Für oder gegen die Legalisierung von Cannabis?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Für Legalisierung 90%
Gegen Legalisierung 10%

12 Antworten

Für Legalisierung

Ich bin dafür, weil durch eine Legalisierung das Ganze auch besser kontrolliert werden kann. Man nimmt den Dealern damit die Grundlage und Kiffer (bzw. Menschen, die nur mal probieren wollen) können eben ihren Stoff wie Alkohol auch kaufen.

Wäre Alkohol z.B. illegal, würden einige wohl versuchen den selbst herzustellen, was gewaltig schief gehen kann und am Ende Methanol statt Ethanol rauskommt. Jetzt wird das an Konsumenten verkauft, die dann Methanol runterschütten. Da Alkohol aber legal ist, können wir das Zeug abgepackt und kontrolliert im Supermarkt kaufen und müssen nicht fürchten, dass gepanscht wurde.

Warum sollen Cannabis-Konsumenten diese Sicherheit nicht auch bekommen? Zumal Cannabis im Gegensatz zu Alkohol nicht für Tausende Tode jährlich verantwortlich ist.

Für Legalisierung
Der Cannabis-Handel hat sich professionalisiert. Es geht um immer mehr Geld, die Produktionsmengen werden grösser, das Geschäft lukrativer – und gefährlicher: «Das grüne Gold muss beschützt werden, wenn nötig mit Videoüberwachung, Hunden oder eben Waffengewalt», kommentierte Oliver Guéniat, Chef der Neuenburger Kriminalpolizei, im Interview mit watson die Schiesserei in der Altstätter Hanf-Anlage. Oder anders:  Kriminalisierung schafft Kriminalität. Dieser kann nur ein Riegel geschoben werden, wenn Cannabis legalisiert und Handel und Anbau reglementiert werden.
Kiffer sind auf den Stoff angewiesen, der auf dem Schwarzmarkt gehandelt wird – und damit den Dealern ausgeliefert: So kann Cannabis mit Blei und Pestiziden versetzt sein. Eine Regulierung des Hanf-Anbaus hingegen würde es möglich machen, den Anbau zu lizenzieren,  THC-Höchstwerte zu definieren und Kontrollen durchzuführen. Kurz: Der Kiffer könnte Qualitätsansprüche stellen und wüsste, welchen Stoff er zu welchem Preis bekommt, statt zwielichtigen Dealern vertrauen zu müssen.
Heute fällt Cannabis unter Artikel 19 des Betäubungsmittelgesetzes: Anbau, Konsum und Besitz sind verboten, werden aber nicht strafrechtlich verfolgt, wenn es sich dabei um eine geringfügige Menge (unter 10 Gramm) handelt. Dafür droht eine Busse von 100 Franken und bei Minderjährigen eine Anzeige. Würden die Modelle von Kessler und Guéniat hingegen umgesetzt,  könnten die Kosten für die Strafverfolgung und Strafverfahren massiv gesenkt werden – und Ressourcen klüger eingesetzt werden. Zum Beispiel für die Prävention.

Hier noch eine ganz klare Studie zum Schadenspotenzial!

Das Modell zeigt, dass Alkohol mit 72 von 100 Punkten das grösste Schadenspotenzial aufweist, gefolgt von Heroin (55) und Crack (54). Tabak (26) verursacht einen ähnlichen Schaden wie Kokain (27). Cannabis erreicht einen Wert von 20 Punkten, und hat damit ein  nur gering höheres Schadenspotenzial als Beruhigungs- und Schlafmittel (15 Punkte).

Dieses Kraut sollte man sich nicht installieren , es macht uns zu Menschen , die total gechillt sind , und man ist sogar am lachen .

Es ist für uns einfach nur ein Gift , welches oftmals mit Tabak geraucht wird .

Solchen Giftmischern sollte man sowas nicht erlauben . (joint ausdrück)

Spaß , ich bin zwar ganz klar für eine Legalisierung , aber ob man bei dem was ich mitbekommen habe etwas davon hat , steht auf einem anderen Blatt .

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