Führerscheinentzug wegen Abbauprodukten von THC?

5 Antworten

Bei den Schnelltests kann ich es Dir nicht sagen, hab ich noch nie darauf geachtet. Ich werde aber bei der nächsten Bestellung mal nachfragen.

Im Blut, also wenn der Schnelltest positiv war oder verweigert wurde, und Du zur Blutspende gehen musst, werden bei THC alle drei Werte überprüft: THC,
THC-OH und THC-COOH (Carbonsäure, unwirksames Abbauprodukt). Also spätestens hier stellt sich anhand der ersten beiden Werte heraus, ob relativ zeitnah geraucht wurde.

Die Carbonsäure wird bei der MPU wichtig, weil die Höhe darüber entscheidet, ob ein halbes oder ein ganzes Jahr Abstinenz erforderlich wird. Beim halben Jahr sollte aber sonst nichts sein, also nur geringer Konsum.

harobo

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die aktuellen Wipe-Tests so genau sind. I. d. R. stellen die nur fest, was ungefähr innerhalb einer Woche passiert ist. Alles andere ist relativ irrelevant für das korrekte Führen eines KFZ, es sei denn, du wirst öfter erwischt und dir wird durch Blutproben das Kiffen oder wasimmer nachgewiesen, dann könnte die Führerscheinstelle Stress machen. Sprich: Lass das Autofahren nach dem Kiffen für eine Woche bleiben. Oder gar nicht erst kiffen, dann bist du auf der sicheren Seite.

Kurz und knapp:

meistens ist nach 2-4 Tagen ist das aktive THC weg. Das heißt du fährst nicht unter drogeneinfluß und hast keine große Strafe zu befürchten (außer eventuell den Führerscheinentzug wegen zuviel Abbauprodukte). Danach wird geschaut wieviel Abbauprodukte du noch im Blut hast. Wenn viel, kann die Führerscheinstelle eine MPU/Ärztliches Gutachten verlangen. Dort musst du sie dann überzeugen , dass du nur selten rauchst. Die Abbauprodukte sind je nachdem wieviel du rauchst nach ca 4-8 Wochen (Im Blut) dann auch weg. Und Urintest verweigern ist ja sowieso Pflicht.

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