Für Hamster Terrarium o.Käfig?

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6 Antworten

http://www.gutefrage.net/tipp/die-richtige-hamsterhaltungwas-man-alles-braucht-und-was-nicht

Guck mal hier ;)

Terrarien und Aquarien sind viel besser als Käfige. U.a. wegen der Streuhöhe, Größe und es gibt, wie du schon sagstest, viel weniger Verletzungsgefahr.

Hier Zubehör: rodipet.de Dort ist alles artgerecht.

Und: Kein Nadelholz verwenden. Das kann harzen und das ist giftig für Hamster.

LG

Hamster haben leider nur eine Lebenserwartung von 2-3 Jahren (wobei 3 Jahre schon sehr selten sind). Trotzdem kann es sein, dass ein Hamster auch viel früher stirbt, z.B. an einem genetischen Defekt, da kann man bei keinem Tier sicher sein. Ich finde es aber sehr gut, dass du einen Hamster aus einer Nothilfe aufnehmen möchtest, denn in Zoohandlungen sollte man keine Tiere kaufen.

Käfige sind für Hamster ungeeignet, da du nicht hoch genug einstreuen kannst und der Hamster sich beim klettern verletzen kann. Zudem sind sie in der Regel viel zu klein. Terrarien sind auch nicht geeignet, da auch hier die Streukante zu niedrig ist und die Belüftung nicht ausreichend.

Am besten eignen sich für Hamster Aquarien mit einer Gitterabdeckung oder Selbstbauten. Die Mindestgröße liegt bei 100x50 cm Grundfläche, das reicht aber nur dann, wenn dein Hamster wirklich viel Auslauf bekommt (am besten einen Dauerauslauf über Nacht). Besser ist es, gleich 1m² oder mehr anzubieten. Das Gehege sollte min. 30cm tief eingestreut werden (Heu mit Kleintierstreu vermischen und kräftig andrücken, dann halten die Gänge), es sollte ein Sandbad vorhanden sein (für Zwerge eher flächig, für Goldies eher tief), ein großes Laufrad (min. 25 cm (Zwerge) bzw. 30cm (GH), gut geeignet sind die Räder von Rodipet), ein Mehrkammerhaus mit abnehmbaren Dach und ohne Boden, das direkt auf der Streu stehen sollte, ein Wassernapf und Verstecke wie Korkröhren, Tonhöhlen u.ä.

Am besten schaust du mal in die Kleinanzeigen, dort werden oft billig gebrauchte Aquas angeboten. Du kannst auch 2 kleinere nehmen, von jedem eine Seitenscheibe heraus trennen und beide verbinden. Den Gitterdeckel kannst du aus 4 Leisten und Volierendraht leicht selber bauen, aus Pappelsperrholz kannst du Häuser und Ebenen auch selber basteln. Kennst du das Forum schon? http://www.das-hamsterforum.de/index.php?page=Index&s=084ed819907b96f0e1dd707f1e9faaec1603cf00 Da gibt es viele Ideen für Gehege, schau dich da am besten mal um. Eine Vermittlungsrubrik mit Tieren, die ein neues zu Hause suchen, gibt es dort auch.

ja, es gibt zwar hamster terrarien die angeboten werden.. aber die sind eigentlich wirklich nicht das non plus ultra.. wenn auch besser wie manch ein hamsterkäfig im handel.. da graust es einem ja..

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Gitterklettern ist tatsächlich recht gefährlich für Hamster, da sie sich eben fallen lassen, wenn sie nicht weiter wissen. Sie können keine Höhen einschätzen, deshalb lassen sie sich auch aus zu großen Höhen fallen.
Dabei kommt es mitunter zu Knochenbrüchen, auch beiben manche Hamster mit dem Bein im Gitter hängen dabei.
Je nachdem worauf sie fallen, kann das vermutlich auch mal zu inneren Verletzungen führen. Das alles passiert allerdings nicht dauernd und nicht jedem Hamster. Dennoch rate ich unter anderem aus diesem Grund stets von Gitterkäfigen ab für die Hamsterhaltung.

Wie alt sind deine Hamster denn geworden?

Was genau für ein Häuschen ist es denn? Dann kann ich dir dazu auch noch sagen, ob es geeignet ist oder nicht.

Mein Rat:
Aquarium mit Gitterabdeckung, min. 100 x 40 cm Grundfläche, besser mehr, mindestens 20 - 40 cm Einstreutiefe.
Die Einstreutiefe ist der zweite Grund, warum ich von Gitterkäfigen abrate.

