Für Welche Religion entscheiden?

16 Antworten

Weil die Zeit mit Gott das non plus ultra an Qualitätszeit ist.

Ich verbringe Zeit mit dem Wesen was mich am besten kennt, trotz meiner Fehler und Schattenseiten, und mich dennoch bedingungslos liebt.

Gott in mir bedeutet voller Frieden, Freude, Liebe, Güte, Geduld und voller Zufriedenheit zu sein, ganz einfach weil ich spüre er ist da und will mich segnen.

Ich denke da gerne an Zeiten wie, wo ich Gebetszeit hatte und ich mir die größe Gottes bewust wurde, das ich in meiner Vorstellung anfangen musste zu schweben um ihn zu sehen.

Da meinte Jesus nur ganz britisch trocken: "Also ich konnte ja damals nicht fliegen".

Muss heute noch drüber dankbar lächeln.

Der beste Weg geht über deinen inneren Wunsch, sich öffnend für Gottes Gegenwart. Gibt auch Umwege. Aber Gebet bedeutet nicht nur leere Worte in den Raum zu werfen, sondern Zeit mit Gott zu everbringen, um IHN zu erleben.

Daher sage ich Qualitätszeit dazu. Denn ER will nur gutes für mich.

Für Welche Religion entscheiden? [...] ich bin noch sehr jung und habe mich noch nicht viel mit glauben und religion befasst. desto älter ich werde desto öfter denke ich darüber nach. ich weiß aber nicht welches der richtige weg ist.

Das ist eine persönliche Entscheidung. Niemand hat das Recht, einem da hereinzureden, aber viele nehmen sich dieses nicht vorhandene Recht trotzdem. Am besten ist, sich zunächst ohne Beeinflussung anderer über die verschiedenen Themenpunkte der verschiedenen Religionen schlau zu machen, dann, sofern man eine etwas engere Auswahl getroffen hat, sich über die entsprechenden Schriften schlau zu machen, unabhängig von irgendwelchen Religions- und/oder Konfessionslehren, welche nur dazu verleiten würden, die Klarheit der Schriften zu interpretieren, zu selektieren und damit den Sinn der Schriften einzuschränken und zu verfälschen. Wenn man sich hinreichend mit den Schriften befasst hat, und sich daher für eine bestimmte Schrift und damit verbundene Religion entschieden hat, sollte man erst anfangen, sich über die verschiedenen Konfessionen der betreffenden Religion schlau machen, sich selbst einen Eindruck verschaffen, dadurch die betreffenden Konfessionslehren kennen lernen und selbst beurteilen, wie diese mit dem persönlichen Glauben und der Schrift, wie man sie selbst erkannt hat, im Einklang sind. Je besser diese miteinander im Einklang sind, je besser ist die betreffende Konfession entsprechend geeignet, dass man sich dieser anschließt.

In meinem Fall ist es die "Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage", der ich mich auch als Erwachsener angeschlossen habe, aber nur weil es für mich die richtige Konfession ist, muss sie nicht auch für andere die richtige sein.

wenn ich größer bin will ich sowieso eigenständig recherchieren und meine eigene meinung bilden

Das ist auch dahingehend der beste Weg.

