Für und Gegen Abtreibung?

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17 Antworten

Du kannst die **Bilder abgetriebener Föten ** in allen Stadien der Schwangerschaft leicht finden wenn du es wirklich willst .

Die Frage ist immer nur wollen wir der Wahrheit und den Nackten Tatsachen ins Auge Blicken oder lassen wir uns manipulieren durch die Sprachverschleierung !

Die Antwort auf die Frage gibt dir nur dein Herz ! Beipackzettel" der Abtreibung Abtreibung ist nicht ein banaler Eingriff wie zum Beispiel eine Blinddarmoperation, da es sich ja nicht darum handelt, ein krankes Organ zu entfernen, sondern ein kleines Lebewesen zu unterdrücken, das lebt und sich rasch entwickelt, in Wirklichkeit ein Sohn oder eine Tochter ist, die geboren werden wollen. Diese kleinen Lebewesen sehen ab der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) ähnlich aus wie ein Kind in Miniatur, und mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft wird dieses Aussehen immer klarer erkennbar. Sie besitzen ein Herz, das ab der 3. SSW schlägt, beginnen sich ungefähr 8 Wochen nach der Empfängnis zu bewegen, und mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft werden ihre Bewegungen zunehmend komplexer und lebhafter.

Eine Abtreibung ist für die körperliche Gesundheit der Frau nicht vollkommen risikolos, auch nicht, wenn sie technisch korrekt im Krankenhaus durchgeführt wird.

Diese Gefahren sind heute vermindert, trotzdem erscheint es notwendig, die Frau zu informieren. Die unmittelbaren intraoperativen Risiken sind darauf zurückzuführen, dass die Wand der Gebärmutter während der Schwangerschaft sehr verletzlich und blutreich ist. Es besteht daher eine bestimmte Gefahr, dass im Laufe des Eingriffs die Sonde, die ja in die Gebärmutterhöhle eingeführt wird, einen Durchbruch der Uteruswand oder eine Schädigung der großen Blutgefäße dieses Organs verursacht, womit schwere Blutverluste verbunden sind. Jede dieser Komplikationen kommt im Mittel 4 oder 5 mal auf 1000 Abbrüche vor.

Manchmal ist der Blutverlust durch die Zerstörung eines großen arteriellen Blutgefäßes der Gebärmutter so groß und unstillbar, dass es notwendig ist, die Gebärmutter dringend chirurgisch zu entfernen, um das Leben der Frau zu retten.

Außerdem besteht die Gefahr von Schädigungen, die sich erst einige Zeit nach dem Eingriff bemerkbar machen.

Darunter fallen in erster Linie die Infektionen. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen bezüglich der Keimfreiheit, passiert es während des Eingriffs häufig, dass Keime in die Gebärmutterhöhle verschleppt werden und so Entzündungen verursachen können. Manchmal sind diese Infektionen akut und zeigen sich wenige Tage nach dem Eingriff mit hohem Fieber. In der größeren Anzahl der Fälle jedoch erlaufen die Entzündungen in abgeschwächter Form und gehen unbemerkt vorbei. Trotzdem kann sich die Entzündung auch in diesen Fällen von der Gebärmutterhöhle in die Eileiter und in die Eierstöcke ausbreiten und dort Schäden verursachen, die zur Unfruchtbarkeit führen können. Die Unfruchtbarkeit, die durch Infektionen nach einer Abtreibung verursacht wird, ist eine der häufigsten körperlichen Komplikationen und kommt bei ca. 4% der Eingriffe vor.

Es bestehen auch Gefahren bezüglich weiteren Schwangerschaften. Die gewaltsame Erweiterung des Gebärmutterhalses verursacht Schädigungen seiner Muskelfasern, was zur Folge hat, dass der Gebärmutterhals bei einer nachfolgenden Schwangerschaft eher dazu neigt, sich vor dem Geburtstermin zu öffnen. Aus diesem Grunde verdoppelt sich die Möglichkeit von Fehl- und Frühgeburten in darauffolgenden Schwangerschaften nach einer Abtreibung, und sie verdreifacht sich nach zwei.

Schließlich verdienen die möglichen psychologischen Konsequenzen einer Abtreibung eine besondere Beachtung.

