Führerschein Ersterteilung trozdem MPU!

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10 Antworten

Die Fuehrerscheinstelle darf in dem Moment eine MPU verlangen, wenn sie nicht sicher ist, dass du zum Fuehren eines Kraftfahrzeuges geeignet bist. Durch die MPU musst du dann nachweisen, dass du halt doch geeignet bist. Voellig grundlos wird so eine MPU halt nicht angeordnet.
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In deinem Fall kam es offensichtlich sehr haeufig zu Fahren ohne Fahrerlaubnis. Du schreibst sogar, du warst ein "notorischer" Auto-Schwarzfahrer. Das sind keine Ordnungswidrigkeiten sondern Straftaten. Den meisten ist das nicht bewusst, sie werden dann spaeter von den Folgen eingeholt.
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Du hast in der Vergangenheit gezeigt, dass du dir anscheinend um die Einhaltung der Gesetze keine Gedanken machst, dass du fortwaehrend mit dem Auto Straftaten begangen hast. Das ist sogar ein guter Grund, daran zu zweifeln, dass du dich in Zukunft an die Gesetze haelst. Damit ist ein klassischer Grund fuer eine MPU gegeben. Du wirst darin dem Psychologen davon ueberzeugen muessen, dass du dich in Zukunft an die Gesetze halten wirst.

Am ende habe ich es schon bewiesen...10 Jahre jetzt sauber nur die Verurteilung dauerte etwas länger...Habe auch alles abgesessen und nichts neues mehr gemacht...Es ist nur dumm das erst die Zusage zum FS kam von der Führerscheinstelle nachdem ich da angerufen habe und ich auch erst nach der Zusage die Weiterbildung zugesagt habe. Hätten die am Tele gesagt das ich ne MPU machen muss hätte ich nie die Weiterbildung begonnen...

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Ja, können Sie. Auf Grund deiner vorhergehenden Delikte spricht man von einem "charakterlichen Mangel", auf Grund dessen nun eine MPU angeordnet werden kann.

Die Führerscheinstelle geht nämlich nach wie vor davon aus, daß Du ein notorischer Schwarzfahrer bist. Es liegt jetzt an DIR, das Gegenteil zu beweisen.

Die können außer dem Führungszeugnis auch eine MPU verlangen. Um deine Eignung an der Teilnahme am Straßenverkehr nachzuweisen. Die muß du auch bezahlen. Verkehrsstraftaten wie deine verjähren erst nach 15 Jahren.

Die Fristen für die Tilgung aus dem Bundeszentralregister (§ 46 BZRG) lauten:

fünf Jahre: bei Verurteilungen zu Geldstrafe von nicht mehr als neunzig Tagessätzen, wenn keine Freiheitsstrafe, kein Strafarrest und keine Jugendstrafe im Register eingetragen ist, zu Freiheitsstrafe oder Strafarrest von nicht mehr als drei Monaten, wenn im Register keine weitere Strafe eingetragen ist, zu Jugendstrafe von nicht mehr als einem Jahr, zu Jugendstrafe von nicht mehr als zwei Jahren, wenn die Vollstreckung der Strafe oder eines Strafrestes gerichtlich oder im Gnadenweg zur Bewährung ausgesetzt worden ist, zu Jugendstrafe von mehr als zwei Jahren, wenn ein Strafrest nach Ablauf der Bewährungszeit gerichtlich oder im Gnadenweg erlassen worden ist, zu Jugendstrafe, wenn der Strafmakel gerichtlich oder im Gnadenweg als beseitigt erklärt worden ist, durch welche eine Maßnahme mit Ausnahme der Sperre für die Erteilung einer Fahrerlaubnis für immer und des Berufsverbots für immer, eine Nebenstrafe oder eine Nebenfolge allein oder in Verbindung miteinander oder in Verbindung mit Erziehungsmaßregeln oder Zuchtmitteln angeordnet worden ist;
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@BrbJung

Wenn ich richtig gelesen habe 5 Jahre ab der letzten Verurteilung.

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Menschen ändern sich auch und werden älter...

Dennoch hat die Fahrerlaubnisbehörde aufgrund deiner Vorgeschichte berechtigte Zweifel daran, dass du dich zukünftig an die Gesetze halten wirst. Und weil die dort Beschäftigten fachlich nicht in der Lage sind, zu beurteilen, ob du dich tatsächlich zum Besseren geändert hast, benötigen sie das Gutachten eines Fachmannes. Und der sitzt im der MPU-Institut.

