Für oder gegen Impfen bei Kindern/Säuglingen?

Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

Impfungen sind ein Muss! 84%
Finde ich in Ordnung, nur nicht so früh. 9%
Ich bin komplett gegen Impfungen! 3%
Einige Impfungen halte ich für okay, aber nicht alle vorgesetzten 3%

9 Antworten

Impfungen sind ein Muss!

Es ist doch eigentlich simpel. Eine Impfung immunisiert, d.h. das Immunsystem reagiert auf einen Fremdstoff (Virusproteine, usw.) und bildet Schutzfaktoren (Antikörper, spezifische Immunzellen) und eine Art Gedächtnis (langlebige Zellen die diese Schutzfaktoren bei erneuten Kontakt mit dem Fremdstoff sofort wieder herstellen können). Das ganze passiert auch ohne Impfung tagtäglich zu jeder Zeit im Körper. Eine Impfung gibt lediglich gezielt einen Fremdstoff der für eine Erkrankung relevant ist um gegen diese Erkrankung zu immunisieren. Die Nebenwirkungen leiten sich aus verschiedenen Faktoren ab. Allergien gegen Bestandteile der Impfung sind möglich, damit auch allergische Reaktionen bei Allergikern. Die Immunmechanismen bergen ein gewisses Fehlerpotential, aber das ist nicht anderst als bei jeder Erkältung oder der Erkrankung selbst. Bei jeder Durchdringung einer Barriere (Haut) könne Keime verschleppt werden, desshalb wird vorsorglich desinfiziert.

D.h. eine Impfung hat ein gewisses Risiko. Dieses ist aber ehrlich winzig und jeder Infekt hat ähnliche Risiken. Die Vollbilder der Erkrankungen, gegen die geimpft wird rechtfertigen idR die Impfung ausreichend.

Impfungen sind ein Muss!

Ich sag mal so...

Ich halte Impfungen für absolut notwendig.

Wir haben uns damals bei unserem Nachwuchs an die vom Kinderarzt vorgegebenen(?)/ empfohlenen Impfungen gehalten - zu den von ihm empfohlenen Zeiten.

Okay, wir hatten aber auch einen anderen Start als so manch andere Eltern. Ich denke, Frühcheneltern sind idR noch vorsichtiger/ besorgter als Eltern von voll ausgetragenen Babys.

Finde ich in Ordnung, nur nicht so früh.

Ich bin ein Impfbefürworter und auch meine Kinder sind geimpft. Wohl aber nicht nach dem vorgesehenen Impfplan.

Warum sollte z.B. mein Säugling mit 2 Monaten gegen Hepatitis B geimpft werden, die vor allem beim Geschlechtsverkehr sowie durch verunreinigte Spritzen und Zubehör übertragen wird. Mein Säugling hat aber noch keinen Sex und ist auch kein Junkie.

Alles Gute für dich!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

Wann hast du deine Kinder impfen lassen?

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@Kokosnussraspel

Puh, jetzt kommt´s... Deutschland sucht den Impfpass.

Meine Kinder sind (fast) erwachsen, das müsste ich nachschauen. Ich melde mich dann noch mal.

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Ja das Erkrankungsrisiko für HepB bei Säuglingen in Deutschland ist gering. Dennoch verläuft die HepB bei kleinen Kindern ungleich schwerer als bei Erwachsenen. (Etwa 90% chronische Veräufe). Die Übertragung kann auch perinatal erfolgen. Hepatitis B ist häufig und es gibt asymptomatische Überträger. Die HepB Impfung ist sehr sicher. Somit lässt sich die Entscheidung für eine Impfung von Kleinkindern rechtfertigen.

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Impfungen sind ein Muss!

Impfungen sind sicher, effektiv und notwendig. Die unabhängige STIKO des RKI hat einen Impfkalender ausgearbeitet, an den man sich als Laie halten sollte.

Ich bin komplett gegen Impfungen!

Naja, was soll ich sagen. In meiner Familie gibt es einen schweren Impfschaden. Dadurch haben wir viele andere Betroffene kennen gelernt. Es trifft Menschen in unterschiedlichem Alter und nach unterschiedlichen Impfungen. Aber bei den schweren Impfschäden waren sehr viele neurologische Erkrankungen dabei und bei Kindern viele schwerwiegende Verhaltensänderungen.

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