Häufig erscheinen die Schwierigkeiten, die mit einer unerwarteten und unerwünschten Schwangerschaft verbunden sind, einer Frau schwerwiegender, als die in Wirklichkeit sind, auch auf Grund der vorübergehend besonderen Hormonsituation. Tatsächlich zeigen viele Beobachtungen, dass die neuen Gefühlsbindungen, die sich nach der Geburt zwischen Mutter und Neugeboren einstellen, fast immer die Gefühlslage der Frau von Grund auf verändern und Probleme und Situationen, die am Anfang der Schwangerschaft dramatisch und unbewältigbar erschienen waren, nun leicht annehmbar erscheinen lassen.

Andererseits ist das Bewußtsein, persönlich in die Unterdrückung des eigenen Kindes verwickelt zu sein, für eine Frau ein so beängstigender Gedanke und in so krassem Gegensatz mit dem natürlichen Mutterinstinkt, dass daraus eine ernsthafte seelische Belastung für den Rast des Lebens erwachsen kann. Tatsächlich ist dies die größte Gefahr, da zwischen 30 und 60 % der Frauen später mehr oder weniger schwere seelische Schäden davontragen, die auf diese Entscheidung zurückzuführen sind. Im Allgemeinen entstehen Krankheitsbilder, bei denen sich depressive Störungen mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Angstzuständen verbinden. Deshalb ist es der Gesichtspunkt, den Sie am aufmerksamsten in Betracht ziehen sollten.

Seien Sie sich auch dessen bewußt, dass niemand Sie dazu zwingen kann, eine Schwangerschaft vorzeitig zu beenden, die, sollten Sie dies wünschen, vollständig unter ärztlicher Aufsicht anonym zu Ende gebracht werden kann mit darauffolgender Freigabe des Kindes zur Adoption.

Außerdem gibt es etliche Hilfsmaßnahmen, öffentlich oder auch privater Natur, die Ihnen behilflich sind, Ihr neues Leben.

** Quelle Rahel EV (Erfahrung nach Abtreibung !)**

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Natürlich gibt da Rahel eV wieder einmal null Quellen an für diese Behauptungen. Sicher, jeder Eingriff hat gewisse Risiken, auch der Schwangerschaftsabbruch. Aber hier wird masslos übertrieben.

Laut der neuesten Statistik des deutschen statistischen Bundesamtes für 2011 gab es in Deutschland 566 Komplikationen wie Perforation, hoher Blutverlust, Infektionen etc., das sind 0,5% insgesamt (nicht "jede dieser Komplikationen", sondern total). Worte wie "manchmal", "häufig" sind völlig fehl am Platz. Und das mit den 4% Unfruchtbarkeit ist totaler Unsinn. In breit angelegten Untersuchungen über Zehntausende von Frauen (WHO und andere) konnte keine erhöhte Unfruchtbarkeit bei Frauen nach Abbruch nachgewiesen werden.

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hallo =)

also das ist ja von frau zu frau unterschiedlich! allerdings muss ich sagen, wäre ne abtreibung bei leuten gut, die selber nicht mal für sich sorgen können! bei meinem freund in der familie wurde seine 14 jährige sis schwanger ... die hat hilfen vom ja ohne ende bekomm .... und das kind (leider behindert und schwer krank durch ihr rauchen und saufen), kam dann auch noch in ne pflegefamilie! so, 2 jahre später wieder genau das selbe ... und nun, weil ihre große schwester so viel glück hatte und dann ausziehen dürfte, macht die momentan 17 jährige sis von meinem schatz das genauso, weil se so ja schneller von ihrem vater ausziehen kann um ne eigenen wohnung aufs staatskosten zu bekommen! bei solchen fällen wäre ich sofort für abtreibung, wenn nicht freiwillig, dann halt gezwungen! mir egal, aber was können die kinder dafür, was haben diese denn für ein leben mit so kaputten müttern? in solch fällen wäre ich dafür ... aber als ich selber, 18 jahre alt, in fester beziehung, überraschend schnell, aber mehr oder weniger bewusst schwanger war, kam das für mich keine sekunde in frage! für mich wäre es mord gewesen ... viele sagen, so nen kleines ding merkt es eh nicht .... aber gut, ist klar, aber ich ... ich würde mir mein leben lang vorwürfe machen! es war bzw ist ja schließlich ein leben! depressionen kann man davon sicher bekommen, wenn man sich über diesen schritt doch nicht so sicher war ;) zum anderen können dabei selten, aber es kann passieren, das der eingriff nicht so gut läuft, und man dann eventuell nicht mehr so schnell schwanger werden kann!

was sie dabei genau tun, weiß ich nicht, ich glaube allerdings, das sie den embryo rausholen ... also wie beschreibe ich das ... ist gar nicht so leicht xp^^

Ich antworte jetzt mal, bevor ich mir die Antworten der anderen ansehe. Da rege ich mich bestimmt nut wieder auf.

