Für ein Kleingewerbe Versichern lassen? Lohnt sich das?

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4 Antworten

Ein Kleingewerbe liegt vor wenn der Umsatz im Jahr weniger als 17.500,- € beträgt. Liegt er drüber ist man Regelunternehmer und muss Umsatzsteuer abführen darf jedoch auch die Vorsteuer abziehen.

Die Kosten für die Versicherung sind eine Betriebsausgabe und mindern den Gewinn.

Ab 385,- € monatlichen Gewinn liegt aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherung keine geringfügige beitragsfreie Nebenbeschäftigung mehr vor.

Wegen den Betriebsversicherungen würde ich mal einen unabhängigen Versicherungsmakler aufsuchen.

Nein, das lohnt sich leider überhaupt nicht.

So ein Kleingewerbe lohnt sich nur, wenn man z.B. entweder durch eine hauptberufliche Tätigkeit sowieso krankenversichert ist, oder aber durch den Ehepartner mit in der Familienversicherung.

Dann muss man aber dringend darauf achten, dass man die Voraussetzungen erfüllt (nicht über 15 Wochenstunden arbeitet und kein Gewinn über bestimmte Grenzen (ich glaube, es sind aktuell 360 Euro). Achtung: Gewinn und nicht Umsatz!

Ein Gewerbe meldet man beim Gewerbeamt an, nicht beim Finanzamt.

Maler = zulassungspflichtiges Handwerk. Bist du Meister oder Altgeselle ?

Überleg dir genau, was du tust... Am Besten wäre es, wenn du dich bei der Handwerkskammer mal beraten lässt, was an handwerklichen Tätigkeiten du überhaupt machen darfst.

muhammed60 20.05.2013, 22:15

Das Malern ist nur ein Beispiel gewesen.

Es geht mir um kleine Tätigkeiten die man auch ohne Ausbild ausüben kann.

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Was Du meinst nennt sich Betriebshaftpflichtversicherung und was die kostet ist abhängig von dem zu versichernden Risiko. Da brauchst Du eine Fachberatung unde dazu mußt Du erstmal genau beschreiben wass Du für Arbeiten ausführen willst.

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