Für die 8.Klasse Gymi Spanisch oder Latein wählen?

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13 Antworten

Also ich hatte damals Latein gewählt und es nach drei Jahren echt bereut, weil eigentlich brauche ich diese Sprache nicht, auch als Arzt lernt man die ganzen Fachbegriffe wohl eher im Studium als, dass dir die ein Lehrer beibringt. Spanisch ist zudem noch eine schöne Sprache, die man auch SPRECHEN kann, bei Latein kann man froh sein, wenn man drei Sätze in zwanzig Minuten schafft zu übersetzen, weil die später so kompliziert werden, da blickt man nicht mehr durch, wenn man nicht ausgiebig lernt und lernt und lernt ... Wobei Latein einem sehr hilft die Deutsche Grammatik besser zu verstehen, also sowas wie Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ (in Latein gibt es auch nocht: Ablativ und Vokativ) konnte ich früher nicht, aber jetzt bin ich da echt gut drin. Auch ist es die Grundlage vieler Sprachen und wenn man Latein lernt, kann man Sprachen wie Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch besser lernen. Also wenn du eine Sprache lernen willst, die du in deinem Leben (im Urlaub, internationanler Beruf, oder soetwas) wirklich sprechen können willst/musst, würde ich dir Spanisch empfehlen, da es die drittmeistgesprochene Sprache der Welt ist. Latein solltest du nur wählen, wenn du dich für die Sprache und die römische Kultur, etc. interessierst, selber Latein Lehrer werden möchtest oder gerne noch eine weitere Sprache irgendwann anfangen möchtest, dessen Grundlage Latein ist.

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Ich habe von der 7. bis zur 13. Klasse Latein gehabt und bin da sehr hin und her gerissen. Manchmal denke ich mir "Wie sinnlos das war. Latein bringt mir überhaupt nix, ich brauche das nie wieder, hätte ich stattdessen mal Russisch oder Spanisch wählen können", aber manchmal denke ich mir auch "Irgendwie ist es toll, Latein zu können (sofern man bei einer toten Sprache von Können sprechen kann), ich verstehe den Großteil der Fremdwörter in wissenschaftlichen Texten, auch wenn ich sie zum ersten Mal lese, und ich habe im Unterricht auch viel über römische und griechische Mythologie und die Geschichte der Antike gelernt". insgesamt würde ich dir zu Latein raten. Warum? Es ist schwer, aber man lernt unheimlich viel, auch über Grammatik. Es trägt zu einer abgerundeten Allgemeinbildung bei, wie ich finde. Und wenn du später tatsächlich Medizin studieren willst, ist es sehr positiv, wenn du die Fachausdrücke erkennst, bevor du sie kennst. Außerdem ist es nicht ganz richtig, dass Latein fürs Medizinstudium nicht mehr verlangt wird... zwar ist es keine Voraussetzung, aber Freunde von mir, die Medizin studieren, hatten Latein in den ersten Semestern als Kurs (natürlich wissenschaftliches Latein, nicht Römer gegen Griechen ;)) Und was mich vor allem dazu bewegt, dir zu Latein zu raten: Wenn du es jetzt nicht machst, dann machst dus mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr (abgesehen eben von den zwei kleinen Kursen im Medizinstudium). Aber Spanisch kannst du immer machen. Und das machen auch voll viele. Ich habe mich neulich bei der TU Berlin für zwei Sprachkurse angemeldet und der ganze Flur war voller Menschen- dann kam eine Frau raus und sagte "Spanischanmeldungen ein Stockwerk höhter".... dreiviertel der leute sind aufgestanden und gegangen^^ Spanisch ist als Kurs in der Uni sehr beliebt und wird fast überall angeboten. Und wenn du dann Latein schon kannst, wird die Spanischlernen sicher leicht fallen.

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Ich würde Dir auf alle Fälle raten, Spanisch zu nehmen - das ist eine so genannte lebendige Sprache und die 4. wichtigste Weltsprache. Damit stehen Dir beruflich viele Möglichkeiten offen.

Latein ist eine so genannte tote Sprache - das heißt, sie ist nirgends Amtssprache; und auch Ärzte unterhalten sich nicht auf Lateinisch (die Grammatik brauchst Du also nicht)! Die medizinischen Fachbegriffe kann / muss man wie Vokabeln lernen (und da hilft es dann durchaus, wenn man Spanisch kann - es ist auch eine romanische Sprache).

Ich hatte damals die Wahl zwischen Latein und Französisch, habe Latein genommen, weil ich auch Ärztin als Beruf angedacht hatte, hatte mich dann aber umentschieden - und Latein nie gebraucht. Allerdings habe ich dann später als Erwachsene Spanisch gelernt und Etliches wiedererkannt. - Umgekehrt kenne ich Ärzte, die kein Latein in der Schule hatten und prima in ihrem Beruf sind.

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also für medizin brauchst du auf jeden Fall dein Latinum, und das später an der Uni zu machen soll ziemlich anstrengend sein... Ich habe momentan Latein, und kann dir sagen, dass, wenn du Französisch oder Englisch kannst, dir auch relativ viele Vokabeln herleiten kannst.