-Was für Abtreibung spricht, ob nun bei einem jungen Mädchen oder bei einer erwachsenen und verheirateten Frau, ist ganz einfach die Tatsache, daß Menschen das Recht haben sollen, bzw. MÜSSEN, selber zu entscheiden, was sie mit sich selber, mit ihrem Leben, mit ihrem Körper, usw. machen. Wenn eine Frau schwanger ist, dann ist Abtreibung nun mal die einzige Alternative zur Geburt und da nicht jede Schwangerschaft erwünscht ist, spricht in dieses Fällen alles für Abtreibung, denn wenn man mal bedenkt, was eine Schwangerschaft und Geburt alles beinhaltet, ist es leicht nachzuvollziehen, warum eine erzwungene Geburt eine Verletzung der Menschenwürde, Gesundheit, der persönlichen Rechte, usw. auf jeder Ebene ist.

-Nein, Abtreibubng ist kein Mord. Mord ist eine Straftat und Abtreibung erfüllt den Bestand dieser Straftat nicht. Weder im rein rechtlichen Sinne, da Abtreibung straffrei ist, noch im moralischen Sinne, da keine Person, sondern ein Fötus getötet wird.

-Eine Abtreibung kann entweder medikamentös oder durch einen einfachen chirugoschen Eingriff gemacht werden. Da die medikamentöse Variante nicht sehr angenehm ist (Krämpfe, etc.) und meist eh noch einen chirurgischen Eingriff nach sich zieht, sollte man gleich bei der chirurgischen Methode bleiben. Hier wird man betäubt (ich habe zwar schon von Vollnarkose gehört, halte dies aber für total übertrieben, da ich selber eine Abtreibung hatte, lokal betäubt war und es wunderbar schmerzfrei war), der Cervix wird so geweitet, daß das eigentliche Gerät in den Uterus eingeführt werden kann und der Uterus wird "sauber gesaugt". Das dauert nur wenige Minuten und ist absolut nicht schmerzhaft. Ich bin gleich danach aufgetanden und mir ging's prima...

-Schäden kann man von jedem Eingriff davon tragen. Allerdings ist Abtreibung einer der sichersten chirurgischen Eingriffe, wesentlich sicherer als Geburt (auch psychisch. nur wenige Frauen leiden nennenswert unter ihrer Abtreibung, wesentlich mehr Frauen leiden unter einer Post-PartumDepression) und hat in aller Regal keine Spätfolgen, weder physisch noch psychisch.

Es steht ja jeder Frau frei, abzutreiben... in meinen Augen über weiteste Strecken LEIDER! Das ist einfach meine Meinung...

Zu Deinen Fragen:

Bei einem 16jährigen Mädchen "macht es insofern Sinn", weil sie noch nicht fest im Leben steht (Ausbildung, Beruf, Einkommen, Zukunft generell). Für mich wäre es dennoch keine Rechtfertigung. Es geht nicht unbedingt darum, dass das Mädel "reif" genug war, "die Beine breit zu machen" und nun "gefälligst die Suppe auszulöffeln hat"... sondern (und da wären wir bei Frage 2: Für mich (!) ist Abtreibung tatsächlich Mord.

Je nach SS-Stadium wird das Kind mit einem Sauger abgesogen, wobei es natürlich in Einzelteile zerrissen wird. Wenn es schon älter ist, wird es erst mit einer Spritze getötet und dann "entfernt"... ebenfalls in Einzelteilen.

Tut das weh? Naja, der Frau weniger...

Es KANN sein, dass eine Frau nach einer Abtreibung evtl. gar nicht mehr schwanger werden kann und natürlich ist ein SS-Abbruch nicht mal einfach so zu wuppen. Dazu muss man schon sehr kaltblütig sein bzw. sich wenig Gedanken drum machen. Aber auch die Hormone, die einen auf "Mutter" umgestellt haben und dann ja rapide wieder in den Keller gehen, tun das ihre...

