Führerschein mit 17 - was darf die Begleitperson, was nicht?

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8 Antworten

Nicht alles, was im Internet zu lesen ist, ist auch korrekt (das gilt natürlich auch für meine Beiträge) :-)

So findet man auf der angegebenen Seite folgende Aussage:

Wurde der Vertrag beispielsweise so abgeschlossen, dass der Fahrer ein bestimmtes Mindestalter haben muss (um dadurch an eine günstigere Versicherungsprämie zu kommen), dann darf versicherungstechnisch eben kein 17-Jähriger ans Steuer. Bei einem Verstoß gegen diese Vereinbarung verliert das Fahrzeug zwar nicht automatisch den Haftpflicht-Versicherungsschutz, aber die Versicherung wird saftige Nachzahlungen als Vertragsstrafe fordern (so genannter Regress). Sogar die Kündigung durch den Versicherer ist möglich.

Die drei Begriffe "Nachzahlung", "Vertragsstrafe" und "Regress" werden hier so dargestellt, als seien sie ein- und dasselbe. Das ist aber nicht der Fall!

Statt dessen ist:

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"Nachzahlung": Die Differenz zwischen dem Beitrag, den der Versicherungsnehmer für die Versicherung seines Fahrzeuges hätte zahlen müssen, wenn er nicht bestimmte Verhaltensweisen vereinbart hätte (etwa, sein Fahrzeug nur von Personen ab einem bestimmten Mindestalter führen zu lassen), und dem Beitrag, den er tatsächlich gezahlt hat.

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"Vertragsstrafe": Ein Betrag, auf den die Versicherung einen Anspruch hat, wenn dies im Versicherungsvertrag für bestimmte Fälle von Vertragsverstößen ausdrücklich vereinbart wurde und einer dieser Fälle eintritt.

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"Regress": Der Betrag, den die Versicherung vom Versicherungsnehmer verlangen kann, wenn sie einen Schaden zu ersetzen hatte und der Versicherungsnehmer vor, während oder nach dem Schadensereignis eine Obliegenheitspflicht verletzt hatte. Der Regress ist auf die tatsächliche Schadenshöhe, maximal jedoch 5000 Euro je Obliegenheitspflichtverletzung beschränkt.

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Ob sie unbedingt vorne sitzen muss weiß ich jetzt nicht. Auf jeden Fall muss sie ebenso fahrtüchtig sein (also nüchtern), als ob sie das Fahrzeug selber führen würde!

schonmal bei wikipedia geschaut?

Die Begleitperson darf – im Gegensatz zu einem Fahrlehrer – nicht in die Fahrzeugbedienung eingreifen. Sie ist nicht verantwortlicher Führer des Fahrzeugs. Die Begleitperson kann auf jedem beliebigen Fahrgastsitz des Fahrzeugs mitfahren.

Fahrzeugführer und Begleitperson dürfen keinen Alkohol trinken bzw. getrunken haben. Die Begleitperson hat die Pflicht, ihren Führerschein mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen auszuhändigen.

Wikipedia ist nicht immer der Weisheit letzter Schluß - das wird von Usern gemacht und nicht überprüft - es wimmelt dort nur von Halbwissen das es gerade so kracht!

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@stelari

Wikipedia ist nicht immer der Weisheit letzter Schluß.

Riiischtiiisch. Wiki sollte immer mit Vorsicht genossen werden. ;) Virtueller DH für den Kommentar.

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• Bei jeder Fahrt muss eine mindestens 30-jährige Begleitperson mitfahren. Sie muss aber auf der Prüfbescheinigung namentlich eingetragen sein! Es kann also nicht einfach »irgendjemand« spontan als Begleitperson mitfahren.

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• Die Begleitperson muss seit mindestens 5 Jahren im Besitz der Fahrerlaubnisklasse B (bzw. Klasse 3) sein und darf bei Erteilung der Prüfbescheinigung höchstens drei Punkte in Flensburg besitzen.

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• Der Fahrer darf keinen Alkohol getrunken haben (0,0-Promille-Grenze für Fahranfänger!) Für den Begleiter gilt die 0,5-Promille-Grenze.

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• Für Fahrer und Beifahrer gelten die einschlägigen Vorschriften über berauschende Mittel: drogenfrei fahren!

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• Die Begleitperson ist nicht Fahrzeugführer! Sie darf keinesfalls aktiv in die Bedienung des Fahrzeugs eingreifen, sondern fährt nur als Berater mit.

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• Wo die Begleitperson im Fahrzeug sitzen muss, ist deshalb auch nirgends vorgeschrieben. Sie darf also durchaus auch auf der Rückbank Platz nehmen. Nur schlafen sollte sie nicht.

