Führerschein für immer los?

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6 Antworten

Dein Freund wird nach seiner Genesung erst einmal der Prozess gemacht.Das Gericht wird neben einer Strafe auch eine Führerscheinsperre verhängen.Die Verwaltungsbehörde wird angewiesen ihm vor ablauf der Sperrfrist keine neue Fahrerlaubnis auszustellen. Nach Ablauf der Sperrfrist kann dein Freund einen medizinisch -psychologischen Eignungstest machen.Sollte er diesen beim ersten oder zweiten mal erfolgreich absolvieren,kann er seinen Führerschein nochmal neu machen.Doch bis dahin werden vermutlich einige Jahre ins Land gehen.

wie neu machen ? kriegt der den also gar nicht wieder sondern muss noch einmal von ganz neu anfangen ?

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,kann er seinen Führerschein nochmal neu machen

Da muss nix neu gemacht werden, nach der Sperre muss die FE neu beantragt werden, evt. Vorlage einer positven MPU und gut.

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@Leon97531

Auszug aus Führerscheinentzug-Verkehrsrechtsforum: Das Problem bei Straftaten im Straßenverkehr: Insbesondere bei Straftaten wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB), Trunkenheit im Verkehr und Fahrten unter Drogeneinfluss (§ 316 StGB) sowie Fahrerfluchten (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort gem. § 142 StGB) wird das Gericht den Täter regelmäßig als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ansehen. Dann ist der Entzug des Führerscheins die zwingende Folge.

Dies bedeutet für den Betroffenen, dass seine Fahrerlaubnis tatsächlich weg ist und er bei der Führerscheinbehörde einen neuen Führerschein beantragen muss. Bei einer strafrechtlichen Verurteilung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB), Trunkenheit im Verkehr/ Fahrt unter Drogeneinfluss (§ 316 StGB) und Fahrerflucht (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort gem. § 142 StGB) muss das Gericht jedoch nicht nur den Führerschein entziehen, sondern zudem eine Sperrfrist verhängen. Je nach Straftat muss bei einer Ersttat, die keine Besonderheiten aufweist, mit einer Sperrfrist von 9 bis 24 Monaten gerechnet werden. In Ausnahmefällen kann eine Sperrfrist von bis zu fünf Jahren verhängt werden. In besonders gravierenden Ausnahmefällen kann sogar eine lebenslängliche Sperre verhängt werden. http://www.verkehrsrechtsforum.de/fuehrerscheinentzug/index.html Anmerkung: Auto geklaut,absolut Fahruntüchtig,Gefährdung des Straßenverkehrs.Der Lappen ist weg!!!

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@Snakeshake

Klar ist der "Lappen" weg (Entzug der Fahrerlaubnis), sage nichts gegenteiliges.

Aber ändert nichts daran das er die Fahrerlaubnis nicht neu machen muss, sondern nach Ablauf der Sperrfrist einer Neuerteilung die Fahrerlaubnis neu beantragen muss.

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@Leon97531

Wie ,entzg der Fahrerlaubnis und man muss den Lappen nicht neu machen ? Du verwechselst Führerscheinentzg mit Fahrverbot.Bei Entzug ist der Lappen weg,endgültig und kann auch nicht neu zurück beantragt werden.Der Beklagte kann nach der Sperrfrist einen neuen Führerschein beantragen.Die Führerscheinstelle wird eine MPU einfordern ,verläüft diese positiv, darf er den Führerschein komplett neu machen,ist sie negativ, darf er zu Fuß gehen. PS:hab vor längeren schon zwei mal den Lappen wegbekommen und weis wovon ich schreibe

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@Snakeshake
  1. Antragstellung

Um an eine Fahrerlaubnis zu gelangen, ist bei der Fahrerlaubnisbehörde des Wohnorts ein Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis zu stellen. Bei der Ersterteilung wird dies meist von einer Fahrschule erledigt, bei Neuerteilungen wird der Antrag in der Regel vom Führerscheinbewerber persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde gestellt.

Die Bearbeitung des Antrages auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis nimmt je nach Auslastung der Behörde einige Zeit in Anspruch. Der Antrag auf Neuerteilung sollte drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Wenn seit der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis, dem Verzicht auf die Fahrerlaubnis, der Beschlagnahme des Führerscheins oder einer sonstigen Maßnahme nach § 94 der Strafprozessordnung mehr als zwei Jahre vergangen sind, so ist in der Regel eine erneute theoretische und praktische Fahrerlaubnisprüfung abzulegen. Quelle:http://www.strassenverkehrsrecht.net/index.php/entziehung-der-fahrerlaubnis--fahrverbot/neuerteilung-der-fe

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@Snakeshake

Ich verwechsele gar nichts, du scheinst dich aber offensichtlich nicht auszukennen.

Bei einem Entzug der FE und nach Ablauf der Sperre wird eine neue FE beantragt, er bekommt dann einen neuen Führerschein mit seinen vor dem Entzug erworbenen Klassen zurück. Er muss nichts neu machen, lese doch einfach mal die FeV §20, da steht dies was ich dir nun schon mehrmals versuchte zu erklären.

Die von dir zitierte 2 Jahresregelung gibt es schon lange nicht mehr.

Bis 2008 war es damals der Fall das bei einem Entzug ab 2 Jahre erneut eine Prüfung abgelegt werden musste, diese Auflage gehört aber der Vergangenheit an und ist seit dem 01.11.2008 aus der FeV gestrichen worden.

Nun bleibt es der FST überlassen ob eine erneute Prüfung erforderlich ist, dies ist im Regelfall ab dem 10. Jahr der Fall, mir ist noch kein Fall bekannt wo vor dem 10. Jahr eine erneute Prüfung von einem Antragsteller verlangt wurde.