Nebenbei bemerkt: ich werde aus Dir und Deinen Fragen nicht wirklich schlau!

Erst bist Du verzweifelt, weil Du schon 2 Wochen überfällig bist, dann willst Du Deinem Freund und Deinen Eltern freudestrahlend mitteilen, dass Du zu 99,9% schwanger bist, ohne überhaupt sicher zu sein (Test?) und nun fragst Du nach Abtreibung????

hm... :o/

Eine reguläre Abtreibung bis zur 14. Schwangerschaftswoche wird entweder medikamentös oder mit der Absaugungsmethode durchgeführt.

In der frühen Schwangerschaft wird der Embryo sogar komplett mit dickem Fruchtsack abgesaugt, ohne das irgendwas zerreißt und auch die medikamentöse Methode zerreißt den Embryo nicht.

Bei einer Spätabtreibung, die nur in Ausnahmefällen und mit trifftigem Grund durchgeführt werden, wird entweder eine Fehlgeburt eingeleitet, oder in seltenen Fällen ein Kaiserschnitt gemacht.

Die Föten werden nicht zerschnitten!

Das gesundheitliche Risiko einer Abtreibung ist heutzutage sehr gering, eine Geburt ist gefährlicher, ohne das werten zu wollen.

Eine Entschediung für oder gegen eine Schwangerschaft sollte man aus anderen Gründen treffen.

Und das Märchen mit den Depressionen ist auch nur eine beliebte Angstmache der Abtreibungsgegner...

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Ich würde dir wirklich das Aufsuchen einer Beratungsstelle und das Reden mit realen Menschen empfehlen, die über Erfahrung mit diesen Themenkreisen verfügen und die DICH erleben und auf DICH eingehen können. Selbstverständlich kann man psychische Folgeschäden von einer Abtreibung davontragen, das gehört zu den nicht vorhersehbaren Dingen. Gerade wenn du jung bist. Und die Frage, ob es Mord ist, wird je nach Weltanschauung anders beantwortet.

habe mal eine Studie gelesen in der es hieß, das weniger psychische Störungen nach Abtreibung auftreten (ich glaube 2-5%) als nach Bekommen eines ungewollten Kindes.

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@Bayernheidi

Das mag so sein, nützt aber im Einzelfall nichts. Wer hier zu einer Abtreibung rät, ist verantwortungslos, wer Abtreibungen generell mit Mord gleichsetzt auch! Es gibt Grenzen für eine Ratgeberseite.

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solch eine Diskussion hier zu führen ist sinnlos,da immer wieder die "Mord Schreier"sich melden.Ganz allein ist es eine Entscheidung der Frau,wie ihre Lebensumstände sind,ob sie Verantwortung und eine Basis ihrem Kind geben kann.Bildung und ein Heim sind auch von Vorteil.Es ist ein legaler med.Eingriffin Narkose,die Einzelheiten erspare ich mir,den die Pat.selbst zahlen muss.Es kann natürlich,wie bei jeder andern OP. zu Komplikationen kommen,welche sehr selten sind.Psych.Problematiken sollten auch nicht unterschätzt werden.In jedem Fall ist eine Beratung,auch seitens des Facharztes nötig und ratsam.

Guten Morgen! Du kannst nicht "für" oder "dagegen" sagen - jede Frau muss das für sich selbst ausmachen. Die Entscheidung sollte nur von der Frau kommen - es ist ihr Körper! Depressionen nach einer Abtreibung sind nicht nachgewiesen, kommen aber doch vor. An sich ist eine Abtreibung "schnell" gemacht, keiner kann Dir sagen, wie Du bzw. die Psyche eines 16jährigen Mädchen darauf reagiert. Manche sind erleichtert, manche werden unglaublich traurig (evtl. auch depressiv). Auch Frauen, denen voll bewusst war, das sie das Kind nicht möchten, können trotz allem nach einem solchen Eingriff traurig werden und benötigen Hilfe. Ich halte nichts von Vorwürfen - jeder, der einen Vorwurf macht, war noch NIE in einer solchen Situation. Schau Dich doch mal auf der Internetpräsenz von Profamilia um, gebe -wenn Du zu Hause bist - mal pro/contra Abtreibung bei Google ein, da kommen einige Community Beiträge, die Dich vielleicht auch weiterbringen. Ob Du nun selbst betroffen bist oder nicht.. Ich wünsche Dir immer die richtigen Entscheidungen

kanga

"Die Entscheidung sollte nur von der Frau kommen"

Dann aber hinterher nicht ankommen und Unterhalt einfordern...

