Führerschein weg bei 0,6 Alkomat

4 Antworten

RobertaKrumb kam mir zuvor ... ich habe es geschafft, daß meine komplette Antwort vor Absendung gelöscht wurde.

Es sei aber noch auf § 316 StGB hingewiesen (ein Unfall wäre für Gefährdung des Straßenverkehrs relevant, aber nicht für Trunkenheit am Steuer, hier reicht relative Fahruntüchtigkeit). Kurz: ehe Punkte eingetragen werden, wird es noch einen Gerichtstermin geben, den schon das Fahrverbot von einem Monat erfordert.

Grundsätzlich darf die Polizei einen Führerschein übrigens nur dann einbehalten, wenn Gefahr in Verzug wäre,also zumindest Fahruntüchtigkeit festgestellt wurde, ansonsten ist dies Gerichten vorbehalten. Wie wurde die Einbehaltung begründet?

Wie wurde die Einbehaltung begründet?

siehe meine Antwort, da ist die Begründung!

es waren keine ‰ sondern mg/l

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@ginatilan

Hallo ginatilan,

da sieht man mal, daß ich keine Erfahrung mit der Praxis von Alkoholtestgeräten habe, sondern nur ein wenig die Theorie kenne. Dann 1,2 Promille und gemäß BGH damit absolute Fahruntüchtigkeit, damit eindeutig eine Straftat und keine OWi, Folgen wie von Dir beschrieben.

Vielen Dank für den Hinweis :).

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Dein Verstoß ist offensichtlich noch nicht von Deiner zuständigen Führerscheinstelle endgültig bearbeitet worden, deshalb bist Du in Flensburg noch "sauber".

Für 0,5 - 1,1 Promille gibt es 1 Monat Fahrverbot, 500 €Geldstrafe und 4 Punkte (letztere noch nach der bisherigen Regelung, das kann sich mittlerweile aber geändert haben).

Wenn Du schon einmal wegen Alk im Straßenverkehr aufgefallen oder in der Probezeit bist, wird's teuer und häßlicher.

bei dem auszug vom verkehrsregister war schon die neue Sache angeheftet, natürlich noch nicht mit Punkten. Nur ich hatte bis dahin 0 Punkte. Dann habe ich doch bis dahin mir noch nichts zuschulden kommen lassen. Oder alles ist bis dahin erloschen, oder??

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Hallo Philippjaegger

Musste vor 4 Wochen meinen Führerschein abgeben wegen 0,6 im Alkomat.

der Alkomat hat keine ‰ gemessen, sondern mg/ml

du musst die 0,6 also mal zwei nehmen, entspricht also 1,2‰

deswegen auch die Blutentnahme!

bis 1,1‰ hättest du keine Blutentnahme gebraucht, da hätte als gerichtlichen Beweis auch die Atemkontrolle des Dräger Alcotest 7110 Evidential gerreicht

wenn die BAK 1,2‰ ergibt gilt folgendes für dich:

1.) Strafe ca. 30-40 Tagessätzen (1TS=Monatsnetto/30). Wenn man unters Jugendstrafrecht fällt Sozialstunden. Dies KANN angewendet werden muss aber nicht.

2.) ca. 9-12 Monate FE-Entzug. Neubeantragung frühestens 3 Monate vor Sperrfristende möglich. (Kosten ca. 150€)

3.) Keine Punkte da Entzug wegen § 4 Abs 2 StVG. Bei Neuerteilung wieder punktefrei.

4.) Wenn BAK 1,6‰ oder mehr wird eine MPU nach §§ 13 Nr. 2 FeV angeordnet (ca. 420€), die kann aber nur nach Aufarbeitung bestanden werden. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig vorzubereiten.

5.) Strafbefehl in ca. 1-4 Monaten. Die Zeit des vorläufigen Entzugs wird beim Verhängen der Sperrfrist berücksichtigt. Verhandlung recht unwahrscheinlich es sei denn bei Einspruch oder wenn du unters Jugendstrafrecht fällst.

6.) Du bist nicht verpflichtet, weitere Angaben bei der Polizei zu machen. Dies ist in der Regel (ohne anwaltliche Beratung) auch keinesfalls zu empfehlen.

7.) Vor Neuerteilung ist zwingend ein Seminar für Alkoholauffällige Kraftfahrer zu absolvieren, da in der Probezeit aufgefallen siehe NAFAPlus Kosten ca. 300€

8.) PZ ruht bei Entzug, Verlängerung der PZ auf 4 Jahre.

9.) Die Sperrfrist kannst Du über ein Seminar zur Sperrfristverkürzung, z.B. Mainz 77, um 1-3 Monate verkürzen

die Punkte 7 und 8 nur wenn noch Probezeit besteht

DH.

Als Zusatz: Du solltest nächste Woche mal anrufen und den genauen BAK-Wert erfragen, dann lassen sich die Folgen besser eingrenzen. Insgesamt musst Du aber damit rechnen das Du Deine Fahrerlaubnis frühestens in 10-12 Monaten neu erteilt bekommen kannst.

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@Crack

Hallo Crack

stimmt, nach 4 Wochen sind die Blutwerte bei der Polizeiwache, die den Fragesteller angehalten haben, auf jeden Fall schon bekannt

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