Als Einrichtung:

  • Ein Mehrkammernhaus aus Holz ohne Boden (damit er sich eingraben kann) mit abnehmbarem Dach (zur leichten Nestkontrolle ohne Nestzerstörung) und mit Keramikecktoilette mit Chinchillasand in einer Kammer
  • mehrere weitere Verstecke, wie zum Beispiel Korkröhren, Holztunnel, Weidenbrücken, Keramikhäuschen (kein Plastik, Plastik ist nicht atmungsaktiv und kann splittern, wenn es angenagt wird)
  • Ein Sandbad mit Chinchillasand oder in einem schönen große Gehege gleich ein ganzer Sandbereich
  • Frischfutternapf, kleiner Trinknapf
  • als Nistmaterial zerrissenes Toilettenpapier, weiß, unbedruckt, unparfümiert (keine Hamsterwatte, darin können sie sich Gliednmaßen abschnüren)
  • Laufrad, min. 25 cm Durchmesser, kein schereneffekt, geschlossene Lauffläche, geeignet sind das Wodent Wheel (spezielle splitterfreie Kunststoff) oder Holzlaufräder, schau dazu bei rodipet.de

Anregungen, wie solche Gehege aussehen können, findest du auf hamstergehege.blogspot.de.
So zum Beispiel:
http://3.bp.blogspot.com/_upClIMHtoKg/S_w8tjJSafI/AAAAAAAAGxE/7qiheOvUvwY/s1600/DSC03936.JPG

Meine Hamster sind immer sehr alt geworden so 3 Jahre bestimmt.Nur die letzen zwei Dsungarischen Zwerghamster sind nur ca.2 Monate alt geworden.Das Häusschen habe ich bei EBAY bestellt.Es ist aus http://andys-nagerparadies.de/osCommerce/images/61642_h.jpg diesem Holz..Danke für deine Antwort! :)

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@TheDesilein

Drei Jahre ist ein gutes Alter. Mein Dsungare wurde 2 Jahre und 10 Monate alt etwa.
Zwei Monate ist natürlich zu jung. Wie alt waren sie denn, als du sie bekamst? Eigentlich sollten sie ja schon min. 8 Wochen (was ja etwa 2 Monate sind) alt sein, bevor sie überhaupt abgegeben werden.

Das Häuschen würde ich wegwerfen.
Das ist Nadelholz. Hamster vertragen die ätherischen Öle aus dem Holz nicht so gut. Zudem können diese Häuschen auch nach Jahren noch harzen und Harz kann die Backentaschen verkleben.
Nimm Häuschen aus Laubhölzern, Pappel zum Beispiel.
Daran gestorben sind sie aber vermutlich nicht.

Hier mal ein Beispiel für ein gutes Mehrkammernhaus:
https://www.rodipet.de/shop_de/cgi-bin/shop/front/shop_main.cgi?func=det&wkid=293021275574709&rub1=Rodipet%AE+Holzhaus&rub2=&artnr=149&pn=0&sort=0&partnr=18106&all=

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Als Niestmaterial kann mann aber auch Heu nehmen, das ist natürlicher als Toilettenpapier.

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Hamster hält man ja eigentlich am besten einzeln, weil die sonst total gestresst sind und gestresste Tiere schneller sterben. Ich hab zwar keinen Hamster aber dafür Mäuse. Die klettern auch immer quer durch den Käfig. Wenn sie keinen Meter tief oder auf eine Holzetage fallen kann eigentlich nichts passieren. Wenn deine Hamster mal ausgebrochen sind, haben sie vielleicht Süßikkeiten gefressen und daran gestorben?

Ein Hamster braucht ein Gehege mit mindestens 1qm grundfläche und 30cm Einstreu um seine Bedürfnisse ausleben zu können.

Bei Gitterkäfigen besteht das von dir benannte Problem, das die Tiere durchaus umbringen kann. Daher Gitter nur zur Belüftung (Seitenstück, Dach ect.) und sonst Holz oder Glas.

Hier ist ein toller EB für nur 50€ :

meerschweinchen-artgerecht-halten.de/hamstereb.php

auf diebrain.de findest du noch mehr Infos zu dem Thema

160cmx60cmx60cm - (Gesundheit, Hamster, Terrarium)

Wenn du mehrere Hamster im selben Käfig hälst schlachten die sich gegenseitig ab. Hamster sind Einzelgänger. Sie kommen in Gruppen nicht klar. Somit wär schon diese Frage geklärt. Jetzt zum Käfig. Bei einem Terrarium ist die Luft sehr schlecht. Der Hamster könnte ersticken, also brauchst du ein offenes Dach oder ein sehr offenes Gitter, was ziemlich unpraktisch ist weil er rausklettern könnte. Ich bevorzuge Käfige. Der Käfig darf aber nicht zu hoch sein! Die Hamster könnten runterfliegen und sich verletzen. Ist der Käfig nicht größer als 40cm (so ist es jedenfalls bei Goldhamstern) besteht keine Gefahr wenn sie runterfliegen solange sie auf Streu und nicht auf spitze oder harte Gegenstände fallen. Ich hoffe ich konnte dir helfen, Lg Vanessa

Hamster sollten nicht tiefer als 20 cm fallen können.
Und auch dabei können sie immer noch mit dem Fuß hängen bleiben im Gitter. Ich las schon von Hamstern, die dann kopfüber den halben Tag mit gebrochenem Bein im Gitter hingen, bis der Halter von der Arbeit kam und es bemerkte.
Zudem fehlt in einem Gitterkäfig die Möglichkeit, tief genug einzustreuen.

Ja, falls die Hamster zusammen in einem Gehege gehalten wurden, kann es sein, dass sie sich totgebissen haben. Das sollte man aber dann an Bisswunden erkennen können.

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@Rechercheur

oder sie sind an Stress gestorben, weil sie sich ständig angezickt haben.

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