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besser als kanga hätte ich es auch nicht sagen können, danke

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@hadeve

Ich finde es ne Sauerei der Männer, nachdem eine Schwangerschaft eingetreten ist, ne Abtreibung zu wünschen.

Und meinen, dann aber bitte kein Unterhalt fordern.

Dann sollte man vor dem Sex einfach mal das Thema Verhütung besprechen.

Ich weiß, wie ne Abtreibung abläuft, habe es in der Berufsschule durchgenommen, Filme dazu gesehen. Und wer das übers Herz bringt soll es eben tun.........man kann ja eh nix dagegen tun.

Abtreibung is ne Straftat, die nicht unter Strafe gestellt wird. Das soll mal einer kapieren.

Vielleicht wird das Recht demnächst auch mal auf den Mord der 5-jährigen Nachbarstochter angewandt. Denn dann können wir echt richten, wie es uns so passt. Ohne dafür hinter schwedische Gardinen zu wandern.

MfG

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@Smudo1284

@ Thanatos1: Es geht hier in erster Linie nicht um GELD, es geht um die Psyche der Frau! Männer werden niemals verstehen können was in einer Frau vor/während/nach einer Abtreibung vorgeht! Aus diesem Grund - es geht um die FRAU!! ... und btw... beim "erzeugen" war der Mann sicherlich dabei...

@ hadeve: Vielen Dank! Mir geht es wirklich auf die Nerven, dass viele sich in dieses Thema einmischen, die KEINE Ahnung haben (dies also auch nicht erlebt haben!) Ja, ich habe es erlebt - und stehe dazu Punkt

@ Smudo 1284: In vielen Punkten bin ich absolut Deiner Meinung! ...wer es übers Herz bringt... glaube mir, es ist die schwerste Entscheidung, die so mancher in seinem Leben treffen muss! Es stimmt, Abtreibung ist eine Straftat, die nur dann straffrei bleibt, wenn man einen Beratungsschein bekommen hat - und diesen bekommt man ZU LEICHT!! Würde mehr auf die Frauen eingegangen, würde es m. E. weniger Eingriffe geben! Aber bitte vergleiche nicht eine Abtreibung mit einem Mord an einem 5-jährigen Mädchen - da vergeht die Wertigkeit um ein Vielfaches (m.E,)

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@Smudo1284

"ne Straftat" - NEIN, es heisst im StGB genau: der (Straf)Tatbestand ist NICHT verwirklicht, wenn...

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Schau mal auf http://www.abtreibung-avortement.info

Da findest du Antworten zu all deinen Fragen. Das wird zu lang, dir hier auf alles zu antworten.

Hier nur dies: Abtreibung ist Abtreibung (besser gesagt: Schwangerschaftsabbruch), geregelt in den Artikeln 218-219 StGB und ist unter gewissen Bedingungen straffrei. Mord ist etwas ganz anderes, geregelt in Art. 211, bestraft mit lebenslanger Freiheitsstrafe.

Ein Baby ist es ab Geburt. Bei einem Schwangerschaftsabbruch handelt es sich in den meisten Fällen um einen 2-10 Wochen alten Embryo (2 bis 30 Millimeter gross etwa)

Leben lässt sich nicht in Millimetern rechnen... immerhin schlägt das Herz ab der 5. SSW... aber das... nur nebenbei...

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@wiralle2010

@wiralle

Ich habe am Wochenende ein Steak gegessen. (Isst du auch Fleisch?)

Dieses Steak war einmal Teil eines Bullen mit lieben Kulleraugen, einer weichen, warmen Nase und schönem, bunten Fell.

EInes Tages wurde er von seiner Herde getrennt und in ein Schlachthaus gebracht, eingesperrt in einen dunklen Kasten voller anderer Tiere.

Er wurde dort getötet und zerlegt und in Einzelteilen verpackt zu meinem Metzger gebracht.

Sein Herz schlug bis dahin ebenfalls, sogar stärker als das Herz eines Embryos und zudem hatte der Bulle, im Gegensatz zum embryo schon ein Bewusstsein.