Also, mein Fazit: Latein ist eine, aus meiner Sicht, ziemlich schwere Sprache, und du wirst höchstwahrscheinlich auch mal Momente der Verzweiflung erleben :) , aber nichts desso trotz, kann man es mit etwas lernen schaffen, und dann bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn du Medizin studieren willst...

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um Lehrerin für Sprachen zu werden musst du dein latinum machen, sonst kannst du es vergessen!

Außerdem hast du von Latein auch mehr. Klar ist einne tote Sprache und du lernst sie nicht zu sprechen. Aber vorallem auch Spanisch kannst du mit latein sehr gut lernen, also wenn du später mal das bedürfniss hast Spanisch zu können kannst du es dir mit den geeinten Mittln selber beibringen. Ich kann dir auch sagen warum Meine Cousine lernt jetzt Spanisch seit diesem Jahr und ich habe jetzt mein 2. Jahr Latein und wenn meine Cousine dann mal so etwa auf Spanisch sagt, um zu zeigen wie gut sie es kann, weiß ich was sie sagt!

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Kommentar von Albatroesser
20.10.2012, 12:23

Das mag an manchen Universitäten noch der Fall sein, aber ich kenne viele Lehramtsstudenten mit den Fächern Englisch, Deutsch und Französisch, die kein Latinum haben und es auch nicht machen müssen.

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Kommentar von adabei
22.06.2015, 15:23

Ich habe Englisch und Französisch studiert. Da ich in der Schule kein Latein hatte, habe es während der ersten drei Semester an der Uni nachgeholt. Das ist also möglich.

Wie @Albatroesser schon sagte, verlangen heutzutage längst nicht mehr alle Unis das Latinum, wenn man Sprachen studiert.

Für das Medzinstudium ist es sowieso schon lange nicht mehr erforderlich. Da reicht ein Schein, in dem die medizinischen Fachausdrücke abgefragt werden.

 

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Wenn du Latein nimmst, kannst du vielleicht eines Tages Cicero lesen, nimmst du Spanisch kannst du dich mit Menschen unterhalten.

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Spanisch!!! ich hatte latein von der 6.-9. klasse und fand es furchtbar, es ist langweilig und anstrengend! In den ersten zwei jahren ist es zwar noch leicht und macht etwas spass, aber danach die jahre (8./9.) war es der pure albtraum und die note wurde auch jedes jahr wieder schlechter... Spanisch hab ich von der 10.-12. Klasse und es ist deutlich besser!! :) Es macht mehr spass, weil man es auch spricht und auch was so ueber spanien oder spanischsprachige länder lernt!! ausserdem ist es eine tolle sprache.

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Spanisch!

Das Latinum brauchst du nicht mehr für ein Medizinstudium. Willst du es aber trotzdem machen, kannst du es ganz locker nachholen.

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Um ehrlich zu sein würde ich Spanisch nehmen. Latein ist nicht leicht.... Außerdem ist es keine gesprochene Sprache.

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Also wenn du Ärtziin werden willst solltest du vielleicht eher Latein wählen:)

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Kommentar von adabei
22.06.2015, 15:27

Nein, das ist nicht zwingend erforderlich.

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Also Latein brauchst du wenn du Ärztin werden willst,das steht fest.

LG:)

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Kommentar von Aliha
20.10.2012, 11:26

Wenn du kein Latein in der Schule gehabt hast, musst du im Medizinstudium einen Kurs "medizinische Terminologie" oder so ähnlich belegen. Weitere Kenntnisse sind nicht erforderlich.

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Spanisch geht,aber Latein hat mehr mit Religion zu tun also???

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Kommentar von Steffi89
20.10.2012, 11:34

Mit Religion? Nicht wirklich....eher mit Geschichte ein bisschen. Aber das macht auch nichts...ich hasse Geschichte, aber in Latein war das gar nicht so schlimm.

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Hey, ich hatte Latein ab der 6. Klasse und Spanisch ab der 11. Klasse. Das ist natürlich bei jedem unterschiedlich, was man aber definitiv sagen kann ist, dass Latein den Vorteil hat, dass man unglaublich viel über Sprachen an sich lernt, man erweitert wirklich seinen Horizont damit, man kann sehr viele alltägliche Sachen daraus ableiten und tut sich beim Lernen anderer Sprachen leichter. Der Nachteil ist aber, dass man die Sprache nicht wie Spanisch benutzen kann, es ist einfach eine tote Sprache. Wenn du eher schüchtern bist, dann könnte das aber sogar ein Vorteil sein, denn in Latein muss man ja immer nur übersetzten, während man in Spanisch im Unterricht viel mehr redet. Das war beispielsweise für mich auch ausschlaggebend.

Bei deinem Berufswusch würde ich dir Latein empfehlen. Als Mediziner muss man Latein können, für Lehramt glaub ich ist es nur für bestimmte Fächer vorgeschrieben. Mir hat Latein sehr viel Spass gemacht, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich eine der Einzigen war, die anderen fanden Latein einfach nur schrecklich und haben es gehasst.

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Kommentar von adabei
22.06.2015, 15:29

Für das Medizinstudium ist das Latinum schon lange nicht mehr erforderlich. Ein Terminologiekurs an der Uni reicht.

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