höheres. Schon gar nicht so, dass es Reinkarnation oder Seelen wären. Es hängt eher davon ab, wie man das Ich interpretiert.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Wissbegierig

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