Führen die Regierungen kriege, aus lange Weile?

6 Antworten

Langeweile ist der denkbar schelchteste Grund um einen Krieg vom Zaun zu brechen. Möglicherweise haben in grauer Vorzeit übergeschnappte potentaten wegen irgendwelcher Nichtigkeiten Krieg begonnen, in der heutigen Zeit liegen meist handfeste Gründe vor.

Neben Stretigkeiten zwischen benachbarten Ländern oder wegen der Unabhängigkeitsbestrebungen abtrünniger Provinzen wird das Militär viel eher in Marsch gesetzt. Rebellionen führen - wie im arabischen Frühling - oft in der Folge zu jahrelangen Bürgerkriegen wie in Libyen oder Syrien.

Und so manche Regierungen oder die dahinter stehenden Machthaber oder Militärs möchten mit markigen Worten und massivem Säbelgerassel von innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. In der Tat führen stabile Länder mit einer stabilen und zufriedenen Bevölkerung und staatlicher Struktur weitaus seltener Krieg als wackelige Regimes oder Diktaturen und Autokratien.

Eine Ausnahme bilden hier aber militärische Interventionen in andere Konflikte, siehe Russland in der Ukraine oder die USA und ihre Verbündeten in Afghanistan. Das hat aber eher regionalpolitische oder geostrategische Gründe.

Hmm... Läuft das letztendlich nicht darauf hinaus, dass sich andere Größe Nationen einmischen, im Falle der Ukraine munkelt man doch ,dass Amerika da seine Finger im Spiel hat, zu Europa führte die Nato doch die Euro-Kasernen ein. Dazu kommt, dass Amerika doch nichts wirklich davon hat, sich in Angelegenheiten anderer Länder wie im Beispiel Afghanistan hat... Jetzt gehen sie raus und haben im Endeffekt ja nichts erreicht, was eben resultierend als total sinnlos eingestuft werden könnte.

Lybien wird auch gemunkelt, dass die CIA dort die Finger im Spiel hatte... Denn die haben schnell gaddhaffis Konten eingefroren. Deutschland hat den IS bewaffnet... Das wurde nie publik... Und viele andere eher Skandale als Errungenschaften gibt es zu verzeichnen... Deswegenn beschädigte ich mich eben damit und stellte diese Frage... Amerika vor allem der Lobbyismus profitiert hauptsächlich von kriegen, wie die Geschichte Zeigt... Also komme ich weiter gedacht zur lange Weile...da Amerika ja auch einfach so Geld drucken kann... Eine Inflation machen kann, also sich selbst entschulden kann und das ganze Rad wieder von vorne machen kann... Kriege währen also sinnlos... Die IS ist auch grundsätzlich durch den iran/Irakkonflikt zusammengekommen... Die Wurzeln und das Budget reichen , wenn man der Spur des Geldes folgt wohin???? Also Stelle ich das Fazit lange Weile auf, da sie absolut nicht sein müssen....

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Langeweile wird es wohl kaum sein. Es sind eher, wie die letzten paar Tausend Jahre auch, Macht, Rache, Habgier, Hybris, getarnt unter einem Deckmantel humanistischer Motive, oder aus Zugzwang wegen dem Druck durch "Partnerstaaten".

Für mich gibt es keinen gerechtfertigten Grund für Kriege. Verteidigung ist was anderes. Aber wo anders hingehen, um Krieg zu führen, hat selten (selten heißt nicht ausgeschlossen) was mit Verteidigung zu tun.

Woher ich das weiß:Hobby – Recherche

Habgier ist ein guter Punkt... Wenn man jedes Motiv bis zum Ende betrachtet, ohne die daraus resultierenden Emotionen zu berücksichtigen und die geschichtlichen Verläufe betrachtet, die zwar einseitig nur vom Sieger eines Krieges verfasst worden, stelle ich jedoch fest, dass der Konflikt bzw das herbeiführen der Konfliktsituation einfach sinnlos sind und nutzlos dazu... Zu fragen, ob man die recource eines Landes abbauen darf und dem Land dafür Unterstützung anbietet ist doch viel besser als Habgier oder? Resultierend komme ich am Ende auch auf den Pfad, dass ein Krieg sei es um recource oder um Land der lange Weile entspringt... Eine gier kann nie genug Befriedigung im außen finden...

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@Agopaedium

Da stimme ich dir zu. Aus "Langeweile" einen Krieg zu führen (nehmen wir den Punkt einfach Mal als Gedankenspiel an), hat jedoch auch selbstsüchtige Beweggründe. Mein Gedanke dazu wäre, dass es der Habgier nicht ungleich ist. Da es, in diesem Zusammenhang dann wohl, die Gier nach Aktion ist.

Habgier kann viele Gesichter haben: klar Macht und Geld, Ressourcen. Aber auch Ansehen und das eigene Bildnis, auch sich durch geschichtlich relevante Ereignisse, was Kriege ja nun einmal sind, unsterblich machen.

Das "Recht haben" ist ebenfalls kein seltenes Motiv. Sich moralisch und ethisch hervorheben, im Recht fühlen, anderen "beweisen", dass man Recht hat, anderen eben die eigene Sichtweise durch kriegerische Unterdrückung aufzwingen. Da wird die Wahrheit mit dem Sieg verwechselt. Wer "stärker" ist und siegt, hat eben recht. Darf sich dann auch ein "Recht" herausnehmen, welches eigentlich kein "Recht" ist.

Natürlich gehe ich hier auch einem moralisch "richtigen" Denken meinerseits aus. Allerdings führe ich, um meine moralische Sichtweise zu demonstrieren, auch keine Kriege. Höchstens entsprechende Wortgefächte😉

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@Aquila3811

😄 sehr gut, gefällt mir, danke für dein Einbringen und noch ein schönes wochenende

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Führen die Regierungen kriege, aus lange Weile?

Vielleicht ihre ''inneren'' Kriege

Das stimmt, macht lässt sich vor allem mit ablenken von wichtigen Dingen behalten

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Nein, es geht um Macht und Geld. Wobei Geld natürlich auch noch mehr Macht bedeutet.

Aus Langeweile und ohne einen bestimmten Gewinn, würde kein Land dieser Welt einen Krieg führen. Dafür sind die Verluste zu groß.

Letztendlich verlieren die Regierungen nur die steuerzahlenden Bürger...

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Nein, um die Bürger auf trab zu halten.

Also eher um zu schauen, dass den Bürgern nicht langweilig wird

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@Agopaedium

Ne, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen wie z. B. sich gegen Entscheidungen der Regierungen zusammen zu tun

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