Führen (dümmere) weniger reflektierte Menschen, ein zufriedeneres Leben?

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6 Antworten

Das mag vielleicht in Einzelfällen zutreffen. Doch mein persönlicher Eindruck ist, daß z. B. die gegenwärtig mächtigsten Menschen der Welt ein ausgesprochen unzufriedenes Leben führen (anderenfalls würden sie sich ja nicht wegen (gefühlt) allem so extrem aufregen).

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Zuerst ist mal die Frage wie wir Dummheit überhaupt bewerten, bzw. was damit gemeint ist.

Das Wissen das ein Mensch hat, die Intelligenz dieses Menschen, die Erfahrung eines Menschen bzw. sogar die emotionale Intelligenz.

Nun ist es erstmal so das Intelligenz natürlich bei der Problemlösung sehr hilfreich ist. So begreift ein kluges Kind nach einer Lernzeit seine Matheaufgaben, während ein dummes Kind vermutlich daran verzweifelt.

So gesehen, also bezogen auf Lernerfolge und komplexe Problemlösungen ist die Intelligenz natürlich von Vorteil und macht durch die Erfolge somit auch den Menschen glücklicher als einen Doofi.

Allerdings wissen Intellignete Menschen meist auch mehr und nehmen Problem wahr, die dümmere meist nicht sehen - dies führt zu einer größeren Belastung, die mitunter unglücklicher machen kann.

Interessant ist auch der Fakt der oft negativ korrelierten emotionalen und der praktischen/theoretischen Intelligenz - hier ist es durch gewisse Studien bereits signifikant nachgewiesen das je geringer die emotionale Intelligenz bei hohem IQ ist, die Menschen tatsächlich besorgter und unglücklicher sind.

Allerdings darf man auch das nicht allzu überwerten, man denke nur an den gehänselten Streber - klar ist der nicht so happy wie der strunzdoofe Fussballheld - aber das gilt auch nur solange der Streber gehänselt wird und der Fussballer erfolgreich ist.

Sorgen für die man jedoch zu blöd ist sie zu realisieren machen natürlich erstmal keinen Ärger, sofern sie aber gerechtfertigte Sorgen waren - machen die daraus resultierenden Konsequenzen natürlich auch den Doofi unglücklich.

Daher würde ich sagen kurzfristig mag es so erscheinen aber langfristig setzt sich der Klügere gewöhnlich durch.

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Jein,

aber man kann es sich unter Umständen in der kleinen geistigen Einzimmerwohnung gemütlich machen und die Außenwelt mit ihren vielfältigen Einflüssen bleibt außen vor.

Dann wächst jedoch auch oftmals auch der Neid auf die "Anderen"

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Das gegenteil ist der Fall. Menschen mit einem geringeren IQ sind meist unzufriedener. Das kommt zum einen durch das Schubladendenken der Menschheit, zum anderen da es beim Thema Arbeit viel schlechter aus sieht. Heut zu tage will leider kaum noch ein betrieb Hauptschüler ausbilden. 2009 war das noch ganz anders. Da hat man mit einem guten Hauptschulabschluss worauf man hart hingearbeitet hat ohne Probleme eine Ausbildung gefunden. 

Wenn man also als Wirtschaftlicher Abschaum behandelt wird kann man im Endeffekt nicht glücklich sein. Da ist es auch egal wie arbeitswillig die Person ist.

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Ich habe eine Arbeitskollegin, die wenig reflektiert und sich an Kleinigkeiten aufhält und fast immer unzufrieden ist. Meiner Meinung nach ist es also eher anders herum. Reflektierende Menschen erkennen die negativen Einflüsse in ihrem Leben. Ob sie diese ändern, hängt von der Einstellung ab, die sie zum Leben haben. Wenn die Person Angst vor Veränderungen hat oder nicht Konsequent ist etc, wird sie unglücklich bleiben.

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ja, denn es gilt das geflügelte wort:

die dümmsten bauern haben die größten kartoffeln

man sollte aber auch fragen, für welches bewußtsein dieses wort gilt!

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