Führerschein Information/ Hilfe

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4 Antworten

Es macht nichts, ohne Vorwissen zur Fahrschule zu gehen. Erstmal besucht man sowieso die Theoriestunden, zudem müssen einige Formalitäten erledigt werden.

Zu den Formalitäten zählen die Bescheinigung über den Seetest, ein Nachweis, dass man einen Erste-Hilfe-Kurs belegt hat, und noch ein paar weitere Dinge wie ein aktuelles Passfoto. All das muss man aber nicht schon beim ersten Mal mitnehmen. Man kann sich also Zeit lassen und braucht keine Panik zu schieben.

Der Theorie-Unterricht ist ziemlich locker und sollte kein großes Problem darstellen. Irgendwann beginnt man damit, Übungsbögen zu bearbeiten, wobei die Hauptaufgabe ist, selber zu Hause sämtliche Übungsbögen durchzuarbeiten. Dann sollte man nämlich bei der theoretischen Prüfung alle Fragen schon mal gesehen haben, d. h. die Theorieprüfung fällt normalerweise entsprechend leicht. Falls man eine Frage nicht mehr im Kopf hat oder einen Flüchtigkeitsfehler begeht, hat das keine Auswirkungen, man darf sich 10 Fehlpunkte erlauben (man darf aber nicht zwei Fragen mit einer Wertigkeit von fünf Punkten falsch haben).

Die Fahrstunden beginnt man ab einem bestimmten Zeitpunkt, manchmal recht früh, manchmal erst dann, wenn man den Theorie-Unterricht schon fast beendet hat. Wichtig ist, dass man sich an das Auto gewöhnt (wenn man noch gar keine Erfahrungen gesammelt hat, muss man in der ersten Fahrstunde oft nur lenken und blinken), also die Technik im Griff hat und Situationen richtig einschätzt. Irgendwann stehen Autobahn-, Überland- und Nachtfahrten an, aber das ist alles halb so wild. Wenn man sich einigermaßen sicher fühlt, ist man auf einem guten Weg und kann auch die Prüfung meistern.

Ich rate dazu, bei den Fahrstunden nicht zu sparen. Man erlangt viel Sicherheit und Routine, wenn man überdurchschnittlich viele Stunden absolviert. Es dauert eine Weile, bis man schalten, blinken, in den Rückspiegel sehen und zugleich das, was vorne passiert, im Auge behalten kann. Das ist alles Übungs- und Koordinierungssache, und dazu kommt noch, dass man versuchen muss, immer alles richtig einzuschätzen - ob man noch abbiegen kann oder ob der Gegenverkehr innerhalb der nächsten drei Sekunden da ist, ob man den Abstand zum Gehweg richtig einschätzt etc. Wenn man mehr Fahrstunden belegt und dann die Prüfung besteht, hat man alles richtig gemacht (die Prüfung ist letztlich wie eine Fahrstunde, nur ist man natürlich sehr angespannt (deshalb gilt: Je mehr Erfahrung man gesammelt hat, umso besser)). Muss man die praktische Prüfung wiederholen, fallen über 200 € Gebühren an, alleine deshalb rechnen sich schon viele Übungsstunden.

Die Gesamtkosten hängen sehr von der Region bzw. der Fahrschule ab, aber 1500 € sollte man schon parat haben, am besten sogar etwas mehr. Viel Erfolg!

P. S. Natürlich muss man nicht zur MPU, um den Führerschein machen zu dürfen.

Kstyle1992 09.04.2012, 13:48

was ist die mpu???

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Wenn Du Dich so umschaust, wer alles einen Führerschein hat, kannst Du gar keine Angst mehr davor haben; dern Rest und auch den Preis erfährst Du in der Fahrschule. Die Prüfung selber dauert 1 Fahrstunde lang also 45-50 min, außer Du überfährst früher einen Fußgänger, Radfahrer oder auch nur ein Stoppschild.

Ich hab meinen schein jetzt 3 Monate! Also wenn du alle Theoriestunden durch hast 13 sind es glaub, kannst du die Prüfung für die Theorie machen, manchmal ist diese leicht oder total schwer, kommt auf den Bogen an. Falls du die Theorieprüfung ned geschafft hast, dann musst du 2 WOchen warten und kannst die nochmal machen. Du musst 5 Überland-, 3 Nacht-, 4 Autobahnfahrten absolvieren! In der Prüfung könnte dran kommen: Umdrehen, Parken entweder seitlich oder normal, Rückwärtsrechtsbogen, Vollbremsung. Das wird dir aber alles beigebracht. Fahrstunden hast du entweder 45 oder 90 minuten lang. Bevor du die Pflichtfahrten mahcen kannst (oben schon genannt), muss du erst noch Übungsstunden machen. Wenn der Fahrlehrer meint, du hast des AUto im Griff, kommst mit dem Schalten klar usw. kannst du die Pflichtfahrten anfangen. Ach die Prüfung dauert 45 min. Bei meiner musste ich den Prüfer zum einkaufen fahren und dort warten, und dann wollte er ins Büro dort hatte ich eine halbe std. auf Ihn warten müssen! Dann bin ich noch zurück zum Prüfungsparkplatz und schon war ich fertig, musste nur noch rückwärts einparken. Gefahren bin ich etwa 15 minuten den Rest nur von der Prüfung rum gesessen!

SO ich glaub des war jetzt mal des wichtigste, wenn du noch fragen hast, kannst mich gerne Anschreiben.

Viel Spaß und Erfolg ;)

Vorher musst Du auf jeden Fall erst zur MPU.

aurata 09.04.2012, 15:37

Quark! Das stimmt natürlich NICHT!

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