Führerschein machentrotz nervenklinik?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ist sie erfolgreich in psychiatrischer Behandlung kann dieser eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen. 

Liegt das Problem tiefer und ist noch dominant wird ein Gutachter nötig sein....

Der Weg geht das über den Psychiater, weil hier keiner weiß wie umfangreich das Problem deiner Freundin ist kann auch niemand die Kosten einschätzen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DianaSpanier
25.05.2016, 21:32

In Behandlung ist sie nicht. war vor 2 Jahren alles, seitdem trinkt sie auch nix mehr. Polizei hat auch bericht ans Landratsamt geschickt 

0

Bei solch einer Vorgeschichte ist es wichtig zu wissen, ob sie rein freiwillig in diese Kliniken gegangen ist, oder ob sie dort auch mal per ( amtlicher ) Weisung gegen ihren Willen eingewiesen wurde. Denn in letzterem Fall KÖNNTE es tatsächlich sein, dass diesbezüglich von ihr eine Akte u.A. bei der Strassenverkehrsbehörde o.Ä. bereits angelegt wurde.

Sie könnte daher vorab formlos einen Antrag auf Akteneinsicht bei der für sie zuständigen Verkehrsbehörde / Führerscheinstelle stellen. ( ohne Angabe von Gründen natürlich ). Wenn dort noch keine Akte über sie, bzw. ihrer verkehrsrelevanten Krankengeschichte angelegt wurde, so müsste ihrem Antrag auf Zulassung zur Prüfung regulär auch problemlos stattgegeben werden. Die Akteneinsicht ist in der Regel kostenlos.

Sollten hingegen doch bereits dahingehende Vermerke in ihrer Akte angelegt worden sein, so KÖNNTE es eher auf ein amtsärztliches Gutachten ( rein medizinische Begutachtung mit Blutuntersuchung ) hinauslaufen, wenn sie im Strassenverkehr direkt noch nicht negativ wegen ihrer Erkrankung auffällig wurde. Dieses Gutachten kostet deutlich weniger als 500 Euro. ( Preise können im WEB recharchiert werden )

Eine vollständige "MPU" würde nur dann verlangt werden, wenn die Eintragungen bezüglich ihrer psychischen Vorerkrankungen / Alkoholproblematik derart gravierend erscheinen, dass die Verkehrsbehörde ihre charakterliche, oder  psychische und gesundheitliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen massiv anzweifeln würde / könnte. 

Bei einer MPU richten sich die Gebühren grob nach der "Fragestellung", weswegen die Begutachtung durchgeführt werden soll.

Aber besser ,wie gesagt, vorab erst einmal eine Akteneinsicht bei der Verkehrsbehörde ihrer Stadt / ihres Kreises beantragen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DianaSpanier
25.05.2016, 21:44

Es waren zwangseinweisung... Polizei, notarzt usw... sie trink, kriegt Depressionen, kratzt sich auf und "dreht" ab... a blöder Kreislauf :-( seit 2 jahren ist nix mehr....

0

Was möchtest Du wissen?