Für wie realistisch haltet ihr eine Verfilmung des Silmarillions?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Gar nicht 75%
Als Monumentalfilm 25%
Als Theater 0%
Als Animationsfilm 0%
Als Zeichentrickserie 0%
Als Serie 0%
Als Filmreihe 0%

7 Antworten

Als Monumentalfilm

Die Geschichte von Beren und Luthien wird sicherlich früher oder später verfilmt werden. 

Reizvoll (und an Vertrautes anknüpfend) könnte es vielleicht sein, die Geschichte der beiden von Galadriel erzählen zu lassen. Denn sie war von allen Figuren, die wir aus dem Hobbit und Herr der Ringe kennen, die einzige, die Luthien und Beren persönlich kannte. 

Sie könnte die Geschichte zum Beispiel  Aragorn erzählen, der seinen Ring (Barahirs Ring) über die Generationen von Beren geerbt hat. Und es gibt Ähnlichkeiten zwischen ihm und Beren, die für Aragorn aufschlussreich sein könnten. 

Eine andere Möglichkeit: Sie erzählt ihrer Enkelin Arwen die Geschichte, bevor diese sich entscheidet (am Ende von Herr der Ringe explizit): Den Weg von Luthien zu gehen. 

Oder noch anders: Sie erzählt Eowyn von Luthien. Eowyn hat mit Luthien gemeinsam, dass sie um jeden Preis mit dem, den sie liebt (Aragorn) gemeinsam in die Schlacht ziehen will und es auch tut, obwohl er dieses Ansinnen ablehnt.


Da merkt man, dass Du das Silmarillion offenbar nicht gelesen hast. Das Buch ist ja weniger eine einheitliche Erzählung, sondern eine Beschreibung wie die Welt entstand, wie die Geografie aussieht und dass es ausser Mittelerde noch den Kontinent Valinor gibt, der ja ungenannt am Ende von Herr der Ringe angesteuert wird. Das Buch wäre am ehesten wie eine fiktive Dokumentation umzusetzen...genau wie Nachrichten aus Mittelerde....am ehesten verfilmbar wäre noch Roverandon.

Kommentar von Bergner
24.11.2015, 20:18

Ich habe das Silmarilion mehr als einmal gelesen. Ja, das Buch beinhaltet viele Kapitel die Schwer zu verfilmen wären. Ich denke vor allem an die Ainulindale und das Kapitel "Von Beleriand und seinen Reichen".   Allerdings halte ich das Silmarilion nicht für unverfilmbar.

Ich überlege gerade ob du das Buch gelesen hast, wenn du sagst es ist "eine Beschreibung wie die Welt entstand, wie die Geographie aussieht und das es ausser Mittelerde noch den Kontinenten Valinor gibt". (Übrigens heisst der Kontinent Aman und das Land Valinor.) Das Silmarilion hat durchaus seine Haupthandlung (Der Juwelenkrieg), die jedoch immer wieder von Nebengeschichten unterbrochen wird(Narn i hin Hurin, Leithian Lied), die aber auch etwas mit dem "grossen Ganzen" zu tun haben.

Wo ich dir recht gebe ist das Frodo, Gandalf und Galadriel (und ein paar andere) am Ende von "Die Rückkehr des Königs" nach Valinor segeln. (Also ins Land Valinor auf dem Kontinent Aman) Während dieser Reise könnte Galadriel Frodo die Geschichte ihres Volkes erzählen. Somit könnte auch Kapitel wie "Von den Noldor in Beleriand" oder eben "Von Beleriand und seinen Reichen" besser Umgesetzt werden.

Über eine Verfilmung von Roverandom reden wir ein anderes Mal.

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Kommentar von uncutparadise
24.11.2015, 21:03

Die Schauspieler werden da nicht wieder mitspielen und das Risiko anderer Schauspieler geht keiner ein.

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Gar nicht

Weil man ja sieht, was beim Hobbit rausgekommen ist. Herr der Ringe ist und bleibt einer meiner Lieblingsfilme und auch der Hobbit ist als Film gelungen, wenn man mal von einigen Details im letzten Film absieht. Das schlimme an der Sache ist die Tatsache, dass es sich bei den Filmen offiziell um die Verfilmung von Tolkiens Werk handelt. Und in diesem Licht betrachtet sind die Hobbit-Verfilmungen grauenhaft!