Er konnte Schmerzen und Angst empfinden.

Klar ein Bulle ist kein Mensch, aber meinst du nicht, dass er mehr gelitten hat, als es ein Embryo ohne jegliches Bewusstsein täte?

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@wiralle2010

Zur Klärung:

Nach 3 Wochen ab Befruchtung (d.h. 5 SSW) ist erstmals ein Pulsieren von Blut in Blutgefässen festzustellen. Das Herz ist aber erst mit 8 Wochen nach Befruchtung (10 SSW) fertig ausgebildet.

"Leben lässt sich nicht in mm rechnen" - richtig. Aber "Leben" ist nicht gleichbedeutend mit "Baby", und Schwangerschaftsabbruch nicht mit "Mord".

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Es gibt auch für Junge Mütter in Not ** Mütter- Kind Heime.**

Dort kann eine Junge Mutter Aufnahme finden und mit dem Kind erst einmal wohnen beliben uns sich mit Hilfe von Begleitern ums Kind kümmern .

Die Mutter wird danach über Jahre in eine selbständige Existenz begleitet .

http://www.ak-lebensrecht.de/hilfe/mutterkind.html

Moralische und Gesundheitliche Gründe sprechen gegen eine Abtreibung 80 % der Frauen die abgetrieben haben erkranken an Depressionen, Würden 80 % der Frauen an Krebs erkranken, wäre das ganze längst Verboten worden. Gründe dafür sind einzig und allein die Bequemlichkeit , da du sonnst auf so vieles Verzichten müstes was dir sonnst Spass macht, Aber wenn du Depressionen hast, Hast du auch keinen Spass mehr, und das Über Jahre, Ich denke mit einem Kind ist man da schneller aus dem Gröbsten raus !

80%??? = Anti-Abtreibungs-Märchen.

Seriöse wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Frauen, die eine ungewollte Schwangerschaft abbrechen, haben nicht häufiger psychische Probleme als Frauen, die die Schwangerschaft austragen.

Bequemlichkeit? Wenn eine Frau sich zum Abbruch entscheidet, dann hat sie triftige Gründe: zerbrochene Partnerschaft, bereits mehrere Kinder, finanzielle Sorgen, eine Ausbildung oder Berufslaufbahn, die nicht vereinbar ist mit einem Kind, gesundheitliche Probleme, sehr jung, zu alt.... etc. etc. Frauen denken meist an die grosse Verantwortung, die ein Kind bedeutet und entscheiden sich zum Abbruch, weil sie sich durch eine solche Verantwortung in ihrer speziellen Situation überfordert fühlen.

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@annemarie37

Wenn dass alles Märchen wären, dann würden nicht so viele die diese Erfahrung der Abtreibung gemacht haben vor der Abtreibung warnen . (Unter anderem auch ich selbst .)

Leider schämen sich immer noch viele darüber zu sprechen .Denn es ist ein Grosses Tabu . Du @annemarie scheinst mir die Ausnahme zu sein die diese Regel bestätigt !

Und was die ach so seriösen Wissenschaftler der Abtreibungslobby betrifft :

Wer Anteil hat am** grossen Gewinnträchtigen Kuchen des Abtreibungsindustrie** nimmt ,wird immer das Lied singen dessen Geld er nimmt.

Eine immer wiederholte Frechheit alle andern Wissenschaftler als unseriös zu diffamieren .

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@waldfrosch

DH! waldfrosch!Natürlich wird die Abtreibung propagiert,weil sie so Geldeinträchtig ist, Da verdienen so viele drann.das es kaum zu fasen ist.

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@tinimini

hmmm ... wenn Geld die Triebkraft wäre, dann würden Ärzte wohl eher zum Gebären drängen, da verdienen sie weit mehr!

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@waldfrosch

lieber Waldfrosch: Ich weiss nicht, wo tinimini das her hat mit den 80% krankhaften Depressionen ("Depression" heisst nicht bloss ein bisschen Traurigkeit...). Sicher nicht aus einer seriösen Publikation.

