Für Medizinstudium - Spanisch wählen oder bei Latein bleiben?

14 Antworten

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Habe selber das große LAtinum und weiß durch einen Bekannten, der Französisch in der Oberstuf belegt hatte und dann schlussendlich Englisch auf Lehramt studiert, wofür er komischerweise das Latinum benötigt, wie aufwendig es ist das Latinum nachzuholen.

Er hat neben seinem Studium Seminare in LAtein und einige Prüfungen abzuleisten, wobei er jede vorige bestehen muss um die nächste ableisten zu können. Er muss das Latinum im Übrigen innerhalb von 1,5 JAhren machen, wobei ich z.B. ganz chillig innerhalb von 5 Jahren das Ding in der Tasche praktisch nebenbei bekommen hab. (7.-11. Klasse)

Klar ist Spanisch toll, doch wenn du studierst gibt es an Unis auch kostenlose oder geringfügig kostende Sprachseminare bzw. Kurse die du besuchen kannst und dich so weiterbilden kannst! Deshalb würde ich jetzt mit Latein weitermachen und das nicht so hinschmeißen, auch wenn du schon das kleine Latinum hast, Medizin wird schon stressig genug werden, wozu dann noch nervende Latein Seminare. MAch dann lieber Spanisch Kurse bei denen du keinen Zwang hast und entscheiden kannst, ob du während der Zeit der Prüfungen einfach mal nicht hingehst..das kannst du bei den Latein Seminaren dann nicht so einfach, da sie ja Vorraussetzung für Medizin sind.

Desweiteren ist es natürlich strebsam schon mit 14 zu wissen was man will, aber versteife dich doch jetzt noch nicht sondern lass dir deine Zukunft offen :)

Für das Medizinstudium ist kein Latinum, geschweige irgendein Lateinseminar bzw. -kurs erforderlich. Die "Lateinkurse" sind in jedem Falle Pflichtseminare, egal, ob man das kleine, große oder gar kein Latinum hat. Des Weiteren erwähnst du schon das stressige Medizinstudium, da hat man kaum Zeit, andere Sprachkurse zu machen! Also lieber während der Schulzeit machen. btw: es ist doch gut, wenn ein 14 Jähriger schon so genau weiß, was er will - dann hat man ein Ziel im Leben vor Augen, das verfolgt werden will!

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@Kaffeetante0476

Dem schließe ich mich als Medizinstudent an. Der Lateinunterricht an der Schule war für mich vergeudete Zeit, es bringt mir im Studium absolut nichts. Schließlich lernt man in der Schule nicht, wie die Abgänge der Halsschlagader auf Latein heißen, sondern eher was Cäsar in Gallien getrieben hat. Ich wünschte mir, ich hätte die Zeit genutzt, um eine lebende Sprache zu lernen - so gut wie in der Schule lernt man eine Fremdsprache nachher nicht mehr.

Und wie schon gesagt ist ein Latinum weder Voraussetzung für ein Medizinstudium, noch bringt es einem irgendwelche Vorteile im Sinne von Kursen, die man nicht belegen müsste o.ä.

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Also fürs Medizinstudium ist Latein nicht notwendig. Es ist nicht schlecht, wenn Du ein paar Grundkenntnisse hast, aber man hat sowieso im ersten Semester nochmal einen umfassenden Kurs Terminologie, in dem die medizinische Fachsprache (ist eh Latein und Griechisch) nochmal nah gebracht wird - ist etwas Paukerei (so oder so), aber wenn man ein Gespür für Sprachen hat, absolut kein Problem! Lern lieber Spanisch, dann kannst du dich auch mit deinen spanisch sprechenden Patienten verständigen, das kann nämlich kaum ein Mediziner - und den lateineischen Kram versteht eh kaum ein Patient und du versuchst alles ins deutsch zu übersetzen, aber das kommt dann mit dem ständigen Gebrauch der Begriffe sowieso. Mach dir also keinen Kopf - ich konnte nicht ein Wort Latein, als ich angefangen hatte und hab´s auch gepackt. Nur Mut!!!

Nimm Spanisch! Ich studiere selber Medizin und kann dir versichern, dass du auch komplett ohne Lateinkenntnisse wunderbar Medizin studieren kannst. Bei den meisten Unis müssen sowieso alle Studenten - egal ob Latinum oder nicht - einen Lateinkurs für Mediziner belegen (medizinische Terminologie). Der Kurs war bei uns echt einfach, man musste nur die Nominativ- und Genitiv-Deklinationen und ein paar medizinische Fachvokabeln lernen.

Und wegen Physik und Chemie mach dir mal keine Sorgen. An der Uni geht es da sowieso bei null los, der Schulstoff wird nicht vorausgesetzt und bringt dir auch nicht viel. Wichtiger ist, dass du ein allgemeines Verständnis für Naturwissenschaften hast, dass du also Zusammenhänge in diesem Bereich schnell begreifst.

Das einzige was wichtig ist, ist dass du ein sehr gutes Abi hinlegst. Wenn du die Kurse so wählst, wie deine Talente und Interessen liegen, schaffst du das auf jeden Fall, es wird nur ein bisschen Arbeit. Wenn das Abi nicht für eine direkte Zulassung zum Studium reicht, musst du dich auf sehr lange Wartezeiten einstellen (z.Z. 6½ Jahre!).

Also: Vergiss Latein, Physik und Chemie. Wähle die Fächer, die dich interessieren und in denen du gut bist. Konzentriere dich auf ein gutes Abi. Dann klappt das mit dem Medizinstudium.

Als Medizinstudentin war ich heilfroh, das große Latinum geschafft zu haben. Spanisch brauchte ich als Ärztin bisher noch nie.

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@Nunuhueper

Vielleich hat sich das Studium in der Zwischenzeit verändert. Mir jedenfall helfen meine spärlichen Lateinkenntnisse nicht im geringsten.

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