aber ich würde gerne wissen wieso ihr euren bestimmen glauben praktiziert

ich glaubte schon immer an ein ewiges Dasein, in welches ich nach meinem Tod zurückkehre, an die Möglichkeit ewiger Liebe, Ehe, Familie, an die Möglichkeit dessen, was die Bibel Gaben des Geistes nennt und noch verschiedenes andere mehr. Durch die evangelische Kirche lernte ich die Bibel kennen, denn Internet gab es damals noch nicht für zivile Nutzung, als ich vor 32 Jahren 13 Jahre alt war, vor allem nicht in der damaligen DDR, wo ich aufgewachsen bin, also hatte ich damals nur diese Möglichkeit. Als ich nach der Konfirmation in der Leserunde der jungen Gemeinde die Bibel also näher kennen lernte, erkannte ich, dass mein persönlicher Glaube mit dem, was klar in der Bibel steht, verschiedene Übereinstimmungen hat, insbesondere in mir wichtigen Details. Als ich wiederholt unter vier Augen mit der örtlichen Pfarrerin sprach, um über diese Details zu sprechen und sie zu fragen, warum es in diesen Punkten Differenzen zwischen der evangelischen Konfessionslehre und der Klarheit der eigenen Bibelübersetzung gibt, erhielt ich auch nach Monaten und wiederholter Fragestellung nie aufschlussgebende Antworten, was mich zu der Erkenntnis brachte, dass ich in dieser Kirche keine Antworten auf die mir wichtigen Fragen bekommen würde. Damals war ich gerade erst 15 Jahre alt, als ich in der evangelischen Kirche inaktiv wurde.

Im Alter von 30 Jahren begegneten mir zwei junge Männer, die mich fragten, was ich von Gott halte. Da ich mir dessen bewusst war, dass sie für ihre Konfession werben wollten, ich aber kein Interesse an einer Konfession hatte, die mir ebenso wenig Antworten auf meine Fragen geben könnte, antwortete ich mit den Worten "Das kommt darauf an, was sie von ewiger Ehe halten." Zunächst waren die beiden überrascht, dann holte einer der beiden eine Bibel aus dem Rucksack, schlug die Stelle Matthäus 16,19 auf und las diese vor. Ich sagte daraufhin, "Genau das meine ich." Wir unterhielten uns kurz darüber und verabredeten dann einen Termin, wo diese mich zuhause besuchen könnten, da wir uns beim ersten Treffen unterwegs begegnet sind, als sie auf den Weg in die Stadtmitte, und ich auf dem Weg nach Hause war.

Ich hätte viel über Dieses Thema zu sagen. Doch alles in Schriftform zu verpacken würde mich zu viel Zeit kosten, noch hätte es den reißenden Effekt einer realen Erzählung.

Doch einen Satz habe ich zum Thema:

"HALTET AN EUREN RELIGIONEN FEST, EURE NAIVITÄT IST DAS BESTE, DAS EUCH JE GEGEBEN WURDE. SIE IST DAS, WAS EUCH EINEN LEBENSWILLEN GIBT. UND EINEN SINN." - l̶i̶l̶p̶a̶n̶t̶h̶e̶r̶666

Du mußt dich für keine Entscheiden... es geht auch sehr gut ohne.

Aber wenn Du eine willst die dir keine Regeln aufzwingt, sondern statt strikten Geboten nur "Am liebsten wärs mirs..." formuliert, die sich gegen den Klimawandel einsetzt und jeden Freitag leckeres Essen hat, dann schau dir mal die Pastafari an?

https://www.pastafari.eu/

Ich rate von jeglicher Form von Religion ab.

(Blinden) Glauben halte ich für bescheuert. Man sollte immer kritisch bleiben; auch sich selbst und den eigenen Überzeugungen gegenüber. Blinder Glaube hemmt nur und bedeutet Stillstand.

Zumal viele der bekannten Religionen, wie zb das Christentum, der Islam, das Judentum (oder der Hinduismus) sicher falsch sind. Die Schriften, auf denen diese Religionen beruhen sind widersprüchlich in sich selbst und zur Realität und aus meiner Sicht voller verwerflicher Moral.

Darum glaube ich an keine Religion.

Maximal lasse ich mich von den Philosophien mancher Religionen, wie zb dem Buddhismus, Satanismus oder Taoismus inspirieren. Das kann ich nur empfehlen. Aber auch hier: nicht blind glauben, sondern seine eigene Meinung bilden und hinterfragen!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich philosophiere einfach gerne rum :)
Die Schriften, auf denen diese Religionen beruhen sind widersprüchlich in sich selbst und zur Realität und aus meiner Sicht voller verwerflicher Moral.

Da kann ich dir nur Recht geben. Endlich spricht das jemand an.

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