Mal ganz abgesehen davon, dass das Silmarillion ziemlich vielseitig ist und nicht eine durchgehende Handlung hat, würde es ziemlich schwer werden Figuren wie die Valar darzustellen (bzw. die Darstellungen würden mit Blick auf die Originale im Buch mehr als lächerlich wirken). Als Serie könnte man das Problem mit der Handlung vielleicht umgehen, aber auch hier würde es für Zuschauer, die das Buch nicht kennen, ziemlich schwer sein, die Handlung zu verstehen. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass eine Verfilmung mit (hauptsächlich) Elben und Valar auf Dauer langweilig werden würde.


Ich bin froh, dass es momentan nicht danach aussieht, dass jemand die Rechte an dem Werk bekommen würde, um es zu verfilmen. Allerdings glaube ich auch nicht, dass viele begeistert von der Vorstellung sind, ein Drehbuch mit dieser Vorlage zu schreiben, das auch denen, die sich nicht mit Tolkiens Welt auskennen, einen Grund liefern würde, sich das ganze anzuschauen.


Ich persönlich hoffe, dass es nie dazu kommen wird, dass ich den Fernseher einschalte und Feanor sehe!

Kommentar von odinmithrandir
24.11.2015, 15:23

P.S.: Ich könnte mir vorstellen, dass die potenzelle Verfilmung "Silmarilion" genannt werden würde (und es wäre mir auch lieber, da so zumindest "etwas" Distanz zwischen Buch und Film entstände), aber bis das der Fall ist, können wir wohl noch vom Silmarillion schreiben ;-)

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Kommentar von Bergner
24.11.2015, 20:30

Ich stimme zu, das die Valar und generell die Ainulindale dürften schwer zu "visualisieren" sein. Aber da fände man bestimmt auch eine Lösung. 

Wo ich aber nicht einverstanden bin, ist die Sache mit der Durchgehenden Handlung. Die ersten Kapitel der Quenta Silmarilion sind schon eher aufbauend aber es geht immer wieder um den Juwelenkrieg. Heisst ja nicht umsonst Silmarilion.

Das es ein sehr anspruchsvolles Projekt wäre, kein Zweifel. Aber unmachbar nicht. Das Drehbuch müsste halt wirklich nur das Silmarilion zum Vorbild haben und man müsste sich sehr viel Dialog hinzudenken. Das dürfte schwer sein. Aber ich wette irgendwo da draussen gibt es einen Superfan der das Ding schon geschrieben hat. Ich denke eine Weg wäre, das Galadriel Frodo die Geschichte erzählt, während sie nach Aman segeln. Und am Ende freut man sich richtig darauf die ganzen Leute zu sehen, aber am Ende gehen sie einfach in Alqualonde an Land und man sieht niemanden mehr. Sie entschwinden im Licht, quasi wie am Schluss von "Die Rückkehr des Königs".

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Gar nicht

Das ist zu uneinheitlich. "Der Hobbit" und "Herr der Ringe" sind halt eine zusammenhängende Geschichte. Es gibt nur sehr wenige Verfilmungen von "Kurzgeschichten" Büchern.

Kommentar von Bergner
24.11.2015, 20:35

Also ganz uneinheitlich ist es ja auch nicht. Es gibt ja immer den Roten Faden, die Jagd nach den Silmarilion, der Krieg der daraus entsteht, und so weiter. Aber ich weiss auch, dass es sehr schwer sein dürfte.

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Gar nicht

Ich halte es für Unmöglich das Sillmarillion zu verfilmen und gleichzeitig die Geschichte ohne Verfälschungen rüber zu bringen.

Wird nie verfilmt werden, tolkiens kinder haben die rechte, aber waren vom Hobbit mehr als enttäuscht, daher wollen sie die nicht rausgeben.

Kommentar von Bergner
24.11.2015, 20:33

Tolkiens Kinder leben auch nicht ewig. Das klingt extrem böse. Aber auch C. Tolkien und seinen Geschwister haben Kinder, die wiederum Kinder haben. Eines Tages werden die Recht bei Leuten liegen, die Herr der Ringe toll fanden. Ich glaube daran.

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Das wird nichts mehr. Jackson will nicht mehr, der Hobbit war eher durchwachsen.

Kommentar von Bergner
24.11.2015, 20:31

Ich sprach nicht von einem Jackson-Silmarilion.

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Kommentar von uncutparadise
24.11.2015, 21:01

Glaubst du allen ernstes, da will nach Jackson noch einer ran bzw. gibt das Major einem anderen nach Jackson und seinen 6 Filmen DAS Projekt ?

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Kommentar von uncutparadise
25.11.2015, 14:27

Wenn ich mir die Politik der Major so ansehe, gehe ich davon aus, dass Verfilmungen von Tolkien vorerst durch sind. Aber man weiß ja nie...

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