Für Freizeitgeländereiten egal ob Englisch gerittenes pferd oder western geritten?

4 Antworten

Ich denke mal, wenn du "vernünftig" reiten gelernt hast, solltest du auch nach einer kurzen "Einarbeitung" mit einem anders gerittenen Pferd klar kommen. Mein Reitlehrer sagt immer, Reiten ist reiten und wer die Grundlagen gut beherrscht, ist meiner Meinung dann durchaus in der Lage, sich auf ein anderes Pferd einstellen zu können. Auch wenn die Reitweise anders ist. Vor allen Dingen, wenn man eigentlich nur im Gelände vor sich "hinbummeln" will und nicht irgendwelche für die Reitweise typischen Manöver ausführen will.....

Ich reite normalerweise englisch und habe kein Problem, wenn ich mal ein Westernpferd unter den Hintern bekomme.

Wenn du ein klein wenig flexibel bist ( was man als Reiter ja ohnehin sein sollte, Pferde sind ja sowieso  nicht alle gleich " zu bedienen" wie Fahrräder), merkst Du schnell, in wie fern das Pferd ein wenig anders reagiert.

Reines Freizeitreiten geht auch viel über Stimme - und auch da braucht man keine besondere Begabung für Fremdsprachen, um statt " brrrr" eben "whoa" zu sagen ;-)

Allerdings: springen mit Westernsattel ist eher nicht ratsam und aus gutem Grund unüblich...

Ich glaube jeder Freizeitreiter der vernünftig reiten gelernt hat kann sowohl ein englisch gerittenes Freizeitpferd als auch ein western gerittenes Pferd reiten. Da du eh nur ins Gelände reiten willst, liegt es wohl mehr an dir - Englischsattel oder Westernsattel?

Allerdings ist Springen mit Westernsattel nicht sonderlich gut und deswegen rate ich dir davon ab. Wenn du springen möchtest, dann solltest du dir doch überlegen beim Englischen zu bleiben. Mal ins Westernreiten reinschnuppern kannst du sicherlich mal. Vielleicht gibt es ja ein, zwei Leute am Stall die Western reiten oder einen Stall der Unterricht gibt.



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