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• Weil die Prüfungsbescheinigung kein Lichtbild enthält, muss der Fahrer ein gültiges Ausweisdokument mitführen (typischerweise den Personalausweis).

Quelle der Link da Oben in der hilfreichsten ...

Um das Falsche manch anderen hier kurz zu korrigieren:

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  • Ja, darf hinten sitzen.
  • Nein, sollte nicht schlafen.
  • Ja, aber nur max. 0,5 ‰.

Ach übrigens: die Antwort über meinem Kommentar ist absolut korrekt. DH!

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AnforderungenandieBegleitpersonnach§48aAbs.4bis6FeV:

Die begleitende Person soll dem Fahrerlaubnisinhaber vor Antritt der Fahrt und während des Führens des Fahrzeuges, soweit die Umstände der jeweiligen Fahrsituation es zulassen, ausschließlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen,um ihm Sicherheit beim Führen des Kraftfahrzeuges zuvermitteln. Zur Erfüllung ihrer Aufgabe soll die begleitende Person Rat erteilen oder kurze Hinweise geben.

. Die begleitende Person muss das 30.Lebensjahr vollendet haben, muss mindestens seit fünf Jahren Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B oder einer entsprechenden deutschen, einer EU/EWR-oder schweizerischen Fahrerlaubnis sein; die Fahrerlaubnis ist durch einen gültigen Führerschein nachzuweisen, der während des Begleitens mitzuführen und zur Überwachung des Straßenverkehrs berechtigten Personen auf Verlangen auszuhändigen ist, darf zum Zeitpunkt der Erteilungder Prüfbescheinigung nach Absatz 3 im Verkehrszentralregister mit nicht mehr als 3 Punkten belastet sein.

Die Fahrerlaubnisbehörde hat bei Beantragung der Fahrerlaubnis oder bei Beantragung der Eintragung weiterer zur Begleitung vorgesehener Personen zu prüfen, ob diese Voraussetzungen vorliegen; sie hat die Auskunft nach Nummer 3 beim Verkehrs-zentralregister einzuholen.

Die begleitende Person darf den Inhaber der Prüfbescheinigung nicht begleiten, wenn sie 0,25 mg/l oder mehr Alkoholi nder Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat,die zu einer solchen Atem-oder Blutalkoholkonzentration führt, unter der Wirkung einesin der Anlagezu §24a des Straßenverkehrsgesetzes genannten berauschenden Mittels steht.

Eine Wirkung im Sinne des Satzes 1Nr.2 liegt vor, wenn eine in der Anlagezu §24a des Straßenverkehrsgesetzes genannte Substanz im Blut nachgewiesen wird. Satz 1Nr.2 gilt nicht, wenn die Substanzaus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt.

Nein, die Person muss vorne sitzen.

Nein, die Person muss wach sein.

Nein, muss nüchtern sein. Wenn die Person schon trinkt wie siehts dann bei dir in späteren Jahren aus :) denn junge Menschen lernen und gucken alles von den älteren ab. (meistens xD)

deshalb würd ich sowieso erst mit 18 den führerschein machen und dann brauchst du keinen ;)

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@dangerousman

Gesetze bzw. Verordnungen schreiben in der Regel nicht vor, was erlaubt ist, sondern sie verbieten entweder ein bestimmtes Verhalten oder sie schreiben ein bestimmtes Verhalten vor.

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Die Frage ist daher so zu stellen:

Wo steht, dass die Begleitperson nicht hinten sitzen darf bzw. wo steht, dass sie vorne sitzen muss?

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(Anwort auf beide Fragen: Nirgends)

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Ich bin 17 und habe den Führerschein.

Begleitpersonen dürfen sitzen wo sie wollen und dürfen ebenso schlafen. Es ist nur nicht erlaubt, dass sie Alkohol getrunken haben.

Alles andere ist Blödsinn!

Die Begleitung muss nüchtern und, wach sein und bei dir vorn sitzen.

sonst verliert dass ganze ja seinen Sinn.

habe aber schön öfter gehört sie darf hinten sitzen & sogar schlafen, das das keinen sinn macht weiß ich auch, aber deshalb stell ich ja die frage um mich zu vergewissern

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vorn sitzen ist nirgendwo vorgeschrieben

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@jofischi

und hinten sitzen nirgends verboten - also was sagt uns das nun?

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Die Begleitung muss nüchtern und, wach sein und bei dir vorn sitzen. sonst verliert dass ganze ja seinen Sinn.

So ist es zwar sinnvoll, aber die tatsächliche Rechtslage sieht nun einmal anders aus.

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