Führen zu viele produzierte männliche Hormone bei einer Frau auch zu einem generellen männlicheren Gefühl bei der Befindung und Selbstwahrnehmung?

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2 Antworten

Hallo,

es ist alles hormonell im Menschen gesteuert. Natürlich fühlt und denkt man als Frau 'männlicher', wenn z.B. der Testosteronspiegel höher ist.

Mir (als Frau) ging es so und ich habe mich immer nach dem Warum gefragt. Eine Erklärung - dachte ich - war, dass meine Eltern sich immer als erstes Kind einen Jungen gewünscht hatten. Ich wurde so als Mädchen eher als Junge erzogen und an alles herangeführt, z.B. bekam ich zum 5. oder 6. Geburtstag einen Laubsägekasten geschenkt, mit dem ich wundervolle Märchenbilder (selbst gemalt!) aussägte und bemalte und lackierte! Puppenspielen ließ mich kalt, und das ganze Mode- und Schönheitsgetue und überhaupt frauentypische Themen empfand ich als affig - das alles galt nicht für mich. 
Dagegen habe ich heftigst mit den Jungs in der Nachbarschaft mit Wiking-Autos (die gabs damals) gespielt, interessiere mich für Technik und empfinde es als normal, mir selbst zu helfen und Lösungen zu finden.

Die von Frauen oft angewandte Strategie der Hilflosigkeit, um einen Mann die Arbeit machen zu lassen, habe ich immer schon durchschaut und verachtet. Es könnte - in meinem Fall - gut sein, dass sich diese Grundausstattung an Gefühls- und Verhaltensweisen mit der persönlichen Hormonsituation zu tun hat.

In dem  Buch 'Natürliche Hormontherapie' (Annelie Scheuernstuhl/Anne Hild) wird vieles dazu erklärt; mit einem ausführlichen Hormon-Speicheltest kann man den eigenen Status ermitteln lassen. Es gibt allerdings Lebensmittel, die die Hormone in die eine oder die andere Richtung fördern - ein spannendes Feld, von dem ich auch erst durch meine eigenen Nachforschungen erfahren habe und mich jetzt um mehr Wissen kümmere.

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Nein das Befinden hängt nicht davon ab ;-)

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