Alle Publikationen, die von einem "Post Abortion Syndrom" sprechen, stammen aus der Feder von Abtreibungsgegnern (meist aus dem Kreis des US-Elliot Institute). Es ist eine Frechheit, wenn du die Amerikanische Psychologen-Gesellschaft (American Psychological Association) und die Academy of Medical Royal Colleges / National Collaborating Centre for Mental Health, London als "Abtreibungslobby" verunglimpfst. Deren Untersuchungen analysieren die vorhandene Fachliteratur und kommen zum Schluss, dass Frauen nach dem Abbruch einer ungeplanten Schwangerschaft nicht mehr psychische Probleme haben als Frauen, die die Schwangerschaft austragen.

Experten üben scharfe Kritik an gewissen Publikationen des Elliot Institute und weisen ihnen Unzulänglichkeiten und klare Fehler nach.

siehe dazu: http://www.abtreibung-avortement.info/de/facts/psychisch.htm

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da du schwanger bist und evtl. abtreiben möchtest, kann ich dir nur empfehlen, einen Termin bei pro Familia zu vereinbaren. Wir haben dir schon sehr viele Möglichkeiten der Hilfe genannt, die du in Anspruch nehmen kannst. Termin vereinbaren und hingehen, mußt du schon selber

Für die Abtreibung spricht gar nicht. Aufklärung wäre wichtiger.

Antworten, die an der Frage vorbeigehen sind nicht besonders hilfreich. Man kann sehr wohl ein verantwortungsvoller Mensch sein und die Abtreibung in bestimmten Fällen für verantwortbar halten. Wenn sich diese Frage stellt, dann ist das Thema Verhütung in diesem Fall schon gelaufen. Und jeder selbstgerechte und besserwisserische Kommentar spricht für einen unsensiblen Moralisten.

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Für die Abtreibung spricht gar nicht. Aufklärung wäre wichtiger.<< -Und wie soll Aufklärung bitte alle Abtreibungen ersetzen??

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Man kann bei diesem Thema nicht Vor- und Nachteile abwägen.

Das ist doch ein Autokauf!

Jeder empfindet anders. Für den einen ist es ein Vorteil, für den anderen ein Nachteil.

Total sinnfreie Frage!

Du kannst nicht auf Google zugreifen? Wie soll man da arbeiten? Probiere auch mal http://www.bing.com/, vielleicht ist das nicht gesperrt.

Wer sperrt denn bitte Google ô_O seit ihr euch auch sicher das Ihr Internet haben wollt...? Die ganze Prozedur jenachdem welches Verfahren genommen wird ist ziemlich Ekelhaft, bei der absaugung z.B. wird erst der Kopf Nussknacker ähnlich zerdrückt, damit das ganue auch durchs Rohr passt :(

das klingt richtig grausam.. :/

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Das ist Bullshit. Bei einem normalen Abbruch wird der winzige Embryo einfach ausgestossen (medikamentöse Methode) oder abgesaugt, nichts von "Nussknacker", weil die Frucht noch winzig ist und es noch keine harten Knochen gibt. Nichts von "Rohr", das Röhrchen hat einen Durchmesser von 6-10 Millimeter.

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@annemarie37

ja aber kurz vor frist ende also bevor abtreibungen verboten sind siehts wohl so aus, ich geb zu die medikamentöse abtreibung hab ich glatt ignoriert

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@annemarie37

Das mag schon stimmen aber es gibt auch viele Abtreibung in der 10 Woche !

In der 10 Woche sieht der Embryio folgendermassen aus .

** 10. Schwangerschaftswoche**

In der 9. Schwangerschaftswoche hatte Ihr Embryo eine Scheitel Steiß Länge von circa 14 mm bis 22 mm, am Ende der 10. Schwangerschaftswoche (10. SSW) wird die Scheitel Steiß Länge in etwa 22 mm bis 30 mm betragen.

Organe

In der 10. Schwangerschaftswoche sind alle wichtigen äußeren und inneren Organe Ihres Embryos angelegt.

Finger

Zu Beginn der 9. Schwangerschaftswoche sind die Finger deutlich zu sehen aber die Finger sind noch mit einer art Schwimmhaut miteinander verbunden.

Am Ende der 10. Schwangerschaftswoche werden die Finger Ihres Embryos länger und trennen sich voneinander.

Arme und Beine

Die Arme werden länger und beugen sich langsam. Im laufe der 10. Schwangerschaftswoche winkeln sich die Arme und Beine an. Die Hände und Füße Ihres Embryos wandern zueinander.

