Für welche Rechte/Gleichberechtigung haben Helene Lange & Louise Otto-Peters gekämpft?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Gewalt in Louise Ottos „Das Recht der Frauen auf Erwerb“

Ausgangspunkt von Louise Ottos Überlegungen in „Das Recht der Frauen auf Erwerb“ ist das zeitgenössische Ideal der Frau als Gattin und Mutter. Jenes vermeintliche Idyll, dass sich dem jungen Mädchen in Ehe und Mutterschaft eröffnen soll, entlarvt sie, sofern nicht echte Liebe im Spiel sei, als Opfertum. Not zwinge Familien ihre als Last betrachteten Töchter in die Ehe zu geben. Weil sie nichts anderes gelernt habe, als ihrem Seinszweck als Gattin und Mutter zu dienen, füge sich die Tochter ihrem Schicksal. Otto sieht die junge Frau gleichsam als Geopferte und sich Opfernde. Hieraus spricht eine durch Erziehung erzeugte Unterwerfungsbereitschaft. Da der Wille zu Ehe nur Zwang ist, ist die Opferbereitschaft für Otto jedoch nichts als Heuchelei, die auch dem Mann schade.3 Der eigentliche Unwille zur Ehe, das Unglück der Braut vergleicht Otto drastisch mit Folter.4 Vergleichend zieht Otto auch die Prostitution heran Eine unglückliche Ehefrau, die ihren Mann nicht liebt, bezeichnet sie als verkaufte Dirne, die daran nur zugrunde gehen könne.5

[....]

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Leopard2
17.06.2011, 23:15

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/91516.html

0

Louise Otto-Peters

2 / 2 weiterMechthilde VahsenMit der Heirat 1858 und einem Umzug nach Leipzig bekam Louise Otto-Peters endlich die Gelegenheit, zusammen mit ihrem Mann zu arbeiten. Die beiden gehörten zur Redaktion der "Mitteldeutschen Volks-Zeitung", sie selbst betreute das Feuilleton und schrieb Beiträge zu Frauenthemen. Die Zusammenarbeit währte allerdings nicht lange, denn bereits 1864 verstarb August Peters.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Leopard2
17.06.2011, 23:11

Die Frauenbewegung organisiert sich

1865 begann ein neuer Lebensabschnitt für die tatkräftige Frauenrechtlerin. Sie hatte sich bereits in den 1840er Jahren für die Belange und Rechte von Frauen eingesetzt, sich in zahlreichen Journalen und Zeitschriften für Gleichberechtigung ausgesprochen. Seit dieser Zeit stand sie in Kontakt mit vielen gleichgesinnten Streiterinnen und war ausgesprochen breit vernetzt. Dieses Engagement führte sie nun fort, indem sie 1865 mit ihrer Freundin Auguste Schmidt den "Leipziger Frauenbildungsverein" gründete. Im gleichen Jahr organisierte sie die erste deutsche Frauenkonferenz, auf der der Allgemeine Deutsche Frauenverein (ADF) ins Leben gerufen wurde, mit Louise Otto-Peters als Vorsitzender. Dieses Amt hatte sie dreißig Jahre inne und prägte mit ihren Ideen, ihren Vorstellungen und ihrer Person die Arbeit des ADF entscheidend mit.

0

Was möchtest Du wissen?