Wenn du deine Einstellung tatsächlich geändert hast, dann ist die psychologische Untersuchung kein unüberwindbar großes Problem. Mit etwas Vorbereitung schafft man die auch beim ersten Mal. Erheblich schwieriger wäre es, eine MPU zu bestehen, die sich mit Fragestellungen in Bezug auf Alkohol oder gar Drogen beschäftigt. Ich will die MPU allerdings auch nicht kleinreden - vorbereiten musst du dich in jedem Fall. Und kostenlos ist sie natürlich auch nicht.

Du wirst verstehen, dass die Fahrerlaubnisbehörde niemanden mit einem Kraftfahrzeug auf die Menschheit loslassen darf, der nicht die Gewähr dafür bietet, sich an die Gesetze zu halten. Wer noch nichts verbrochen hat, der hat bei der Fahrerlaubnisbehörde sozusagen einen Vertrauenskredit und muss deshalb nicht zur MPU. Diesen Kredit aber hast du mit deinen damaligen Straftaten verspielt - und musst nun mit den Folgen leben.

Sicher schaffe ich die MPU ohne probleme aber die Weiterbildung kann ich nun beenden...und muss Geld zurück zahlen.

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Ja eine MPU kann verlangt werden, da Du berechtigte Zweifel an der Eignung zum Führen eines Kfz vorweist durch deine damaligen Taten.

Die Verjährungsfrist ist 10 Jahre bei Straftaten welche eine Entziehung, Versagung oder Erteilungssperre der Fahrerlaubnis vorsieht, das war bei dir der Fall.

Die Tilgungsfrist der 10 Jahre beginnt spätestens 5 Jahre nach Rechtskraft, oder wenn vor den 5 Jahren eine Fahrerlaubnis beantragt wurde, was bei dir scheinbar nicht der Fall ist.

Somit ist der Eintrag bei dir von der FSS bis zum Jahre 2018 verwertbar (15 Jahre), und solange wirst du auch bei Beantragung einer Fahrerlaubnis eine positiv ausfallende MPU vorlegen müssen.

Ja, können sie. Wenn du Pech hast kannst du deine Fahrerlaubnis vergessen. Du bist ganz offensichtlich charakterlich nicht geeignet ein Kraftfahrzeug zu führen.

Ein Fahrschulkamerad hatte ein ähnliches Problem. Bei dem war es allerdings schon 12 Jahre her. Ihm hat man mitgeteilt dass er keine Fahrerlaubnis bekäme, weil er vor 12 Jahren mal wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war und somit charakterlich nicht geeignet sei, ein Kraftzfahrzeug zu führen.

eine mpu verjährt nach zehn jahren musst halt mal schauen wann das bei dir wäre

Ja können sie auf jeden fall da du bereit in deiner vergangenheit diverse personen ernsthaft in gefahr gebracht hast.

Meiner Meinugn nach hätte man dir den Schein verbieten sollen aber naja....die MPU ist auf jedenfall angebracht und du kannst von glück reden das es nur diese ist un kein lebenslanges fahrverbot

Habe ne 2 Jahre Sperre drinne gehabt....nun ist die frage warum mir die Führerscheinstelle erst zugesagt hat das ich einen machen kann ohne probleme und nun ne MPU verlangen denn nun kann ich die Weiterbildung abbrechen..

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Definitiv ja.

Da die Straftaten nach der Meldung an das KBA nach 5 Jahren erst der 10jährigen Verwertungsfrist unterliegen, sind die Eignungszweifel der FEB berechtigt.

Suchen Sie sich einen Verk.-Psych. an Ihrem Wohnort und fragen ihn im -meist kostenlosen- Infogespräch um Rat.

Gruss v.d. sonnigen Insel Fehmarn

Falls Ihnen die Antworten weitergeholfen haben und/ oder gefallen haben, wirft ein "Danke Schön", eine Reaktion oder gar eine "Hilfreichste Antwort" immer einen guten Eindruck auf den Frager.

Du erwartest doch nicht, dass die Behörden davon ausgehen, dass Du plötzlich erhellt wurdest.

Wieso plötzlich...plötzlich ist es dann wenn ich von heute auf morgen damit aufgehört habe aber nicht vor 8 jahren...Menschen ändern sich auch und werden älter...

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@user1439

Es ist schon 10 Jahre her nur das ich vor gut 8 Jahren die verhandlung hatte

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