Zehen

Zu beginn der 10. Schwangerschaftswoche sind die Zehen noch mit Schwimmhäuten verbunden, am Ende der 10. Schwangerschaftswoche werden die Zehen von den Schwimmhäuten getrennt.

Augen

Die Augen Ihres Embryos waren bis jetzt offen, durch das Wachstum der Augenlider (Oberlied – Palpebra superior und Unterlid – Palpebra inferior). Nun verschließen sich die Augen durch ein verkleben der Augenlider.

Ohren

Die Ohrmuschel (Auricula) ist schon zu erkennen, aber hat Ihre Position noch nicht gefunden und ist noch tief angelegt.

Physiologische Nabelhernie

Die physiologische Nabelhernie ist noch deutlich zu sehen.

Kopf

Der Kopf richtet sich langsam auf, der Hals Ihres Embryos hat sich abgegliedert und die Kopfform nimmt schon langsam eine rundliche Form an.

Genital

Mittlerweile ist das äußere Genital angelegt, aber es sind noch keine Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Genital ersichtlich.

Quelle : http://www.baby-lexikon.com/news/schwangerschaft-wochen/10.-schwangerschaftswoche-492.html

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@LordDeath

Nein, auch noch in der 14. Schwangerschaftswoche wird nichts "geknackt", das wird bloss auf anti-Abtreibungs-Websites behauptet. Eine Abortzange braucht es erst bei Abbrüchen nach der 14. Woche (2. Trimester), falls in diesem Stadium nicht medikamentös eine Fehlgeburt eingeleitet wird. Abbrüche nach der 14. Woche sind selten und werden nur bei medizinischer Indikation vorgenommen.

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Nun jetzt mach doch mal keine Horrorshow draus..... also bei einem Embry, bis zur 12. Woche, nimmt man Tabletten ein, die den Embryo abtöten und eine zweite, mit der bekommst du Blutungen, ist wie wenn man die Regel bekommt. Tut aber auch weh.

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@Tavarez1804

@Tavarez: für einmal stimmt die Beschreibung von waldfrosch.

Allerdings werden etwa 60% der Abbrüche in Deutschland VOR der 10. SSW durchgeführt (in der Schweiz etwa 80%).

Und: die medikamentöse Methode mit der Abtreibungspille wird normalerweise in Deutschland nur bis zur 9. SSW angewendet (und dann wieder für späte Abbrüche nach der 14. Woche).

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Dagegen: Moralische Gründe.

Dafür: Vieles.

Dagegen: Du läßt dein Kind töten

Ich hoffe nur, dass du niemals masturbierst!

Denn bei jedem Erguss tötest du sogar tausende von potentiellen Kindern!

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@adianthum

Samen sind nicht dauerhaft lebensfähig und sterben irgenwann ab. Eine befruchtete Eizelle entwickelt sich zu einem kleinen Menschen.

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@jens79

Selbst ein bereits geborener Mensch ist nicht dauerhaft Lebensfähig und stirbt irgendwann (ab), das ist also kein Argument.

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@Thanatos1

Naja, der Vergleich mit den Spermien hinkt aber sowieso vorne wie hinten... es sind halt Samen... wie Sonnenblumenkerne... ohne Erde, Wasser und Licht wird halt keine Sonnenblume draus. Sie enthalten zwar einen Teil, der ein Leben hervorruft, sind aber alleine keins.

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@wiralle2010

Ne, Spermien sind nicht mit Sonnenblumenkernen zu vergleichen. Erst das befruchtete Ei kannst du mit Sonnenblumenkernen vergleichen.

Und @jens: auch eine befruchtete Eizelle ist nicht von alleine lebensfähig. Sie braucht die Gebärmutter um sich einnisten und entwickeln zu können, d.h. sie benutzt den Körper einer Frau.

Ich meine, wenn eine Frau ungefragt schwanger geworden ist, kann sie auch sagen: Nein, ich bin nicht bereit meinen Körper 9 Monate lang diesem befruchteten Ei zur Verfügung zu stellen, damit es von mir zehren kann, um sich zu entwickeln. - Etwas anderes ist es natürlich, wenn sie sich ein Kind wünscht, oder es zumindest, wenn auch ungeplant, akzeptiert. Dann geht sie diese symbiotische bzw. parasitäre Verbindung freiwillig ein.

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