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@Leon97531

Ich mußte ihn neu machen.Was sind denn das für Gesetze ,wo jeder Besoffene seinen Lappen wieder bekommt,das ist ja lachhaft.

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@Leon97531

Du hast keine Ahnung von der Materie!!!!!Bei der Schwere der Straftat ist der Schein für 5 Jahre weg und alles was über 3 Jahre Führerscheinentzug ist heißt NEUMACHEN!!!!!!!!!!

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@Leon97531

Eine Abschaffung der 2 Jahresfrist habe ich nirgends gefunden,ganz im Gegenteil. Liegt der gesamte Führerscheinentzug einschließlich der durch das Gericht auch noch verhängten Sperrfrist unterhalb von 2 Jahren, kann dem Antragsteller nach positiver MPU der Führerschein neu ausgestellt werden. Liegt der Führerscheinentzug mehr als 2 Jahre zurück , so ist in der Regel eine neue Führerscheinprüfung abzulegen.Quelle: http://www.strassenverkehrsrecht.net/index.php/entziehung-der-fahrerlaubnis--fahrverbot/neuerteilung-der-fe . Entscheidend ist hier auch der gemessene Alkoholspiegel zur fraglichen Zeit.Auch eine evt. Vorgeschichte des Beklagten dürfte aus meiner Sicht bei der Strafbeimessung (Sperrfrist)eine Rolle spielen.Ich werde nun unsere Konversation in höflicher Weie an dieser Stelle beenden. Schön wäre es jedoch zu erfahren wie oben geschilderter Fall zum Abschluß kommt.Vielen Dank für die Unterhaltung,MfG snakeshake

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@Snakeshake

Darin liegt die Gefahr wenn man sein Wissen von Google bezieht, und sich sonst mit der Materie nicht auskennt, da läuft man halt Gefahr Gesetze und Regelungen zu posten welche schon lange nicht mehr gelten.

Deine Quelle ist veraltert bzw. einfach nur falsch.
Es ist so wie ich bereits beschrieb, und wenn du mal in die FeV §20 schaust wie ich es dir schon einmal empfohlen habe, wirst du feststellen das es diese 2 Jahresregel nicht mehr gibt, und dies bereits seit dem 01.11.2008.

Es ist ausschlaggebend was der Gesetzgeber schreibt, und nicht irgendwelche gefundenen Links im Internet.

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@volker3329

@ Volker3329

Derjenige der keine Ahnung hat bist Du, dies hast du mit vielen Beiträgen welche du bereits hier bei GF verfasst hast zu genüge dargelegt.

Dein Beitrag hier beweist dies erneut.

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Also nach all dem wird er wohl den Führerschein los sein, und muss zu der Medizinisch psychologischen Untersuchung. Den Führerschein wiederzubekommen wird nicht leicht. Vielleicht gibts auch ne Sperre, dass er erst in ein paar Monaten oder Jahren wieder den Führerschein machen darf. Ist übrigends ein teurer Spass, er muss mit mindestens 2000€rechnen bis er ihn wiederhat, wenn überhaupt! Finde es aber richtig so, denn er hätte auch andere gefährden können!!! LG Franzi

Hallo,

so Leute wie dein Freund gehören nicht in den Starßenverkehr!. Aneiner MPU wird er wohl nicht rumkommen. Zuvor muss er jedoch mindestens 6 Monate eine Therapie für alkoholauffällige Fahrer machen. In dieser Zeit muss er reglmäßig alle 14 Tage vom Hausarzt seine Blutwerte bestimmen lassen. Waren Drogen im Spiel, dauert dir Therapie mindestens 12 Monate. Dazu kommt, das er nicht nur besoffen Auto fährt, sonder dieses auch noch klaut. Wer kommt den für diesen Schaden auf, dein Kumpel sicher nicht.

Auf ein Entzug der Fahrerlaubnis von 24 Monate sollte er sich einstellen, wenn der Bruder keine Anzeige erstattet wegen Diebstahl wird es auf etwa 12 Monate hinauslaufen.

Nach der gerichtlichen Sperrfrist kann er eine neue Fahrerlaubnis beantragen, ob dann noch eine MPU gefordert wird hängt mit davon ab wieviel Promille er zum Unfallzeitpunkt hatte, ab 1,6 Promille wird eine MPU zu 100% fällig.

Das kann dauern........und das ist gut so! MPU auf jeden Fall, und da wird er erstmal durchfallen. Zurecht! Er soll mal besser eine Suchttherapie machen.

der ist ja kein alki sondern nach der party halt ka weiß auch nich wie und warum der das gemacht hat.hab bis jetzt noch nicht mit ihm gesprochen.

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der ist ja kein alki sondern nach der party halt ka weiß auch nich wie und warum der das gemacht hat.hab bis jetzt noch nicht mit ihm gesprochen.

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Hallo,

ich hoffe in unserem Interesse, dass er nie wieder Auto fahren darf. Die MPU ist schwierig zu bestehen, zum Glück.

ich auch daumen hoch ^^

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@Frager93xD

also nie wieder fänd ich ungerecht. er ist 18. klar find ich das auch voll k acke das er sowas gebracht hat. und hab auch recht wenig mitleid. aber ich finde jeder macht mal fehler und iwann ist auch mal wieder gut !

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@MiriMaus24

leider hat er mehrere Fehler gemacht und dabei das Laben anderer Verkehrsteilnehmer mutwillig gefährdet.

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@MiriMaus24

Einen Fehler ja, da bin ich völlig einverstanden, jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Aber hier handelt es sich um einen "Wiederholungstäter".....

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